Mi, 14:50 Uhr
26.07.2017
Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen
Treffen mit Kameraden der Feuerwehr
Zu einem Informationsgespräch lud OB-Kandidat Dirk Erfurt (parteilos) am vergangenen Montag Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen und den Ortsteilen ein. Dirk Erfurt interessierte vor allem, wie die Unterstützung der Ehrenamtler von Seiten der Stadt organisiert ist...
Wenn ich die Schlagzeilen der vergangenen Wochen zum Thema Freiwillige Feuerwehren Revue passieren lasse, scheint es bei diesem Thema einiges zu geben, das optimierungswürdig ist. Ich bin gespannt auf Ihre Fragen und Anregungen eröffnete Dirk Erfurt die Gesprächsrunde.
Die anwesenden Kameraden stellten zunächst kurz dar, was sie ehrenamtlich leisten und wie sie konkret ihren Dienst zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger erbringen: regelmäßige Schulungen, Leistungsnachweise, Technik-Kunde und zahllose Einsätze im Brand- und Katastrophenfall Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr zu sein ist kein schlichter Zeitvertreib.
Wir sind alle gut ausgebildete Feuerwehrleute. Wir sind an Technik interessiert und scheuen uns nicht, Gefahrensituationen zu begegnen. Einen Kameraden und eine Kameradin zeichnet nicht nur Mut aus vielmehr stehen wir jederzeit bereit, Menschen zu schützen, erklärten die anwesenden Feuerwehrleute.
Vor diesem Hintergrund scheint es umso unverständlicher, dass es mit der Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlich Engagierten in Nordhausen nicht zum besten gestellt ist. Nicht einmal zum Lichterfest der Stadt gibt es mehr eine Einladung an die Kameradinnen und Kameraden. Von der Einführung der Ehrenamts-Card im Landkreis Nordhausen ganz zu schweigen.
Wir möchten gar keine Sonderbehandlung. Aber wenigstens eine Gleichbehandlung wenn es um Ausstattung, Schutzausrüstung und den Fuhrpark geht. Wenn es brennt, ist das Feuer für alle gleich heiß ein einheitlicher Standard für die Rettungskräfte ist dringend erforderlich. Und dass die Schutzkleidung auch gut passen muss, kann jeder nachvollziehen, der schon mal fünf Stunden in zu engen Stiefeln gesteckt hat! ist aus den Reihen der Feuerwehrleute zu hören.
Ihre Anregungen nehme ich gern mit. Nach meiner Einschätzung gibt es zahlreiche kleinere Stellschrauben, an denen nur mal gedreht werden müsste um ein Zeichen für die Wertschätzung der Freiwilligen Wehren zu setzen: Eine Kooperation für das Fahrsicherheitstraining zum Beispiel ist kein Zauberwerk; die verpflichtenden Tauglichkeitsuntersuchungen müssen auch ohne private Vorauszahlungen möglich werden; ein eigenes Budget, über das die Freiwilligen verfügen können, ohne dass die Berufswehr darauf Einfluss hat, kann ohne großen Aufwand eingerichtet werden sogar ohne zusätzliche Finanzmittel. Hier ist nur die Frage, wer über das Budget verfügen kann, zu klären, stellt Dirk Erfurt abschließend fest.
Ich bin sehr froh, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt aufstellen, der auch im Bereich der Ehrenamtsförderung ganz auf unserer Linie ist. Immer wieder stellen wir im Stadtrat Anträge, ehrenamtlich Engagierten auch im Kultur-, Sport- und Vereinswesen endlich die Anerkennung und den Respekt entgegenzubringen, den sie verdienen. Die Stadt und ihre Ortsteile leben vom Ehrenamt und dies angemessen zu würdigen ist eine zentrale Aufgabe für die Kommunalpolitik erklärt Holger Richter, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Nordhäuser Stadtrat.
Autor: redWenn ich die Schlagzeilen der vergangenen Wochen zum Thema Freiwillige Feuerwehren Revue passieren lasse, scheint es bei diesem Thema einiges zu geben, das optimierungswürdig ist. Ich bin gespannt auf Ihre Fragen und Anregungen eröffnete Dirk Erfurt die Gesprächsrunde.
Die anwesenden Kameraden stellten zunächst kurz dar, was sie ehrenamtlich leisten und wie sie konkret ihren Dienst zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger erbringen: regelmäßige Schulungen, Leistungsnachweise, Technik-Kunde und zahllose Einsätze im Brand- und Katastrophenfall Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr zu sein ist kein schlichter Zeitvertreib.
Wir sind alle gut ausgebildete Feuerwehrleute. Wir sind an Technik interessiert und scheuen uns nicht, Gefahrensituationen zu begegnen. Einen Kameraden und eine Kameradin zeichnet nicht nur Mut aus vielmehr stehen wir jederzeit bereit, Menschen zu schützen, erklärten die anwesenden Feuerwehrleute.
Vor diesem Hintergrund scheint es umso unverständlicher, dass es mit der Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlich Engagierten in Nordhausen nicht zum besten gestellt ist. Nicht einmal zum Lichterfest der Stadt gibt es mehr eine Einladung an die Kameradinnen und Kameraden. Von der Einführung der Ehrenamts-Card im Landkreis Nordhausen ganz zu schweigen.
Wir möchten gar keine Sonderbehandlung. Aber wenigstens eine Gleichbehandlung wenn es um Ausstattung, Schutzausrüstung und den Fuhrpark geht. Wenn es brennt, ist das Feuer für alle gleich heiß ein einheitlicher Standard für die Rettungskräfte ist dringend erforderlich. Und dass die Schutzkleidung auch gut passen muss, kann jeder nachvollziehen, der schon mal fünf Stunden in zu engen Stiefeln gesteckt hat! ist aus den Reihen der Feuerwehrleute zu hören.
Ihre Anregungen nehme ich gern mit. Nach meiner Einschätzung gibt es zahlreiche kleinere Stellschrauben, an denen nur mal gedreht werden müsste um ein Zeichen für die Wertschätzung der Freiwilligen Wehren zu setzen: Eine Kooperation für das Fahrsicherheitstraining zum Beispiel ist kein Zauberwerk; die verpflichtenden Tauglichkeitsuntersuchungen müssen auch ohne private Vorauszahlungen möglich werden; ein eigenes Budget, über das die Freiwilligen verfügen können, ohne dass die Berufswehr darauf Einfluss hat, kann ohne großen Aufwand eingerichtet werden sogar ohne zusätzliche Finanzmittel. Hier ist nur die Frage, wer über das Budget verfügen kann, zu klären, stellt Dirk Erfurt abschließend fest.
Ich bin sehr froh, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt aufstellen, der auch im Bereich der Ehrenamtsförderung ganz auf unserer Linie ist. Immer wieder stellen wir im Stadtrat Anträge, ehrenamtlich Engagierten auch im Kultur-, Sport- und Vereinswesen endlich die Anerkennung und den Respekt entgegenzubringen, den sie verdienen. Die Stadt und ihre Ortsteile leben vom Ehrenamt und dies angemessen zu würdigen ist eine zentrale Aufgabe für die Kommunalpolitik erklärt Holger Richter, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Nordhäuser Stadtrat.

