Di, 10:13 Uhr
22.08.2017
Münchenlohra
Andreas-Kammerorchester zu Gast im Südharz
Konzertreise des Andreas-Kammerorchesters Erfurt
Ende August unternimmt das Andreas-Kammerorchester Erfurt unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Dietrich Ehrenwerth eine Konzertreise. Unter anderem wird man auch in der Basilika Münchenlohra Station machen...
Im Zentrum des Programms stehen am Samstag um 17:00 Uhr in der Basilika Münchenlohra zwei Werke von Georg Philipp Telemann, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährt: Die Suite in a-Moll und das Konzert für Viola und Streichorchester G-Dur. Als Vertreter des 19. Jahrhunderts erklingen Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Pjotr Iljitsch Tschaikowski.
Abgerundet wird das Konzert durch zwei Stücke aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Palladio von Karl Jenkins, die Filmmusik eines walisischen Komponisten und Auszüge aus der Suite on 16th Century Hymn Tunes des Amerikaners George Frederick McKay, die sich an Melodien des 16. Jahrhunderts anlehnt und so den Bogen zu 500 Jahre Reformation schlägt.
Im Jahre 1893 wurde in Erfurt ein Philharmonischer Orchesterverein gegründet, der unter wechselnden Namen bis zum Ende des zweiten Weltkrieges Bürgern der Stadt aus verschiedenen Berufen die Möglichkeit zum Orchesterspiel eröffnete. Anfang der fünfziger Jahre übernahm der damalige Kantor der Andreaskirche, Günter Vogel, die Leitung des Orchesters und der Name "Andreas-Kammerorchester" wurde auch beibehalten als das Orchester später mit seinem Leiter zum Augustinerkloster wechselte, wo noch heute die wöchentlichen Proben stattfinden.
Ende August unternimmt das Andreas-Kammerorchester Erfurt unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Dietrich Ehrenwerth eine Konzertreise (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)
Seit 1989 wird es von Dietrich Ehrenwerth, Kirchenmusiker am Augustinerkloster und der Predigerkirche und Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, geleitet.
Seit über fünf Jahrzehnten liegt der Schwerpunkt in der Einstudierung und Aufführung oratorischer Werke, die zusammen mit der Augustiner-Kantorei, dem evangelischen Oratorienchor der Stadt, und Musikern des Erfurter Philharmonischen Orchesters aufgeführt werden.
So erklingen alljährlich alle 6 Teile des Weihnachtsoratoriums von Bach, in regelmäßigen Abständen auch seine Passionen. Aber auch andere Werke wie Händels Messias, das Mozart-Requiem, Schuberts große Messen oder das Brahms-Requiem stehen immer wieder auf dem Programm. Daneben werden auch eigene Orchester-programme erarbeitet. Dies alles geschieht in wöchentlichen Proben und gelegentlich auch bei Probenwochenenden in konzentrierter Form. Außer den Auftritten in Erfurt unternimmt das Orchester jährlich mindestens eine Konzertreise.
Autor: redEnde August unternimmt das Andreas-Kammerorchester Erfurt unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Dietrich Ehrenwerth eine Konzertreise. Unter anderem wird man auch in der Basilika Münchenlohra Station machen...
Im Zentrum des Programms stehen am Samstag um 17:00 Uhr in der Basilika Münchenlohra zwei Werke von Georg Philipp Telemann, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährt: Die Suite in a-Moll und das Konzert für Viola und Streichorchester G-Dur. Als Vertreter des 19. Jahrhunderts erklingen Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Pjotr Iljitsch Tschaikowski.
Abgerundet wird das Konzert durch zwei Stücke aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Palladio von Karl Jenkins, die Filmmusik eines walisischen Komponisten und Auszüge aus der Suite on 16th Century Hymn Tunes des Amerikaners George Frederick McKay, die sich an Melodien des 16. Jahrhunderts anlehnt und so den Bogen zu 500 Jahre Reformation schlägt.
Im Jahre 1893 wurde in Erfurt ein Philharmonischer Orchesterverein gegründet, der unter wechselnden Namen bis zum Ende des zweiten Weltkrieges Bürgern der Stadt aus verschiedenen Berufen die Möglichkeit zum Orchesterspiel eröffnete. Anfang der fünfziger Jahre übernahm der damalige Kantor der Andreaskirche, Günter Vogel, die Leitung des Orchesters und der Name "Andreas-Kammerorchester" wurde auch beibehalten als das Orchester später mit seinem Leiter zum Augustinerkloster wechselte, wo noch heute die wöchentlichen Proben stattfinden.
Ende August unternimmt das Andreas-Kammerorchester Erfurt unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Dietrich Ehrenwerth eine Konzertreise (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)
Seit 1989 wird es von Dietrich Ehrenwerth, Kirchenmusiker am Augustinerkloster und der Predigerkirche und Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, geleitet.
Seit über fünf Jahrzehnten liegt der Schwerpunkt in der Einstudierung und Aufführung oratorischer Werke, die zusammen mit der Augustiner-Kantorei, dem evangelischen Oratorienchor der Stadt, und Musikern des Erfurter Philharmonischen Orchesters aufgeführt werden.
So erklingen alljährlich alle 6 Teile des Weihnachtsoratoriums von Bach, in regelmäßigen Abständen auch seine Passionen. Aber auch andere Werke wie Händels Messias, das Mozart-Requiem, Schuberts große Messen oder das Brahms-Requiem stehen immer wieder auf dem Programm. Daneben werden auch eigene Orchester-programme erarbeitet. Dies alles geschieht in wöchentlichen Proben und gelegentlich auch bei Probenwochenenden in konzentrierter Form. Außer den Auftritten in Erfurt unternimmt das Orchester jährlich mindestens eine Konzertreise.


