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Sa, 12:10 Uhr
16.10.2004

Bauern und Eier

Nordhausen (nnz). Wissen Sie, wie viel Boden in Thüringen landwirtschaftlich bearbeitet wird? Wissen Sie, wie viel Thüringer als Bauern arbeiten? Und wissen Sie überhaupt, wie viele Eier die Thüringer Hühner legten? Die Antworten auf diese Fragen wie immer mit einem Klick.


Im Mai 2003 waren in den 5 071 landwirtschaftlichen Betrieben Thüringens 28 000 Arbeitskräfte beschäftigt. Davon waren 7 300 Familienarbeitskräfte und 16 200 familienfremde Arbeitskräfte ständig beschäftigt. Weitere 4 500 Personen waren nicht ständig beschäftigt, d.h. sie hatten einen auf maximal 3 Monate befristeten Arbeitsvertrag. Die 5071 Betriebe bewirtschafteten im Jahr 2003 eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 794 Tausend Hektar. 162 Betriebe bzw. 3 Prozent dieser Betriebe arbeiteten nach den Regelungen der EG-Öko-Verordnung.

61 Prozent des Ackerlandes waren für die Ernte 2004 mit Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) bestellt worden. Von dieser Fläche wurden 2,8 Millionen Tonnen Getreide eingebracht. Auf die wichtigsten Brotgetreidearten entfielen dabei 1,8 Millionen Tonnen Weizen und 92 Tausend Tonnen Roggen.´Die Fleischerzeugung lag im ersten Halbjahr 2004 mit 78 953 Tausend Tonnen um 6 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Dieser Abwärtstrend setzte sich auch in den Monaten Juli (-13,4 Prozent) und August (- 0,6 Prozent) fort. Insgesamt wurden von Januar bis August 58 Tausend Tiere weniger geschlachtet als im Vorjahreszeitraum.

Die Milchanlieferung im ersten Halbjahr 2004 lag annähernd auf dem Vorjahresniveau. Von Januar bis Juni lieferten die Thüringer Milcherzeuger knapp 450 Tausend Tonnen Rohmilch zur weiteren Verarbeitung an Molkereien und Milchsammelstellen. Das waren 10 Tausend Tonnen bzw. 2,2 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Juli gaben die Thüringer Betriebe 76 Tausend Tonnen ab. Damit lag die Rohmilchmenge rund 3 Tausend Tonnen bzw. 3,4 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Mit der Erzeugung von 242,3 Millionen Eiern im ersten Halbjahr 2004 liegt das Ergebnis um 9,4 Millionen Stück (- 3,7 Prozent) unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Hauptursache dafür ist der Rückgang des Legehennenbestandes. Mit 1 639 Tausend Tieren wurden im ersten Halbjahr 60 Tausend Tiere weniger gehalten als von Januar bis Juni 2003. Im Juli wurden 41,0 Mio Eier erzeugt (- 1,2 Prozent zum Vorjahresmonat).
Autor: nnz

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