Di, 11:18 Uhr
19.10.2004
Ab ins Theater!
Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Theater bietet auch im kommenden Monat wieder volles Programm. Die nnz hat sich das angesehen und kommt zu der Meinung, daß im trüben Herbstmonat nicht unbedingt eine trübe Stimmung aufkommen muß...
STÜCKWERK NO1
Ein Schmierentheater für jung und alt, zerstückelt und abgepackt vom Jungen Theater Wir entführen unsere Gäste zu einer Theaterparty im Stile der Schrillen Nacht in die Destille in der Grimmelallee. Gezeigt werden Szenen und Blitzlichter der Werkstätten des studio 44 e.V. (Kinderzirkus Zappelini, Komplott gegen die Schwerkraft, Video AG Harte Kekse, Weiche Blenden), des Theaterjugendclubs u.v.a. Für euren OHRgasmus sorgen die DJs sansibarräuber & funcky-junky.
27. November 2004; Einlass ab 19.00 Uhr, Kartenvorverkauf in der Destille.
KopfTanz
Tanz als unmittelbarer Lebensausdruck ist die erste Veranstaltung der neuen Reihe überschrieben, bei der die Auseinandersetzung mit Bewegung vor allem im Kopf stattfinden soll. KopfTanz ist eine Vortragsreihe, die von Anja Eisner eröffnet wird. Die Chefdramaturgin wird in ihrem Vortrag die Geschichte einer Tanz zu nennenden Entwicklung von den urgeschichtlichen Anfängen bis zur Kompanie des Nordhäuser Theaters schlaglichtartig beleuchten. Von Mitgliedern der Kompanie getanzte Beispiele werden belegen, wie Tanz Lebensgefühle ausdrückt, wie Bewegung zum Ritual und schließlich institutionalisiert wurde. Beim KopfTanz werden auch Besucher ihre Fragen zum Tanz stellen können.
03. November 2004, 19.30 Uhr, Theater unterm Dach
ÖFFENTLICHES TRAINING
Wie sieht eigentlich der Alltag eines Balletttänzers vormittags aus? Wie halten sich Tänzer fit? Womit beschäftigt sich die Ballettdirektorin, wenn die Trainingsleiterin das Training leitet? Was macht ein Ballettkorrepetitor? Auf diese und ähnliche Fragen kann man zum öffentlichen Training Antworten finden. Am Tag vor einer Aufführung von Generation 80ies werden die wichtigsten Szenen des Balletts noch einmal wiederholt und daran gefeilt – auf der Ballettprobebühne, ohne die Bühnenkostüme und unter den Augen des Publikums!
27. November 2004, 10.00 Uhr, Probebühne Niedersalza, Hüpedenweg 50
Klaus Lage & Band auf Acoustic-Tour
Das musikalische Konzept Klaus Lages auf Die Welt ist schön! ist ein eher sensibles. Lage setzt mit dem aktuellen Album das fort, was er Ende der 90er Jahre mit Live zu Zweit so eindrucksvoll begonnen hatte. Die Rückbesinnung auf seine musikalischen Wurzeln als Singer/Songwriter, sparsam, aber hochwertig instrumentiert: Ich fühle mich musikalisch sehr wohl, da, wo wir jetzt mit dem Acoustic-Konzept sind, bestätigt Klaus Lage. Wie gut dieses Konzept und nicht zuletzt auch die neuen Songs funktionieren, davon können Sie sich im Konzert mit Klaus Lage & Band selbst überzeugen:
10. November 2004, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
Reisediashow Südamerkika
Mit dem Rucksack durch Chile und Argentinien: Schlafsack, Zelt, diverse Kameras und viele Filme; das waren die Hauptbestandteile,mit denen die beiden Fotojournalisten und Südamerikaspezialisten Heiko Beyer und Markus Friedrich ihre Rucksäcke füllten. Die unglaubliche Freiheit dieser spontanen Form des Reisens zu Fuß, mit dem Pferd, per Anhalter oder in argentinischen Landbussen brachte die Nähe zu den Menschen, die einen Großteil der Faszination ausmachten.
15. November 2004, 20.00 Uhr, Theater Nordhausen
Konzert >con emozione
Was eine Frau im Frühling träumt …!? – unter diesem Motto präsentiert >con emozione< (Liane Fietzke Sopran , Norbert Fietzke Piano), sein verträumt musikalisches Programm von Operette bis Musical. Dieses Programm ist auch für Männer geeignet, wollen sie doch so oft die Frauen besser verstehen...
