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Di, 22:26 Uhr
15.08.2017
Auswahl des Handytarifes

Darauf kommt es an

Legt man sich ein neues Handy zu, muss man sich für einen passenden Mobilfunktarif entscheiden. Die Auswahl ist mittlerweile so riesig, dass eine Entscheidung nicht unbedingt leicht fällt. Letzten Endes sucht doch jeder nach dem günstigsten Handytarif, bei dem er jedoch keine Kompromisse eingehen muss und alle Funktionen voll nutzen kann...


Beim Abschluss eines Vertrags bekommt man das Smartphone quasi umsonst dazu, surft man gerne in Internet, muss das Mobilfunknetz vor allem schnell sein, Prepaid-Tarife erscheinen vielen zu umständlich. Eine pauschale Aussage kann man jedoch nicht treffen, vielmehr muss der Tarif zum individuellen Nutzungsverhalten passen. Aus diesem Grund sollte man aktuelle Smartphone Tarife immer zuerst vergleichen.

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Heutzutage dienen Smartphones längst nicht mehr nur zum Telefonieren oder zum Versenden von Kurzmitteilungen. Für viele der installierten Anwendungen wird auch eine Internetverbindung benötigt, oftmals werden im Hintergrund auch Daten von Apps versendet, davon merken die Nutzer gar nichts. Eine Daten-Option ist deshalb für all diejenigen Pflicht, die auch unterwegs verschiedene Dienste und Apps nutzen möchten.

Mitteilungen werden nur noch selten per SMS verschickt, die Kommunikation erfolgt eher über Messenger, wie zum Beispiel WhatsApp oder der von Facebook. Bereits für weniger als 10 Euro monatlich bekommt man eine Daten-Flatrate, trotz Beschränkungen sollte die verfügbare Bandbreite aber dennoch ausreichen. Während man anfangs mit der maximalen Geschwindigkeit surft, kommt es ab einem gewissen Kontingent zu einer Drosselung.

Allnet-Flatrates sind voll im Trend

Die meisten Smartphone-Nutzer entscheiden sich mittlerweile für einen Allnet-Flat-Tarif, denn dabei die die Kostenkontrolle am besten. Im monatlichen Betrag sind schon die meisten Leistungen mit eingeschlossen. Nutzer können im deutschen Festnetz und in alle Mobilfunknetze unbegrenzt telefonieren, in der Regel ist auch eine Daten-Flatrate im Tarif enthalten, SMS sind nicht zwangsläufig inkludiert. Eine Allnet-Flatrate bekommt man für rund 20 Euro im Monat, man sollte sich aber unbedingt erkundigen, welche Extrakosten eventuell anfallen können, damit man keine böse Überraschung bei der Abrechnung erlebt.

Das persönliche Nutzungsverhalten möglichst genau einschätzen

Entscheidet man sich für Minuten- oder SMS-Pakete, so hat man im Monat ein bestimmtes Kontingent an SMS und Minuten zum Telefonieren. Die Preise scheinen günstig zu sein, doch diese Pakete rentieren sich nur, wenn sie tatsächlich auch ausgeschöpft werden. Eine Mehrnutzung kostet zusätzlich, während das nicht verbrauchte Kontingent einfach verfällt. Wie das eigene Nutzungsverhalten ist, das lässt sich nur schwer einschätzen, und es kann sich ja auch von einem Monat zum anderen verändern.

Vor der Entscheidung für einen Handytarif sollte man also das Nutzungsverhalten überdenken. Wird überwiegend telefoniert, falls ja, in welche Netze? Werden überhaupt SMS verschickt oder reicht ein Messenger aus? Wie wichtig ist die mobile Internetnutzung? Diese Fragen lassen sich nicht immer so leicht beantworten, oftmals steigen die Ansprüche auch zu einem späteren Zeitpunkt. Ist man sich unsicher, sollte man einen günstigen Tarif wählen, nach oben hin lässt sich das Paket immer erweitern. Hat man sich aber erst einmal für einen teuren Tarif entschieden, so ist ein Upgrade meistens nicht so leicht durchführbar. Kennt man sein Nutzungsverhalten in etwa, dann kann man entsprechende Angaben in einen Tarifrechner eingeben und so einen guten Vergleich anstellen.

Was ist besser. - prepaid oder postpaid?

Für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen, lediglich auf Flexibilität sollte man Wert legen. Idealerweise bindet man sich nicht allzu lange an einen bestimmten Tarif, denn eventuell bekommt man bald die Chance zu einem günstigeren Tarif zu wechseln. Normalerweise ist ein Prepaid-Vertrag kurzfristig kündbar. Die großen Mobilfunkanbieter vergeben auch heute nur Verträge mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Möchte man hingegen einen Postpaid-Tarif, bei dem eine Kündigung monatlich möglich ist, muss man sich unter den kleineren Anbietern umschauen.
Autor: red

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