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Do, 10:07 Uhr
14.10.2004

Was geht ab am Parkschloß?

Nordhausen (nnz). Im Internet kann man nahezu alles verkaufen oder kaufen. Man kann den Spaß steigern und bei Auktionen mitbieten. Wer sich zufälltig für das Parkschloß in Nordhausen interessiert, der kann bei „ebay“ mitsteigern. Beim Zuschlag bekommt der Käufer vermutlich aber auch viel Ärger...


Den haben die jetzigen Besitzer schon längst. Und zwar vom Bauordnungsamt der Stadt Nordhausen und vom Landesverwaltungsamt in Weimar. Letztere Behörde hat den Betreibern des Parkschloß zum Beispiel den illegalen Flohmarkt untersagt. Und so sah sich das Bauordnungsamt der Stadt Nordhausen gezwungen, ein Zwangsgeld festzusetzen.

Doch nicht nur mit dem Flohmarkt gibt es Ärger, auch mit dem Grundstück selbst, das in zwei Areale unterteilt ist. Das nördliche Grundstück (Flur 7, Flurstück 59/12) befindet sich immer noch im Eigentum der Stadt Nordhausen. Es wurden von den Eigentümern des Parkschloßes bisher nicht erworben, wird aber illegal als Parkplatz benutzt. Dagegen will die Stadt Nordhausen nun nach Informationen der nnz mit „geeigneten Mitteln“ vorgehen.

Der Kiosk zur Bewirtschaftung des Biergartens hingegen wurde genehmigt. Allerdings steht eine Entscheidung zur negativ beschiedenen Bauvoranfrage durch das Landesverwaltungsamt noch aus. Seitens der Stadt wird auch wegen der nicht genehmigten großflächigen Werbeanlagen am Zaun nun eine Anhörung veranlasst.

Trotz all dieser Umstände oder vielleicht gerade wegen dieser soll das gesamte Areal inklusive Gebäude nun im Internet versteigert werden. 225.000 Euro wollen die Anbieter haben, klickt man bei „ebay“ rein, dann soll das aktuelle Gebot bei 220.000 Euro stehen, verfolgen kann man die Seriösität der angegebenen Summen allerdings nicht, sie kommen vom Anbieter selbst. Die restlichen Bieter dieser Welt haben allerdings noch 26 Tage Zeit, die Auktion, die seit dem 10. Oktober läuft, soll am 9. November beendet sein. Vermutlich werden sie ein Schnäppchen machen, denn im Sommer stand das Areal schon mal in Internet zum Verkauf an - damals für schlappe 1,5 Millionen Euro.
Autor: nnz

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