20. November 2004, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
DIE PUPPENFEE
Der Wiener Komponist Josef Bayer wäre ohne das Ballett Die Puppenfee heute gänzlich in Vergessenheit geraten. Die charmante und charaktervolle Ballettmusik verbindet Wiener Heiterkeit und Walzerseligkeit mit einer eingängigen Handlung um einen Puppenmacher, eine Familie und einen nächtlichen Puppenzauber. Getanz wird die Puppenfee von Schülern des Tanzstuios Radeva aus Sondershausen.
04. Dezember 2004, 15.00 Uhr, und 5. Dezember, 11.00 Uhr, Theater Nordhausen
HÄNSEL UND GRETEL
Hänsel und Gretel leben im Wald mit ihrem Vater, einem armen Holzfäller, und ihrer Stiefmutter, mit der sie sich gar nicht gut verstehen. Ihre richtige Mutter war vor einem Jahr gestorben. Dem Vater fällt es immer schwerer, mit dem bisschen Holz, das er verkaufen kann, die Familie zu ernähren. Die Stiefmutter drängt ihn deshalb, die Kinder tief in den Wald zu bringen und sie ihrem Schicksal zu überlassen. Beim erstem Mal finden Hänsel und Gretel noch den Weg nach Hause. Als sie aber auf Druck der Stiefmutter ein zweites Mal im finsteren Wald zurückgelassen werden, verlaufen sie sich und gelangen an ein eigentümliches Haus aus Lebkuchen und Süßigkeiten. Darin wohnt eine alte, komische Frau, welche die beiden mit allerhand Köstlichkeiten in ihr Haus lockt.
Wer kennt es nicht, das Märchen von Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm? Unzählige Generationen von Kindern haben sich schon vor der Hexe gegruselt und sich gefreut, dass diese schließlich im Ofen braten muss. Das Weihnachtsmärchen entführt in schaurig-schöne, märchenhafte Welten, an der große und kleine Mädchen und Jungen ihre Freude haben werden.
Premiere: 2. November, 10.00 Uhr, Theater Nordhausen
nächste Vorstellungen: 2. November, 12.00 Uhr, 3., 4., 10. und 11. November, jeweils 9.00 und 11.00 Uhr, 8. und 9. November, jeweils 10.00 und 12.00 Uhr, Theater Nordhausen
3. SINFONIEKONZERT
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 8 h-Moll Die Unvollendete
Gustav Mahler: Lieder aus Des Knaben Wunderhorn
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Anja Daniela Wagner Mezzosopran, Frank Schiller Bariton
Musikalische Leitung: Carl August Bünte
Musik über Musik: Nicht nur beim klangerneuerten Aufwärmen altbekannter Schlager ist das Phänomen zu beobachten, sondern auch in Werken des klassischen Repertoires. Die Orchesterlieder aus Des Knaben Wunderhorn nehmen im Werk Mahlers keinen großen, aber einen wichtigen Raum ein. Immer wieder hat er die subjektive Gedankenwelt dieser Lieder als Materialreservoir angezapft und in seinen Sinfonien zitiert. Für das Komponieren Antonín Dvoráks bildeten die Musik seines Freundes Johannes Brahms einerseits und die Musik seiner tschechischen Heimat andererseits den Urgrund. Warum im seiner 7. Sinfonie folkloristische Elemente zurückgedrängt sind, können Sie am Konzertabend erfahren. Schubert lässt in seiner Unvollendeten das große Vorbild Beethoven hinter sich und weist auf Bruckner und damit auch Mahler voraus.
21. November, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
Jazzfest – Jazz-Rabazz
Am 13. November geht im Theater ab 19.00 Uhr jazzig die Post ab. Jazz-Rabazz veranstalten das Contemporary Jazz Trio mit Frieder W. Bergner, Silke Gonska und Christian Röver sowie die Ballettkompanie des Theaters. Zum Jazzfest gehört außerdem unter dem Label der legendären Reihe Jazz-Lyrik-Prosa ein Gastspiel von Jenny Gröllmann und Gunter Schoß, der Witziges, Nachdenkliches und Poetisches aus der Feder von Peter Hacks ausgewählt hat. Musikalische Begleitung: Axinia und Friedhelm Schönfeld sowie Jörg Straßburger, Moderation: Josh Sellhorn. Im Nachtprogramm des Jazzfestes sind folgende Bands zu erleben: Hot Strings, Brass Up, Kwashi Safroh/Klaus Hagedorn, Kölner Saxophon Mafia, Günter Heinz/Pavel Fajt, Zabriskie Point, Swingerclub Nordhausen und Jazz Minute.
