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Mo, 15:19 Uhr
14.08.2017
nnz-Überblick

Die aktuelle Flüchtlingssituation im Landkreis

Wir haben uns wieder einmal nach dem aktuellen Status der Flüchtlingssituation im Landkreis Nordhausen erkundigt. Im Großen und Ganzen blieben die Zahlen in den zurückliegenden Monaten stabil, es gab jedoch zunehmend Verschiebungen...



… in den Rechtskreisen, also, in den Zuständigkeiten der Betreuung. Durch die Ausländerbehörde des Landkreises Nordhausen wurden per 31. Juli auf Anfrage der nnz 458 Flüchtlinge betreut. Die Zahl der Frauen, Männer und Kinder, die Gemeinschaftsunterkünften betreut werden, die weiter zurückgegangen. Möglich ist demzufolge, dass einige der sieben Einrichtungen demnächst in den Stand-by-Modus versetzt werden. 256 Flüchtlinge sind dabei dezentral, also in Wohnungen untergebracht, der Rest wird in den Gemeinschaftsunterkünften betreut.

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Nach den der Redaktion weiter vorliegenden Zahlen, wurden in Deutschland in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bislang 91.730 Flüchtlinge neu registriert, in Thüringen waren es 2.473.

Laut Auskunft des Landkreises Nordhausen gab es in diesem Jahr rund 150 Neuzugänge bei Flüchtlingen, darunter 39 Menschen aus Algerien, Marokko und Eritrea. Wie die Behörde weiter mitteilt, sind 67 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung (Visumsverfahren) nachgereist und bekamen auch einen Aufenthaltstitel.

Von Januar bis Juli 2017 seien nach Angaben der Behörden 24 Personen abgeschoben worden, derzeit seien weitere 28 Abschiebungen geplant und beim Thüringer Landesverwaltungsamt angemeldet.
Autor: red

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Kommentare
Stadtbewohner
14.08.2017, 16:01 Uhr
Warum diese Aufmachung?
Das Titelbild ist völlig daneben.
ReneM
14.08.2017, 18:43 Uhr
Na dann!
Von 280.000 Asylbewerbern im Jahr 2016 müssten wir 279.095 zurückschicken, wenn es in Deutschland nach Recht und Gesetz ginge.
Und das Titelbild passt wie die Faust aufs Auge!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167621608/Nur-905-Asylsuchende-kamen-2016-ueber-nicht-sichere-Staaten.html
fastechternordhäuser
14.08.2017, 18:52 Uhr
Titel
Das ist wirklich mein absolut letzter Kommentar in diesem "Qualitäts-Medium". Mit diesem Aufmacher bettelt man regelrecht um Kommentare mit bekanntem Inhalt.
Zukunft
14.08.2017, 19:56 Uhr
Nein
Nein, dass Titelbild ist nicht daneben. Flüchtlinge wollen nach Deutschland, Schweden und Österreich und nicht nach Spanien, Portugal, Ungarn oder Rumänien. Sie wollen dahin, wo es die höchste soziale Absicherung gibt. Ich verstehe auch nicht, da über Krieg in Syrien und im Irak in den Medien nichts mehr zu hören ist, also alles wieder aufgebaut wird, können doch die Syrer und Iraker wieder in ihre Heimat, um beim Wiederaufbau zu helfen.
geloescht.20250302
14.08.2017, 20:49 Uhr
Heime in Standby?
Nicht lange...nach der Wahl wird die Mittelmeerroute geschlossen. Die neuen Fachkräfte und goldwerten menschlichen Geschenke werden dann gleich eingeflogen.

Es beginnen Familiennachzug und dazu die Willkommenskultur für alle Afrikaner, die sich erst in Deutschland einen Fluchtgrund einfallen lassen müssen und bis zum Sankt Nimmerleinstag eine Duldung nach der nächsten bekommen, weil die Gerichte mit Asylklagen überfordert sind.

Die Rautenkanzlerin und ihre Diener arbeiten schon an den nächsten Deals.

Also immer schön CDUCSUFDPSPDLINKEGRÜNE wählen, damit die Wahrscheinlichkeit steigen kann, endlich mal am eigenen Leib zu erfahren, was bunte Bereicherung bedeutet!
H.Freidenker
14.08.2017, 22:41 Uhr
welcher Statistik entstammen diese Zahlen,
In der ARD, einem TV-Sender der nicht gerade zu den mutigsten gehört,wenn es um die Veröffentlichung von Flüchtlingszahlen geht, wurden kürzlich unter anderem 2 nachdenkenswerte Zahlen genannt.
Im ersten Halbjahr 2017, nahm Frankreich 300 Flüchtlinge und Deutschland im gleichem Zeitraum 230 tausend Flüchtlinge auf.

