So, 16:02 Uhr
03.10.2004
Medikament wird zurückgerufen
Nordhausen (nnz). Ein Medikament muß dringendst zurück in die Apotheken. Auch Patienten aus dem Landkreis Nordhausen sind betroffen. Weitere Details mit einem Klick auf MEHR.
Auch eine große Zahl von Patientinnen und Patienten im Südharz sind von dem am Freitag erfolgten Rückruf des Arthritis- und Schmerzmittels Vioxx und Vioxx Dolor betroffen. Der in den USA ansässige Hersteller Merck & Co. hat das Präparat vorsorglich vom Markt genommen, nachdem eine klinische Studie ein erhöhtes Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen ab dem 18. Monat der Behandlung mit Vioxx aufgezeigt hat, sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Nordhäuser Apotheken.
Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bestehe nach Angaben des Herstellers keine unmittelbare Gefahr. Sie sollten sich, so rät Julie Garke, umgehend mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung setzen, um die weitere Behandlung abzustimmen. Noch vorhandene Packungen des Medikamentes werden von den Apotheken zurück genommen. Gesetzlich versicherte Patienten erhalten dabei umgehend ihre Zuzahlung zurück erstattet. Privat Versicherten wird der volle Kaufpreis bei Vorlage des Originalrezeptes erstattet, erläutert die Sprecherin der Apotheken. Ich möchte alle Patientinnen und Patienten bitten, im Interesse ihrer Gesundheit von dieser Möglichkeit der unbürokratischen Rückgabe der Arzneimittel Gebrauch zu machen, sagt Julie Garke. Fragen in Zusammenhang mit dem Rückruf beantworten die Apothekerinnen und Apotheker gern ausführlich. Darüber hinaus hat der Hersteller eine kostenlose Hotline unter 0800 - 456 11 00 eingerichtet.
Autor: nnzAuch eine große Zahl von Patientinnen und Patienten im Südharz sind von dem am Freitag erfolgten Rückruf des Arthritis- und Schmerzmittels Vioxx und Vioxx Dolor betroffen. Der in den USA ansässige Hersteller Merck & Co. hat das Präparat vorsorglich vom Markt genommen, nachdem eine klinische Studie ein erhöhtes Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen ab dem 18. Monat der Behandlung mit Vioxx aufgezeigt hat, sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Nordhäuser Apotheken.
Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bestehe nach Angaben des Herstellers keine unmittelbare Gefahr. Sie sollten sich, so rät Julie Garke, umgehend mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung setzen, um die weitere Behandlung abzustimmen. Noch vorhandene Packungen des Medikamentes werden von den Apotheken zurück genommen. Gesetzlich versicherte Patienten erhalten dabei umgehend ihre Zuzahlung zurück erstattet. Privat Versicherten wird der volle Kaufpreis bei Vorlage des Originalrezeptes erstattet, erläutert die Sprecherin der Apotheken. Ich möchte alle Patientinnen und Patienten bitten, im Interesse ihrer Gesundheit von dieser Möglichkeit der unbürokratischen Rückgabe der Arzneimittel Gebrauch zu machen, sagt Julie Garke. Fragen in Zusammenhang mit dem Rückruf beantworten die Apothekerinnen und Apotheker gern ausführlich. Darüber hinaus hat der Hersteller eine kostenlose Hotline unter 0800 - 456 11 00 eingerichtet.