13. November 2004, 19.00 – 02.00 Uhr, Theater Nordhausen
BALLETTAUFJAZZ
Innerhalb des Jazzfestes gibt es mit Raum, Ekstase, Klarheit eine Uraufführung, an der das Theater beteiligt ist. Die Ballettkompanie vertanzt eine eigens für dieses Fest entstandene 13-minütige Komposition von Frieder W. Bergner. Die sehr moderne Jazzmusik, in die sich die Sängerin Silke Gonska und eine Sprechstimme mit einem Pablo-Neruda-Text einpassen, bedient philosophische Tiefe. Die Tänzer erzählen keine Geschichte, sondern werden von der Musik zu gemeinsamer Improvisation inspiriert. Der Tanz wird so nicht allein die choreographische Handschrift der Ballettdirektorin tragen, sondern seine endgültige Form erst während der Aufführung, die von allen Tänzern geprägt wird, erhalten.
Weibertratsch
Drei Frauen und ein Publikum wählen den Mann des Monats. Die Siegerinnen gleich welcher Misswahl können sich ihres Titels ein Jahr lang erfreuen. Bei Männern jedoch sollte man strengere Kriterien anlegen, meinen drei Weiber des Theaters Nordhausen. Oberspielleiterin Kerstin Weiß, Ballettdirektorin Jutta Wörne und Chefdramaturgin Anja Eisner laden im November zum ersten Mal ein, um aus dem Kreis dreier populärer Kandidaten nach strengsten Regeln im Wortkampf nach Runden einen Mann des Monats zu küren. Als Jury im zur Damenloge umfunktionierten Foyer des 2. Rangs fungiert das Publikum – auch Männer sind zugelassen.
11. November 2004, 20.00 Uhr, Theater Nordhausen, Damenloge
Montags im Foyer
Veranstaltungsreihe des FördervereinsTheater Nordhausen e.V. Wem steht man näher als guten Bekannten? Der Förderverein des Theaters macht daher im Foyer mit neuen Mitarbeitern des Theaters bekannt, auf dass auch über sie die Verbundenheit der Nordhäuser zu ihrem Theater weiter wächst. Im November haben sich die Vereinsmitglieder die neue Chefdramaturgin, Dr. Anja Eisner, eingeladen. Der Fördervereinsvorsitzende, Dr. Götz Ehrhardt, wird gemeinsam mit der künstlerischen Betriebsdirektorin des Theaters, Angela Kalms, die Gesprächsrunde leiten, die übrigens auch gastronomisch betreut wird.
8. November 2004, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen, Foyer
Autor: nnzSTÜCKWERK NO1
Ein Schmierentheater für jung und alt, zerstückelt und abgepackt vom Jungen Theater Wir entführen unsere Gäste zu einer Theaterparty im Stile der Schrillen Nacht in die Destille in der Grimmelallee. Gezeigt werden Szenen und Blitzlichter der Werkstätten des studio 44 e.V. (Kinderzirkus Zappelini, Komplott gegen die Schwerkraft, Video AG Harte Kekse, Weiche Blenden), des Theaterjugendclubs u.v.a. Für euren OHRgasmus sorgen die DJs sansibarräuber & funcky-junky.
27. November 2004; Einlass ab 19.00 Uhr, Kartenvorverkauf in der Destille.
KopfTanz
Tanz als unmittelbarer Lebensausdruck ist die erste Veranstaltung der neuen Reihe überschrieben, bei der die Auseinandersetzung mit Bewegung vor allem im Kopf stattfinden soll. KopfTanz ist eine Vortragsreihe, die von Anja Eisner eröffnet wird. Die Chefdramaturgin wird in ihrem Vortrag die Geschichte einer Tanz zu nennenden Entwicklung von den urgeschichtlichen Anfängen bis zur Kompanie des Nordhäuser Theaters schlaglichtartig beleuchten. Von Mitgliedern der Kompanie getanzte Beispiele werden belegen, wie Tanz Lebensgefühle ausdrückt, wie Bewegung zum Ritual und schließlich institutionalisiert wurde. Beim KopfTanz werden auch Besucher ihre Fragen zum Tanz stellen können.
03. November 2004, 19.30 Uhr, Theater unterm Dach
ÖFFENTLICHES TRAINING
Wie sieht eigentlich der Alltag eines Balletttänzers vormittags aus? Wie halten sich Tänzer fit? Womit beschäftigt sich die Ballettdirektorin, wenn die Trainingsleiterin das Training leitet? Was macht ein Ballettkorrepetitor? Auf diese und ähnliche Fragen kann man zum öffentlichen Training Antworten finden. Am Tag vor einer Aufführung von Generation 80ies werden die wichtigsten Szenen des Balletts noch einmal wiederholt und daran gefeilt – auf der Ballettprobebühne, ohne die Bühnenkostüme und unter den Augen des Publikums!
