Fr, 12:00 Uhr
18.08.2017
Mehrere Betreuungsgruppen im Jobcenter Nordhausen
Deutsche, Flüchtlinge und EU-Ausländer
Nach dem wir in dieser Woche bereits die Betreuungssituation der Flüchtlinge betrachtet haben, die sich in der Verantwortlichkeit des Ausländerbehörde des Landratsamtes befinden, werfen wir nun einen Blick auf das Jobcenter in Nordhausen. Und da gibt es neben den Flüchtlingen noch eine weitere Betreuungsgruppe...
Arbeitsagentur (Foto: Arbeitsagentur)
Die dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden zum Ende des Juli 986 leistungsberechtigte, anerkannte asylsuchende Frauen, Männer und Kinder betreut. Davon werden 613 als erwerbsfähig eingestuft. Von ihnen konnten bislang in diesem Jahr 23 in den Arbeitsmarkt integriert werden. 30 weitere sind Teilnehmer an Maßnahmen der sogenannten aktiven Arbeitsmarktförderung. An Integrationskursen nehmen aktuell laut der Behörde 396 Frauen und Männer teil.
Weiterhin beziehen 97 erwerbsfähige Frauen und Männer sowie 43 Kinder, die als EU-Ausländer ausgewiesen sind, eine Regelleistung durch das Jobcenter. Darüber hinaus leben im Landkreis Nordhausen 47 EU-Ausländer, die - ergänzend zu ihrem Arbeitsentgelt noch Arbeitslosengeld II erhalten.
Bis Ende April (aktuellere Zahlen gibt es nicht) wurden bei 782 ausländischen Staatsangehörigen fünf Sanktionen ausgesprochen, das ist eine Quote von 0,6 Prozent. Bei deutschen Staatsangehörigen liegt diese Quote bei 2,4 Prozent. Zu beachten sei, dass unter die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten auch Personen in Maßnahmen fallen.
Betrachtet man jedoch nur die Arbeitslosen, so stehen bei den Deutschen 87 Sanktionen 2.135 Arbeitslosen gegenüber. Bei Ausländern wurden unter 213 Arbeitslosen vier Sanktionen ausgesprochen. Die Mehrheit der ausländischen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nimmt an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktförderung oder an weiterbildenden Maßnahmen wie Integrationskurse teil, wo es in der Regel keine Gründe für Sanktionen gibt, wie das Jobcenter in Nordhausen mitteilt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Arbeitsagentur (Foto: Arbeitsagentur)
Die dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden zum Ende des Juli 986 leistungsberechtigte, anerkannte asylsuchende Frauen, Männer und Kinder betreut. Davon werden 613 als erwerbsfähig eingestuft. Von ihnen konnten bislang in diesem Jahr 23 in den Arbeitsmarkt integriert werden. 30 weitere sind Teilnehmer an Maßnahmen der sogenannten aktiven Arbeitsmarktförderung. An Integrationskursen nehmen aktuell laut der Behörde 396 Frauen und Männer teil.
Weiterhin beziehen 97 erwerbsfähige Frauen und Männer sowie 43 Kinder, die als EU-Ausländer ausgewiesen sind, eine Regelleistung durch das Jobcenter. Darüber hinaus leben im Landkreis Nordhausen 47 EU-Ausländer, die - ergänzend zu ihrem Arbeitsentgelt noch Arbeitslosengeld II erhalten.
Bis Ende April (aktuellere Zahlen gibt es nicht) wurden bei 782 ausländischen Staatsangehörigen fünf Sanktionen ausgesprochen, das ist eine Quote von 0,6 Prozent. Bei deutschen Staatsangehörigen liegt diese Quote bei 2,4 Prozent. Zu beachten sei, dass unter die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten auch Personen in Maßnahmen fallen.
Betrachtet man jedoch nur die Arbeitslosen, so stehen bei den Deutschen 87 Sanktionen 2.135 Arbeitslosen gegenüber. Bei Ausländern wurden unter 213 Arbeitslosen vier Sanktionen ausgesprochen. Die Mehrheit der ausländischen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nimmt an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktförderung oder an weiterbildenden Maßnahmen wie Integrationskurse teil, wo es in der Regel keine Gründe für Sanktionen gibt, wie das Jobcenter in Nordhausen mitteilt.
Peter-Stefan Greiner