Kurios die Begründung:
In Frankreich wäre nach dem erstarktem Wahlauftritt des Front National um Jean-Marie Le Pen nicht mehr möglich!
Obwohl diese Sendung keine Wahlwerbesendung war, weiß ich jetzt, wo ich bei der Wahl das Kreuz machen muß!
Real Human
15.08.2017, 12:03 Uhr
Das Titelbild ist völlig passend!
Das obige Motiv habe ich dank Google nochmals auf http://www.dortmund24.de gefunden. Als Quelle wurde „Pixabay“ angegeben „Pixabay.com ist eine internationale Bilddatenbank für gemeinfreie Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und Videos.“ (Wikipedia)

„Bilder sagen oft mehr als tausend Worte“, behauptet schon der „Volksmund“. (Manche VHS-Angebote weisen einen ausgesprochen Mangel an sinnvollen multimedialen Darbietungen auf, was nicht nur dem immer restriktiver werdendem Urheberrecht anzulasten ist.)

Ich finde dieses Foto (oder diese Montage?) illustriert sehr treffend die gegenwärtige weltweite Flüchtlingskrise. „Völkerwanderungen“ sind aber ein integraler Bestandteil der Menschheitsgeschichte – vielleicht schon seit „Ötzi“? Wenn es im HOMELAND nicht mehr vorwärts ging – und wie auf dem Ortsausgangsschild unten(!) die Farbe abblättert – haben sich schon immer mutige junge Leute auf den Weg in die weite Welt gemacht.

Auswanderungswellen gab es auch gerade hier aus Deutschland. (https://www.youtube.com/watch?v=ZEtS38Fk8LY) „Paradiese“ haben hinter „den großen Weltmeeren“ allerdings anfangs nur die Wenigsten gefunden. Das galt z.B. auch für die Familie Trump, die sich jetzt nicht mehr gern an ihre Herkunftsgeschichte zu erinnern scheint! Siehe dazu z.B.: „Die Trumps - Aus der Pfalz ins Weiße Haus“!

Selbstredend gibt es je nach eigener Perspektive willkommene und weniger willkommene Einwanderer. Ehemalige Einwanderer sind oft „die schärfsten Kritiker der Elche“.

Aber auch die „Klassenzugehörigkeit“ spielt eine Rolle:

• Beschäftiger („Arbeitgeber“) suchen leistungsfähige „Hubots“ mit Entwicklungsperspektive.
(Hubots kann man übrigens z.B. hier kaufen: http://hubotmarket.arte.tv/de/ ;–) Die Hautfarbe ist ihnen ziemlich gleichgültig. „Weiße Katze, schwarze Katze – Hauptsache sie vermehrt mein Kapital.“ (Frei nach Deng Xiaoping)

• Beschäftigte („Arbeitnehmer“) betrachten andere „Hubots“ oft als existenzgefährdende Konkurrenz, denn sie bedrohen potenziell ihren Arbeitsplatz damit ihr Einkommen, treiben die Mieten in die Höhe, und „nehmen uns die Mädchen/Jungs weg“.

Diese multiperspektivische Sicht passt bestimmten Politikern überhaupt nicht. Dialektisch DENKENDE „Hubots“ können sie für ihre Karriere überhaupt nicht gebrauchen.

@ fastechternordhäuser:

Für eine werbefinanzierte kleine regionale Onlinezeitung behaupten die nnz und ihre Ableger ihre „Unabhängigkeit“ ganz gut. Selbstverständlich gibt es bestimmte Interessengruppen, die dies gern ändern würden. Wenn Sie – „fastechternordhäuser“ – sich nun einfach nur frustriert „verabschieden“, geben Sie „Kommentaren mit bekanntem Inhalt“ selbst noch mehr Raum.

Allerdings bin ich selbst auch manchmal ziemlich frustriert. Vor allem, wenn die ältesten Irrlichter der Menschheitsgeschichte hier Narrenfreiheit zu haben scheinen. Warum das so ist? Darüber will ich hier selbstverständlich nicht spekulieren.
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