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Fr, 11:29 Uhr
08.10.2004

Primas: Vorteile für die Bürger

Nordhausen (nnz). In Thüringen sollen Behörden zusammengelegt, teilweise sogar ersatzlos gestrichen werden. Die Diskussion dazu findet zum Beispiel der CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas weder sachlich noch zielführend. Was er stattdessen meint, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.


„Es ist gerade in Hinblick auf Investorenwerbung nicht hilfreich für unseren Landkreis, ihn als vergessene Region von Thüringen zu bezeichnen und ihn hierdurch schlechter zu reden als er ist. Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, die Landesgartenschau in Nordhausen sowie die Veränderungen in der Innenstadt durch die ausgeführten Begleitmassnahmen objektiv zu betrachten, der kann nicht ernsthaft behaupten, dass die hier verbauten finanziellen Mittel des Landes Thüringen den Eindruck erwecken, Nordhausen wurde von Erfurt vergessen“, meinte Primas.

Auch die zahlreichen Baumassnahmen in den einzelnen Ortschaften des Landkreises, die nur durch Fördermittel des Freistaates möglich wurden, sind ein weiteres Beispiel für das Engagement in der Nordregion. Jeder private Unternehmer muss in der heutigen wirtschaftlichen schwierigen Zeit sein Unternehmen produktiv und kostenbewusst führen. Bei knapper werdenden öffentlichen Kassen sollte doch die Überprüfung einzelner Behörden auf Effizienz und zwingende Notwendigkeit im Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Steuerzahler, der diese finanziert, eine Selbstverständlichkeit sein.

Für die Anmietung einzelner Immobilien für bestimmte Behörden wird zusätzlich überprüft werden, ob nicht eine Unterbringung in landeseigenen Gebäuden möglich ist. Auch bei der Zusammenlegung von Forstämtern auf eine Bundesdurchschnittsgröße werden Kosteneinsparungen durch den Wegfall der Betriebskosten und der Zusammenlegung von Verwaltungen erreicht. Für die einzelnen Bürger werden sich daraus Vorteile ergeben, wie z.B. durch zentrale Ansprechpartner, eine schnellere Abarbeitung der Vorgänge sowie weniger Kommunikationsverluste zwischen den Ämtern, ist sich Primas sicher.

Insgesamt habe die Region mit der Südharzautobahn A 38 und den anderen Infrastrukturbaumaßnahmen die richtigen Weichen gestellt, um die Wirtschaft zu unterstützen. Einzelne Erfolge wie die Ansiedlung der Firma Feuer Powertrain und der Klemme AG zeigen dieses deutlich. Nachteilig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sind die Verzögerungen beim Industriegebiet „Goldene Aue“ und der Fertigstellung der Südharzautobahn.

„Eine wichtige Aufgabe, als wieder gewählter Landtagsabgeordneter für die Region Nordhausen, sehe ich persönlich auch in der Pflege der bestehenden Unternehmen und der Hilfe bei aktuellen Problemen. Hierzu werde ich auch wieder die vor der Wahl begonnen Betriebsbesuche kontinuierlich in den nächsten Wochen fortsetzen. Ich bitte, die erreichten Wahlergebnisse zu akzeptieren und fordere über die Parteigrenzen hinweg alle politischen und wirtschaftlichen Vertreter auf, zur Stärkung unserer Region zusammen zu arbeiten, mit dem Ziel der Entstehung von neuen Arbeitsplätzen“, so Primas abschließend zur nnz.
Autor: nnz

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