27. November 2004, 10.00 Uhr, Probebühne Niedersalza, Hüpedenweg 50
Klaus Lage & Band auf Acoustic-Tour
Das musikalische Konzept Klaus Lages auf Die Welt ist schön! ist ein eher sensibles. Lage setzt mit dem aktuellen Album das fort, was er Ende der 90er Jahre mit Live zu Zweit so eindrucksvoll begonnen hatte. Die Rückbesinnung auf seine musikalischen Wurzeln als Singer/Songwriter, sparsam, aber hochwertig instrumentiert: Ich fühle mich musikalisch sehr wohl, da, wo wir jetzt mit dem Acoustic-Konzept sind, bestätigt Klaus Lage. Wie gut dieses Konzept und nicht zuletzt auch die neuen Songs funktionieren, davon können Sie sich im Konzert mit Klaus Lage & Band selbst überzeugen:
10. November 2004, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
Reisediashow Südamerkika
Mit dem Rucksack durch Chile und Argentinien: Schlafsack, Zelt, diverse Kameras und viele Filme; das waren die Hauptbestandteile,mit denen die beiden Fotojournalisten und Südamerikaspezialisten Heiko Beyer und Markus Friedrich ihre Rucksäcke füllten. Die unglaubliche Freiheit dieser spontanen Form des Reisens zu Fuß, mit dem Pferd, per Anhalter oder in argentinischen Landbussen brachte die Nähe zu den Menschen, die einen Großteil der Faszination ausmachten.
15. November 2004, 20.00 Uhr, Theater Nordhausen
Konzert >con emozione
Was eine Frau im Frühling träumt …!? – unter diesem Motto präsentiert >con emozione< (Liane Fietzke Sopran , Norbert Fietzke Piano), sein verträumt musikalisches Programm von Operette bis Musical. Dieses Programm ist auch für Männer geeignet, wollen sie doch so oft die Frauen besser verstehen...
20. November 2004, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
DIE PUPPENFEE
Der Wiener Komponist Josef Bayer wäre ohne das Ballett Die Puppenfee heute gänzlich in Vergessenheit geraten. Die charmante und charaktervolle Ballettmusik verbindet Wiener Heiterkeit und Walzerseligkeit mit einer eingängigen Handlung um einen Puppenmacher, eine Familie und einen nächtlichen Puppenzauber. Getanz wird die Puppenfee von Schülern des Tanzstuios Radeva aus Sondershausen.
04. Dezember 2004, 15.00 Uhr, und 5. Dezember, 11.00 Uhr, Theater Nordhausen
HÄNSEL UND GRETEL
Hänsel und Gretel leben im Wald mit ihrem Vater, einem armen Holzfäller, und ihrer Stiefmutter, mit der sie sich gar nicht gut verstehen. Ihre richtige Mutter war vor einem Jahr gestorben. Dem Vater fällt es immer schwerer, mit dem bisschen Holz, das er verkaufen kann, die Familie zu ernähren. Die Stiefmutter drängt ihn deshalb, die Kinder tief in den Wald zu bringen und sie ihrem Schicksal zu überlassen. Beim erstem Mal finden Hänsel und Gretel noch den Weg nach Hause. Als sie aber auf Druck der Stiefmutter ein zweites Mal im finsteren Wald zurückgelassen werden, verlaufen sie sich und gelangen an ein eigentümliches Haus aus Lebkuchen und Süßigkeiten. Darin wohnt eine alte, komische Frau, welche die beiden mit allerhand Köstlichkeiten in ihr Haus lockt.
Wer kennt es nicht, das Märchen von Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm? Unzählige Generationen von Kindern haben sich schon vor der Hexe gegruselt und sich gefreut, dass diese schließlich im Ofen braten muss. Das Weihnachtsmärchen entführt in schaurig-schöne, märchenhafte Welten, an der große und kleine Mädchen und Jungen ihre Freude haben werden.
