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Mi, 21:57 Uhr
26.07.2017
Landkreis beschliesst Kita-Bedarfsplanung

Mohr will neue Kita in Nordhausen

Am Dienstag dieser Woche beschloss der Jugendhilfeausschuss des Landkreises die Kita-Bedarfsplanung für die Jahre 2017/18. Der Landkreis ist als Träger der Jugendhilfe verantwortlich für die Bedarfsplanung von Kita-Plätzen, die auf den Anmeldungen der Eltern und den Geburtenzahlen basiert...


"Mit der Bedarfsfeststellung werden wir den Interessen der Familien gerecht und stützen die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung. Außerdem schaffen wir so verbindliche Planungsgrundlagen für die Gemeinden, die für die Schaffung der Plätze verantwortlich sind", erläutert Alexander Scharff, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, den Beschluss.

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Aus städtischer Sicht betrachtet Konstanze Keller-Hoffmeister, Vorsitzende des Nordhäuser Ausschusses für Generationen, Bildung und Sport den verabschiedeten Bedarfsplan: "Für die Stadt Nordhausen ergibt die Planung bis zu 170 fehlende Plätze. Das erleben auch viele junge Familien, die ihre Kinder bereits nach der Geburt in den Einrichtungen anmelden müssen. Die Bedarfsentwicklung wurde in den vergangenen Jahren in der Stadt offenbar verschlafen und das Platzangebot nicht an die Lebenswirklichkeit Nordhäuser Familien und vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angepasst." Die Bedarfsplanung des Landkreises spreche hier eine deutliche Sprache und schreibe der Stadt dringend die Neuschaffung von Betreuungsplätzen ins Stammbuch, ergänzt Keller-Hoffmeister.

Michael Mohr, OB-Kandidat der Linken, fordert daher ein Umdenken in der Kita-Politik. "Kinder brauchen Platz und Freiräume zum Spielen, Lernen und Wohlfühlen. Bei dem jetzt festgestellten Bedarf an Betreuungsplätzen lässt sich das über einfache Erweiterungen in bestehenden Einrichtungen nicht realisieren. Viele Kindertagesstätten platzen doch jetzt schon aus allen Nähten!", stellt Mohr fest. "Junge Familien und vor allem Mütter müssen sich frei entscheiden können, ob und wann sie nach der Geburt wieder arbeiten möchten. Wir müssen dafür die Vorraussetzungen schaffen", unterstreicht der Kandidat.

Mit dem durch die rot-rot-grüne Landesregierung beschlossenen beitragsfreien Kita-Jahr ab 2018 werde der Bedarf außerdem noch wachsen, ist sich Mohr sicher. "Nordhausen braucht eine neue Kita und das möglichst zentral gelegen, damit alle Familien davon profitieren. Das hilft Eltern aus den Ortsteilen, die in der Stadt arbeiten genauso wie den Familien der Kernstadt. Das Land fördert die Neuschaffung von Plätzen im Moment mit mindestens 90% und diese Chance müssen wir nutzen!" unterstreicht Mohr abschließend.
Autor: red

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Kommentare
murmeltier
27.07.2017, 08:04 Uhr
Frage
Wie bezahlen sie den Bau der neuen Kita, mit allem was dazu gehört? Das haben sie nicht gesagt. Das 170 Plätze fehlen sollen, kann ich mir gar nicht vorstellen. Dann müssen sicher auch bald neue Schulen gebaut werden....??
NDHler
27.07.2017, 08:06 Uhr
murmeltier
Das liegt daran, dass viele aus den umliegenden Orten ihre Kinder wegen der Arbeitsplätze in Nordhausen in die Kitas bringen und nicht an den Wohnorten.
Günther Hetzer
27.07.2017, 08:26 Uhr
Murmelchen, lesen!
Die Frage der Finanzierung wird im letzten Satz des Artikels zu 90% geklärt: "...."Das Land fördert die Neuschaffung von Plätzen im Moment mit mindestens 90% und diese Chance müssen wir nutzen!" unterstreicht Mohr abschließend..."
I.H.
27.07.2017, 09:09 Uhr
Richtiges Ziel
"Das Land fördert die Neuschaffung von Plätzen im Moment mit mindestens 90% und diese Chance müssen wir nutzen!"

