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Fr, 17:20 Uhr
15.10.2004

nnz-Interview: Ich fühl mich wohl

Nordhausen (nnz). 18 Jahre alt ist der Wolkramshäuser Oberschüler Daniel Braun vergangene Woche geworden. Spätestens seit dem Sommer ist das Wacker-Eigengewächs den Nordhäuser Fußballfans kein Unbekannter mehr. nnz traf sich mit dem sympathischen Jungen, der momentan sein Abitur in Bleicherode macht und führte folgendes Interview.


nnz-Interview: Ich fühl mich wohl (Foto: nnz) nnz-Interview: Ich fühl mich wohl (Foto: nnz) nnz: Du bist seit einigen Wochen Stammspieler in der ersten Männermannschaft von Wacker 90. Wie verlief deine sportliche Entwicklung?

D. Braun: Ich habe mit 7 Jahren in Kleinfurra begonnen Fußball zu spielen. Wir spielten dort in der Bezirksliga und ich war Verteidiger. In der C-Jugend wechselte ich in meinen Heimatort Wolkramshausen, wo ich bis zur B-Jugend spielte, ehe ich bei Wacker anfing. Hier gelang uns vergangenes Jahr der Aufstieg mit der A-Jugend. Seit dem Sommer trainiere ich bei den Männern mit.

nnz: Bist du auch ein richtiger Fußballfan, welcher ist dein Lieblingsverein, hast du ein Vorbild?

D. Braun: Mein Lieblingsclub ist Werder Bremen und da bin ich schon Fan, seit ich ganz klein war. Werders einstiger Spielmacher Andreas Herzog ist mein persönliches Vorbild. Ihm eifre ich nach.

nnz: Wie sehen deine Zukunftspläne nach der Schule aus?

D. Braun: Ich möchte gern Medizin studieren und habe aber auch großes Interesse, eine Profikarriere einzuschlagen. Das wird die nächste Zukunft entscheiden, welcher Weg möglich ist. Momentan ist es nicht immer einfach, Schule und Sport unter einen Hut zu bringen, wenn ich drei mal pro Woche trainiere und am Wochenende spiele.

nnz: Wie verlief deine Integration ins Team der 1. Männemannschaft?

D. Braun: Die Truppe hat mich sehr gut aufgenommen und unterstützt mich als jungen Spieler rückhaltlos.

nnz: Gibt es einen unter den Spielern, der sich besonders um dich kümmert.

D. Braun: Nicht direkt, aber zu Jens Ludwig beispielsweise kann ich mit allen Problemen kommen, die ich habe und finde immer ein offenes Ohr. Auch Fragen außerhalb des Fußballs kann ich mit ihm besprechen.

nnz: Wie siehst du deine Perspektiven bei Wacker 90?

D. Braun: Momentan stellt mich der Trainer als Linksaußen auf, eine Position, die ich sehr gern spiele, weil ich dort meine Schnelligkeit gut ausspielen kann. Durch konstant gute Leistung möchte ich meinen Stammplatz festigen und der Mannschaft beim Aufstieg helfen.

nnz: Der Aufstieg in die Thüringenliga ist das große Saisonziel. Wie schätzt du persönlich den Saisonverlauf bisher ein und was glaubst du, wie die Spielzeit ausgeht?

D. Braun: Ich bin mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. Wir sind Tabellenführer, ich habe in 7 Spielen schon 6 Tore geschossen. Die Stimmung in der Mannschaft ist Klasse, alle unterstützen sich gegenseitig und wir helfen uns und trösten uns über etwaige Fehler hinweg. Wenn wir weiter so konzentriert zur Sache gehen, dann steigen wir auf.

nnz: Vielen Dank für das Gespräch sowie dir und der Mannschaft viel Erfolg für die kommenden Spiele.
Autor: osch

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