Sa, 17:30 Uhr
05.08.2017
Harzklassik 2017
Harzklassik unterwegs im Landkreis
Das der Ost Klassiker Klub Wolkramshausen zum Nordhäuser Altstadtfest zur großen Ausfahrt bittet hat fast schon Tradition. Heute ging es für die schicken Oldtimer nicht nur zum Schaulaufen durch die Nordhäuser Altstadt sondern auch auf eine Rundfahrt durch den Landkreis...
Insgesamt 42 Fahrzeuge machten sich am Nachmittag wieder auf dem Weg zur Sicherheitsfahrt. Auf 70 Kilometern rund um den Landkreis Nordhausen konnten die alten Maschinen zeigen das sie noch funktionieren und die fleißigen Schrauber und Oldtimerfreunde ordentlich gearbeitet haben.
Mit dabei war in diesem Jahr eine echte Legende: Hartmut Thaßler, mehrfacher DDR-Meister in verschiedenen Rennklassen, Konstrukteur, Pilot, Kapitän und Unternehmer. Früher ging Thaßler mit den von ihm entworfenen und gebauten Karossieren an den Start, und wurde zu einem der bekanntesten Rennfahrer der DDR, international unterwegs und erfolgreich. Eine seiner Konstruktionen hat es sogar bis nach Nordhausen geschafft und wurde von Ehrengast signiert. Heute lässt es der 76jährige ruhiger angehen, als großer BMW Fan suchte sich der Ehrengast einen Platz in einem alten EMW.
Bei der Harzklassik 2017 war diesmal eine echte Legende dabei: Rennfahrer und Konstrukteur Hartmut Thaßler (Foto: Angelo Glashagel)
"Es freut uns sehr das Herr Thaßler auf unsere Einladung nach Nordhausen gekommen ist, die Harzklassik 2017 war damit eine ganz besondere", sagte Hubert Rein, Vorsitzender des Ost Klassiker Klubs Wolkramshausen, welcher die Harzklassik wieder ins Leben gerufen hat.
Ganz ohne Hilfe geht das nicht, als Sponsor fand sich diesmal einer, der mit seiner Liebe zum Auto sein Glück gemacht hat. Autohändler Uwe Alberstmeyer war mit der ganzen Familie und gleich mit zwei Fahrzeugen dabei, einer Triumph Spitfire aus dem Jahr 1974 und einem Morgan. Letzterer wurde ursprünglich in den 30er Jahren gebaut, Albtersmeyers Fahrzeug ist ein Nachbau des Originals mit moderner Technik. Eigentlich kein Kandidat für die Harzklassik, für das schicke Fahrzeug konnte man aber mal ein Auge zudrücken, meinte Hubert Rein.
Familie Albertsmeyer sponserte die Harzklassik und fuhr gleich mit, links: Söhne Michael und Sascha mit Enkeln Emily und Finn, rechts: Uwe Albertsmeyer mit Familienoberhaupt Margret Albertsmeyer (Foto: Angelo Glashagel)
Sein erstes Motorsportevent, erzählte Albertsmeyer Senior, die Südharzklassik Anno 1959 und auch wenn es bei der Harzklassik langsamer zugeht, gefallen hat es den Autofreunden trotzdem, sogar der Nachwuchs fand die alten Autos "cool".
Angelo Glashagel
Autor: redInsgesamt 42 Fahrzeuge machten sich am Nachmittag wieder auf dem Weg zur Sicherheitsfahrt. Auf 70 Kilometern rund um den Landkreis Nordhausen konnten die alten Maschinen zeigen das sie noch funktionieren und die fleißigen Schrauber und Oldtimerfreunde ordentlich gearbeitet haben.
Mit dabei war in diesem Jahr eine echte Legende: Hartmut Thaßler, mehrfacher DDR-Meister in verschiedenen Rennklassen, Konstrukteur, Pilot, Kapitän und Unternehmer. Früher ging Thaßler mit den von ihm entworfenen und gebauten Karossieren an den Start, und wurde zu einem der bekanntesten Rennfahrer der DDR, international unterwegs und erfolgreich. Eine seiner Konstruktionen hat es sogar bis nach Nordhausen geschafft und wurde von Ehrengast signiert. Heute lässt es der 76jährige ruhiger angehen, als großer BMW Fan suchte sich der Ehrengast einen Platz in einem alten EMW.
Bei der Harzklassik 2017 war diesmal eine echte Legende dabei: Rennfahrer und Konstrukteur Hartmut Thaßler (Foto: Angelo Glashagel)
"Es freut uns sehr das Herr Thaßler auf unsere Einladung nach Nordhausen gekommen ist, die Harzklassik 2017 war damit eine ganz besondere", sagte Hubert Rein, Vorsitzender des Ost Klassiker Klubs Wolkramshausen, welcher die Harzklassik wieder ins Leben gerufen hat.
Ganz ohne Hilfe geht das nicht, als Sponsor fand sich diesmal einer, der mit seiner Liebe zum Auto sein Glück gemacht hat. Autohändler Uwe Alberstmeyer war mit der ganzen Familie und gleich mit zwei Fahrzeugen dabei, einer Triumph Spitfire aus dem Jahr 1974 und einem Morgan. Letzterer wurde ursprünglich in den 30er Jahren gebaut, Albtersmeyers Fahrzeug ist ein Nachbau des Originals mit moderner Technik. Eigentlich kein Kandidat für die Harzklassik, für das schicke Fahrzeug konnte man aber mal ein Auge zudrücken, meinte Hubert Rein.
Familie Albertsmeyer sponserte die Harzklassik und fuhr gleich mit, links: Söhne Michael und Sascha mit Enkeln Emily und Finn, rechts: Uwe Albertsmeyer mit Familienoberhaupt Margret Albertsmeyer (Foto: Angelo Glashagel)
Sein erstes Motorsportevent, erzählte Albertsmeyer Senior, die Südharzklassik Anno 1959 und auch wenn es bei der Harzklassik langsamer zugeht, gefallen hat es den Autofreunden trotzdem, sogar der Nachwuchs fand die alten Autos "cool".
Angelo Glashagel



