Di, 13:18 Uhr
01.08.2017
Arbeitsmarkt-Reaktionen (2)
Rückgang doppelt so hoch wie im Bund
Die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Ines Feierabend, hat über die aktuellen Entwicklungen am Thüringer Arbeitsmarkt informiert...
Mit einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent verteidigt Thüringen im Juli 2017 nicht nur seinen Spitzenplatz in Ostdeutschland. Der Freistaat liegt auch vor vier westdeutschen Bundesländern (Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Saarland) und inzwischen gleichauf mit zwei weiteren (Niedersachsen, Schleswig-Holstein).
Staatssekretärin Ines Feierabend sagte: Der positive Trend setzt sich fort. Bessere Arbeitsmarktdaten als Thüringen haben nur noch die wirtschaftlich besonders starken Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.
Der bundesweite Durchschnitt beträgt aktuell 5,6 Prozent. Regional differiert die Arbeitslosigkeit in Thüringen: den niedrigsten Wert verzeichnet Sonneberg (3,4 Prozent), den höchsten Gera (10 Prozent).
Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen mit 67.047 vor allem aus saisonalen Gründen (u.a. Ende des Ausbildungsjahres) im Vergleich zum Juni 2017 um 1.337 gestiegen, liege sie doch deutlich unter dem Vorjahreswert (Juli 2016), erläutert Ines Feierabend. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sei im Jahresvergleich um 8.106 zurückgegangen (- 10,8 Prozent). Damit falle der Rückgang in Thüringen immerhin doppelt so hoch aus wie im Bundesdurchschnitt (- 5,4 Prozent).
Besonders stark ist im Jahresvergleich die Zahl der Langzeitarbeitslosen gesunken: mit aktuell 23.453 liegt sie gegenüber dem Juli 2016 um 4.469 niedriger, betont die Staatssekretärin. Das sei ein Rückgang um 16 Prozent. Neben der guten Konjunktur wirkt sich hier die aktive Arbeitsmarktpolitik der Landesregierung positiv aus, so Ines Feierabend. Es gelingt uns immer besser, dass Betroffene erst gar nicht langzeitarbeitslos (also länger als ein Jahr) werden.
Bemerkenswert sei auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Älteren (50 Jahre und älter). Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sei die Zahl der Arbeitslosen hier um 3.762 zurückgegangen (- 12,5 Prozent). Gleichzeitig nehme die Zahl der Älteren in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu, erläutert die Staatssekretärin. Seit 2014 sei die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei Älteren um sechs Prozent gestiegen.
Bilanziert man die Entwicklung der Arbeitslosigkeit seit dem Regierungsantritt von Rot-Rot-Grün, dann ist sie seitdem um insgesamt 22 Prozent zurückgegangen, die Langzeitarbeitslosigkeit und die Arbeitslosigkeit bei Älteren sogar um 27 Prozent, so Ines Feierabend abschließend.
Autor: redMit einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent verteidigt Thüringen im Juli 2017 nicht nur seinen Spitzenplatz in Ostdeutschland. Der Freistaat liegt auch vor vier westdeutschen Bundesländern (Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Saarland) und inzwischen gleichauf mit zwei weiteren (Niedersachsen, Schleswig-Holstein).
Staatssekretärin Ines Feierabend sagte: Der positive Trend setzt sich fort. Bessere Arbeitsmarktdaten als Thüringen haben nur noch die wirtschaftlich besonders starken Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.
Der bundesweite Durchschnitt beträgt aktuell 5,6 Prozent. Regional differiert die Arbeitslosigkeit in Thüringen: den niedrigsten Wert verzeichnet Sonneberg (3,4 Prozent), den höchsten Gera (10 Prozent).
Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen mit 67.047 vor allem aus saisonalen Gründen (u.a. Ende des Ausbildungsjahres) im Vergleich zum Juni 2017 um 1.337 gestiegen, liege sie doch deutlich unter dem Vorjahreswert (Juli 2016), erläutert Ines Feierabend. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sei im Jahresvergleich um 8.106 zurückgegangen (- 10,8 Prozent). Damit falle der Rückgang in Thüringen immerhin doppelt so hoch aus wie im Bundesdurchschnitt (- 5,4 Prozent).
Besonders stark ist im Jahresvergleich die Zahl der Langzeitarbeitslosen gesunken: mit aktuell 23.453 liegt sie gegenüber dem Juli 2016 um 4.469 niedriger, betont die Staatssekretärin. Das sei ein Rückgang um 16 Prozent. Neben der guten Konjunktur wirkt sich hier die aktive Arbeitsmarktpolitik der Landesregierung positiv aus, so Ines Feierabend. Es gelingt uns immer besser, dass Betroffene erst gar nicht langzeitarbeitslos (also länger als ein Jahr) werden.
Bemerkenswert sei auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Älteren (50 Jahre und älter). Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sei die Zahl der Arbeitslosen hier um 3.762 zurückgegangen (- 12,5 Prozent). Gleichzeitig nehme die Zahl der Älteren in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu, erläutert die Staatssekretärin. Seit 2014 sei die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei Älteren um sechs Prozent gestiegen.
Bilanziert man die Entwicklung der Arbeitslosigkeit seit dem Regierungsantritt von Rot-Rot-Grün, dann ist sie seitdem um insgesamt 22 Prozent zurückgegangen, die Langzeitarbeitslosigkeit und die Arbeitslosigkeit bei Älteren sogar um 27 Prozent, so Ines Feierabend abschließend.