Premiere: 2. November, 10.00 Uhr, Theater Nordhausen
nächste Vorstellungen: 2. November, 12.00 Uhr, 3., 4., 10. und 11. November, jeweils 9.00 und 11.00 Uhr, 8. und 9. November, jeweils 10.00 und 12.00 Uhr, Theater Nordhausen
3. SINFONIEKONZERT
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 8 h-Moll Die Unvollendete
Gustav Mahler: Lieder aus Des Knaben Wunderhorn
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Anja Daniela Wagner Mezzosopran, Frank Schiller Bariton
Musikalische Leitung: Carl August Bünte
Musik über Musik: Nicht nur beim klangerneuerten Aufwärmen altbekannter Schlager ist das Phänomen zu beobachten, sondern auch in Werken des klassischen Repertoires. Die Orchesterlieder aus Des Knaben Wunderhorn nehmen im Werk Mahlers keinen großen, aber einen wichtigen Raum ein. Immer wieder hat er die subjektive Gedankenwelt dieser Lieder als Materialreservoir angezapft und in seinen Sinfonien zitiert. Für das Komponieren Antonín Dvoráks bildeten die Musik seines Freundes Johannes Brahms einerseits und die Musik seiner tschechischen Heimat andererseits den Urgrund. Warum im seiner 7. Sinfonie folkloristische Elemente zurückgedrängt sind, können Sie am Konzertabend erfahren. Schubert lässt in seiner Unvollendeten das große Vorbild Beethoven hinter sich und weist auf Bruckner und damit auch Mahler voraus.
21. November, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
Jazzfest – Jazz-Rabazz
Am 13. November geht im Theater ab 19.00 Uhr jazzig die Post ab. Jazz-Rabazz veranstalten das Contemporary Jazz Trio mit Frieder W. Bergner, Silke Gonska und Christian Röver sowie die Ballettkompanie des Theaters. Zum Jazzfest gehört außerdem unter dem Label der legendären Reihe Jazz-Lyrik-Prosa ein Gastspiel von Jenny Gröllmann und Gunter Schoß, der Witziges, Nachdenkliches und Poetisches aus der Feder von Peter Hacks ausgewählt hat. Musikalische Begleitung: Axinia und Friedhelm Schönfeld sowie Jörg Straßburger, Moderation: Josh Sellhorn. Im Nachtprogramm des Jazzfestes sind folgende Bands zu erleben: Hot Strings, Brass Up, Kwashi Safroh/Klaus Hagedorn, Kölner Saxophon Mafia, Günter Heinz/Pavel Fajt, Zabriskie Point, Swingerclub Nordhausen und Jazz Minute.
13. November 2004, 19.00 – 02.00 Uhr, Theater Nordhausen
BALLETTAUFJAZZ
Innerhalb des Jazzfestes gibt es mit Raum, Ekstase, Klarheit eine Uraufführung, an der das Theater beteiligt ist. Die Ballettkompanie vertanzt eine eigens für dieses Fest entstandene 13-minütige Komposition von Frieder W. Bergner. Die sehr moderne Jazzmusik, in die sich die Sängerin Silke Gonska und eine Sprechstimme mit einem Pablo-Neruda-Text einpassen, bedient philosophische Tiefe. Die Tänzer erzählen keine Geschichte, sondern werden von der Musik zu gemeinsamer Improvisation inspiriert. Der Tanz wird so nicht allein die choreographische Handschrift der Ballettdirektorin tragen, sondern seine endgültige Form erst während der Aufführung, die von allen Tänzern geprägt wird, erhalten.
Weibertratsch
Drei Frauen und ein Publikum wählen den Mann des Monats. Die Siegerinnen gleich welcher Misswahl können sich ihres Titels ein Jahr lang erfreuen. Bei Männern jedoch sollte man strengere Kriterien anlegen, meinen drei Weiber des Theaters Nordhausen. Oberspielleiterin Kerstin Weiß, Ballettdirektorin Jutta Wörne und Chefdramaturgin Anja Eisner laden im November zum ersten Mal ein, um aus dem Kreis dreier populärer Kandidaten nach strengsten Regeln im Wortkampf nach Runden einen Mann des Monats zu küren. Als Jury im zur Damenloge umfunktionierten Foyer des 2. Rangs fungiert das Publikum – auch Männer sind zugelassen.
11. November 2004, 20.00 Uhr, Theater Nordhausen, Damenloge
Montags im Foyer
Veranstaltungsreihe des FördervereinsTheater Nordhausen e.V. Wem steht man näher als guten Bekannten? Der Förderverein des Theaters macht daher im Foyer mit neuen Mitarbeitern des Theaters bekannt, auf dass auch über sie die Verbundenheit der Nordhäuser zu ihrem Theater weiter wächst. Im November haben sich die Vereinsmitglieder die neue Chefdramaturgin, Dr. Anja Eisner, eingeladen. Der Fördervereinsvorsitzende, Dr. Götz Ehrhardt, wird gemeinsam mit der künstlerischen Betriebsdirektorin des Theaters, Angela Kalms, die Gesprächsrunde leiten, die übrigens auch gastronomisch betreut wird.
8. November 2004, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen, Foyer



