Do, 10:18 Uhr
24.08.2017
Schwimmunterricht für Schulkinder
Sicher im Wasser
Wenn die Kinder schwimmen können, haben Eltern eine Sorge weniger und die lieben Kleinen mehr Spaß im Wasser. In der dritten Klasse ist der Schwimmunterricht daher verpflichtend. Im Schuljahr 2016/2017 beteiligten sich 826 Schülerinnen und Schüler des Landkreises Nordhausen am Schwimmunterricht...
Der Schwimmunterricht gehört für alle Thüringer Kinder der 3. Klassen zum verbindlichen Lehrplan und wird auch im Landkreis Nordhausen flächendeckend abgesichert. Die Realisierung des obligatorischen Anfangsschwimmunterrichts der Grundschüler zur Vermittlung lebensrettender Schwimmtechniken gehört zu den wichtigsten Ausbildungsinhalten des Thüringer Sportunterrichts. Wie kaum eine andere Sportart bietet das Schwimmen neben der notwendigen Sicherheit im Wasser ein enormes gesundheitsförderndes und freudbetonten Potential.
Im Schuljahr 2016/2017 beteiligten sich 826 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen des Landkreises Nordhausen am Schwimmunterricht. Der Unterricht wurde von 37 Sportlehrerinnen und Sportlehrern mit speziellen Qualifikationen abgesichert. Am Ende des Schuljahres konnten 71 % aller Kinder 15 Minuten ausdauernd Schwimmen und gelten damit als sichere Schwimmer.
13 % schafften es am Ende der Ausbildung nicht, 25 Meter zu schwimmen und zählen damit als Nichtschwimmer. 16% erreichten eine Leistung zwischen 25 Metern und 15 Minuten. Trotz dieser scheinbar guten Ergebnisse bereitet die Entwicklung dem Schulsportkoordinator, Werner Hütcher, Sorge. Immerhin lag der Anteil der Nichtschwimmer im Landkreis Nordhausen vor vier Jahren noch bei 7 % und hat sich damit verdoppelt. Als Ursache hierfür sieht er Reserven in der Fortbildung, zunehmende motorische Defizite der Kinder und die verlängerten Schließzeiten vor und nach den Sommerferien im Hallenbad Sollstedt.
Mit dieser Datenerfassung korrigiert der Koordinator auch eine von der DLRG auf einer Forsa – Umfrage basierende Statistik, die besagt, dass 59 % der Kinder aller zehnjährigen Mädchen und Jungen nicht sicher schwimmen können und etwa ein Drittel der Kinder überhaupt nicht schwimmen können. Der Anteil der als nicht sicher schwimmenden Kinder beträgt im Landkreis Nordhausen 29%. Die Zahlen im gesamten Land Thüringen sind fast identisch. Trotz der genannten Probleme ist es der Stadt – und Landkreisverwaltung Nordhausen sowie der Sportlehrerschaft zu verdanken, dass der Schwimmunterricht noch ein relativ hohes Niveau hat. Die Zielstellung für die Zukunft muss jedoch lauten, dass jedes Kind nach dem Abschluss der Grundschule sicher schwimmen kann.
Autor: redDer Schwimmunterricht gehört für alle Thüringer Kinder der 3. Klassen zum verbindlichen Lehrplan und wird auch im Landkreis Nordhausen flächendeckend abgesichert. Die Realisierung des obligatorischen Anfangsschwimmunterrichts der Grundschüler zur Vermittlung lebensrettender Schwimmtechniken gehört zu den wichtigsten Ausbildungsinhalten des Thüringer Sportunterrichts. Wie kaum eine andere Sportart bietet das Schwimmen neben der notwendigen Sicherheit im Wasser ein enormes gesundheitsförderndes und freudbetonten Potential.
Im Schuljahr 2016/2017 beteiligten sich 826 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen des Landkreises Nordhausen am Schwimmunterricht. Der Unterricht wurde von 37 Sportlehrerinnen und Sportlehrern mit speziellen Qualifikationen abgesichert. Am Ende des Schuljahres konnten 71 % aller Kinder 15 Minuten ausdauernd Schwimmen und gelten damit als sichere Schwimmer.
13 % schafften es am Ende der Ausbildung nicht, 25 Meter zu schwimmen und zählen damit als Nichtschwimmer. 16% erreichten eine Leistung zwischen 25 Metern und 15 Minuten. Trotz dieser scheinbar guten Ergebnisse bereitet die Entwicklung dem Schulsportkoordinator, Werner Hütcher, Sorge. Immerhin lag der Anteil der Nichtschwimmer im Landkreis Nordhausen vor vier Jahren noch bei 7 % und hat sich damit verdoppelt. Als Ursache hierfür sieht er Reserven in der Fortbildung, zunehmende motorische Defizite der Kinder und die verlängerten Schließzeiten vor und nach den Sommerferien im Hallenbad Sollstedt.
Mit dieser Datenerfassung korrigiert der Koordinator auch eine von der DLRG auf einer Forsa – Umfrage basierende Statistik, die besagt, dass 59 % der Kinder aller zehnjährigen Mädchen und Jungen nicht sicher schwimmen können und etwa ein Drittel der Kinder überhaupt nicht schwimmen können. Der Anteil der als nicht sicher schwimmenden Kinder beträgt im Landkreis Nordhausen 29%. Die Zahlen im gesamten Land Thüringen sind fast identisch. Trotz der genannten Probleme ist es der Stadt – und Landkreisverwaltung Nordhausen sowie der Sportlehrerschaft zu verdanken, dass der Schwimmunterricht noch ein relativ hohes Niveau hat. Die Zielstellung für die Zukunft muss jedoch lauten, dass jedes Kind nach dem Abschluss der Grundschule sicher schwimmen kann.