Die restlichen zehn Prozent kann man sich zum Beispiel beim Sponsoring der privaten Hobbys ganz weniger Leute holen. Ein Profiverein muss zum Beispiel nicht mit einer halben Million Euro städtischer Mittel (Steuergeld) gefüttert werden. Unsere Städte und Gemeinden sind nicht pleite oder insolvent, wie hier zu lesen ist. Das Geld wird nur zum Fenster hinaus geschmissen und muss wieder für die wirklichen Aufgaben einer Stadt eingesetzt werden. Wie zum Beispiel für Kindergärten!
altmeister
27.07.2017, 09:39 Uhr
Vergesslich?
Irgendwie kommt es mir so vor, dass die Linken sehr vergesslich sind, war doch bis zum Wechsel in das Pöstchen beim Landratsamt Hannelore Haase seit 2012 für diese Belange in der Stadt zuständig.
Wer hat also da geschlafen?
Stan Libuda
27.07.2017, 12:46 Uhr
Sprecht doch aus, was ihr wollt ...
...linke Politiker und Helfer, die ihr hier unterwegs sind:
Kein Geld für einen vernünftigen Sportplatz in der Stadt.
Die Schlussfolgerung ist daher ganze einfach:
Wer den linken Kandidaten zum OB macht, stellt sich gegen eine positive Entwicklung bei Wacker und eine überregional mediale Wahrnehmung Nordhausens.
Kindergartenplätze gegen ein Stadion ausspielen zu wollen ist einfach nur arm. Ich hoffe, es lesen genug Wacker-Fans hier mit!
NDHler
27.07.2017, 13:02 Uhr
Die Roten
schaffen es ja noch nicht einmal für genügend Lehrer im Freistadt zu sorgen. Bei Hortnerinnen und Erziehern sieht es nicht viel besser aus. Soll doch der Herr Mohr erst mal in Erfurt nachfragen wie der "Rote Baron" dieses Thema angehen will. Der Unterrichtsausfall in Thüringen ist so hoch wie noch nie! Und dass unter Roten und Grünen die während der Oppositionszeit die große Klappe hatten. Die SPD war ja unter der CDU schon dabei sich abzuschaffen und hält diesbezüglich Kurs!
Pe_rle
27.07.2017, 14:24 Uhr
OB Kanditat
hat Herr Mohr bis jetzt geschlafen ,oder immer in die andere Richtung geschaut??
Oder ist das eine seiner Wahlverspechungsblasen
nicht wählbar
Usch
27.07.2017, 14:38 Uhr
Es wird endlich Zeit...
Ich weiß nicht, was manche für ein Problem haben. Als ob Fussball im Vordergrund steht, das finde ich sehr egoistisch gedacht! Hier geht es um Kinder und nicht um ein Fussballstadion!!!
Ich denke auch der Lehrermangel steht auf einen anderen Blatt.
Vorrangig geht es hier um Kita-Plätze, die wirklich dringend gebraucht werden. Ich arbeite selber als Erzieherin in einem Nordhäuser Kindergarten. Und es wird endlich mal Zeit, dass etwas passiert in der Richtung.
Boris Weißtal
27.07.2017, 21:23 Uhr
Ich weiß woher Herr Mohr das Geld für die Kitas bekommt:
Er geht mit einem Kontoauszug der Service GmbH, dessen Betriebsleiter er ist, zur Bank. Dort macht er mit einem schwarzen Kuli aus dem Minus vor der großen Zahl ein Plus. Ist ja nur ein Strich! Dann hebt er die Kohle komplett ab. Danach bezahlt er cash 10 Kitas, Wacker ein 20.000 Zuschauer fassendes Stadion, lässt die Mailänder Scala nach Nordhausen umziehen und wenn dann noch ein paar Euronen übrig sind, kann er sich in Kasachstan endlich seinen Hochschulabschluss kaufen. Wenn weniger übrig ist, reicht es vielleicht noch für eine gekaufte Berufsausbildung aus Ghana. Dann muss er nach der Insolvenz der Service GmbH wenigstens beim Arbeitsamt nicht in der Schlange der "Ungelernten" stehen.
Liane Enzinger
28.07.2017, 00:44 Uhr
@Boris Weißtal: Kein OB Kandidat braucht sich Mühe geben ...
... auch Herr Mohr nicht. Denn: “unser“ Landrat wird die Wahl am Ende sowieso ungültig machen, weil er sich nicht entsinnen kann, dass eine stattgefunden hat, wie damals bei Rücktritt No. 1 von Dr. Zeh.

Dann wird dann solange immer wieder gewählt, bis die Bürger nicht mehr können. Dann ruft Herr Jendricke den allgemeinen Notstand aus, zieht sich seine Feuerwehrwarnweste “Landrat“ an und lässt sich mit “seiner“ Drehleiter durchs Rathausfenster auf den OB Stuhl heben. Mit dem C-Rohr spritzt er Frau Krauth aus dem Rathaus und erklärt sich zum König von Nordhausen auf Lebzeiten . Sein Dienstwagen wird “seine“ Schneefräse aus Rothesütte. Mit dem Schiebeschild reißt er die CDU Zentrale ein.

Liane Enzinger, M.A.
RaWu
28.07.2017, 07:26 Uhr
Mit dem Plan steigen Sie zum...
... 1. Berater des LR auf, Frau Enzinger.

Mit den Schlagworten Bildung, Kultur, Erziehung sind die LINKEN bisher zu jeder Wahl angetreten.
Herr altmeister hat schon zu Recht erinnert, daß eine Frau Haase (LINKE) nichts gerissen hat in dieser Beziehung. Nur die Renoivierung des Krematoriums wurde erfolgreich verhindert. Warum war das nochmal so wichtig.......
Auch NDHler hat es schon dargestellt, RRG hatte die "böse" CDU abgelöst, um alles besser zu machen. Statt hunderte neue Lehrer einzustellen, hat RRG zwei Generationen von Absolventen verpennt. Nun stellen die sich als "die größten" dar. Blöderweise werden Lehrer mit den falschen Fächern eingestellt. Von Herrn Hoff und dem Gezerre um das Theater ganz zu schweigen. Ich wollte schon Janus schreiben....
Nun kommt ein Herr Mohr und hat den ultimativen Plan. Klar lesen sich 90% Förderung gut. Die 10% kann man auch als Pflichtaufgabe darstellen.
Aber: Seine Genossen in Erfurt verweigern Nordhausen eine nach dem Kommunalausgleichsgesetz ihr zustehende Bedarfszuweisung. Die entsteht im Grunde nicht aus grundsätzlichen Mißmanagement, sondern aus der gegenüber den Ausgaben geringen Steuerkraft. Mit einer anständigen Bedarfszuweisung wäre sicher auch Geld für notwendige Investitionen da.
Ich kann mir selbst bei Herrn Mohr nicht vorstellen, daß ihm das nicht klar sein sollte. Mit Nichts in der Tasche kann man keine Häuser bauen. Obwohl, das wird im VEB Service gerade so praktiziert...
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