So, 08:25 Uhr
03.10.2004
Durchschnittsalter 8 Jahre
Nordhausen (nnz). Nicht nur die Deutschen selbst überaltern, auch ihr liebstes Spielzeug, das Automobil, verkehrt immer länger auf den Straßen. Vor allem junge Leute liegen da deutlich über dem Durchschnitt. Damit das nicht gefährlich wird, gab es gestern eine Aktion.
Durchschnittsalter 8 Jahre (Foto: nnz)
Die DEKRA hat ein waches Auge auf alle Fahrzeuge, besonders auch auf die junger Leute. Ohnehin sind junge Männer von 18 bis 25 Jahren eine Risikogruppe im Straßenverkehr. Vor sechs Jahren entstand deshalb die Aktion Safety Check, vor zwei Jahren gab´s dann aber kein Geld mehr dafür. Die DEKRA in Nordhausen führt die Aktion trotzdem noch jeden Herbst durch.
Ein Durchschnittsalter von acht Jahren für das liebste Spielzeug der Deutschen bedeutet, daß neben neuen Flitzern mit allen technischen Schikanen auch eine Menge alter Mühlen unterwegs sind, die zehn, zwölf und mehr Jahre auf den Rädern haben, wie Udo Kürbis berichtet. Diese Autos befinden sich oft in der Hand der Jugendlichen, von den Eltern zum Führerschein übereignet.
Heute konnten die jungen Fahrer ihr Auto kostenlos durchsehen lassen. Strafen für Defekte gab es nicht, dafür fachkundige Beratung und Tips. Mit Experten von der DEKRA, der Verkehrswacht und der Polizei sollten die Jugendlichen ohne Angst vor Verwarngeldern ins Gespräch kommen. Wer vor hatte sein Fahrzeug tieferzulegen oder anderweitig zu verändern, war ebenfalls an der richtigen Stelle.
Obwohl es im Radio kam, in der Halleschen Straße wurde nicht gelasert. Hier durften die Besucher nur einmal die entsprechende Technik ausprobieren. Die Polizei war mit drei Kollegen vor Ort und zeigte außerdem wie Alkohol- und Drogentestgeräte funktionierten.
Optiker Ebert lud zu einem Sehtest ein und spendierte eine Sonnenbrille für's Verkehrsquiz. Dort gab es außerdem eine Hauptuntersuchung, eine Abgasuntersuchung und ein Sicherheitstraining zu gewinnen.
26 junge Fahrer nahmen an der Veranstaltung teil. Udo Kürbis ist mit der Resonanz zufrieden. Er stellte mit seinen sechs Mitarbeitern fest, daß die größten Schwachstellen der Fahrzeuge im Bereich von Bremse (46 Prozent) und Radaufhängung zu finden sind. Von den Fahrzeugen hatte lediglich ein Prozent Mängel an der Bereifung. Bei 58 Prozent gab's Mängel bei der Lichtanlage. Ein Problem, was vor der kommenden dunklen Jahreszeit schleunigst beseitigt werden sollte. Die Lenkung wollte bei zwei Prozent nicht mehr so richtig. 42 Prozent aller Autos wiesen auch Mängel am Fahrwerk auf. Die Abgasanlage war in bei allen mobilen Untersätzen in Ordnung.
Kein Fahrzeug war so kaputt, daß es aus dem Verkehr gezogen werden mußte. Die DEKRA darf das tun, möchte aber in so einem Fall lieber erstmal mit dem Fahrer sprechen und ihn überzeugen, daß er das Auto stehenläßt, wenn es eine Gefahr für ihn und die anderen Verkehrsteilnehmer darstellt.
Junge Leute auf Risiken hinweisen und ihnen ihre Verantwortung im Straßenverkehr deutlich zu machen, sind die Hauptanliegen von DEKRA, Kreisverkehrswacht und ihren Partnern. Bei denen möchten sich die Organisatoren auf diesem Weg für die langjährige Unterstützung bedanken.
Autor: wf
Durchschnittsalter 8 Jahre (Foto: nnz)
Die DEKRA hat ein waches Auge auf alle Fahrzeuge, besonders auch auf die junger Leute. Ohnehin sind junge Männer von 18 bis 25 Jahren eine Risikogruppe im Straßenverkehr. Vor sechs Jahren entstand deshalb die Aktion Safety Check, vor zwei Jahren gab´s dann aber kein Geld mehr dafür. Die DEKRA in Nordhausen führt die Aktion trotzdem noch jeden Herbst durch.
Ein Durchschnittsalter von acht Jahren für das liebste Spielzeug der Deutschen bedeutet, daß neben neuen Flitzern mit allen technischen Schikanen auch eine Menge alter Mühlen unterwegs sind, die zehn, zwölf und mehr Jahre auf den Rädern haben, wie Udo Kürbis berichtet. Diese Autos befinden sich oft in der Hand der Jugendlichen, von den Eltern zum Führerschein übereignet.
Heute konnten die jungen Fahrer ihr Auto kostenlos durchsehen lassen. Strafen für Defekte gab es nicht, dafür fachkundige Beratung und Tips. Mit Experten von der DEKRA, der Verkehrswacht und der Polizei sollten die Jugendlichen ohne Angst vor Verwarngeldern ins Gespräch kommen. Wer vor hatte sein Fahrzeug tieferzulegen oder anderweitig zu verändern, war ebenfalls an der richtigen Stelle.
Obwohl es im Radio kam, in der Halleschen Straße wurde nicht gelasert. Hier durften die Besucher nur einmal die entsprechende Technik ausprobieren. Die Polizei war mit drei Kollegen vor Ort und zeigte außerdem wie Alkohol- und Drogentestgeräte funktionierten.
Optiker Ebert lud zu einem Sehtest ein und spendierte eine Sonnenbrille für's Verkehrsquiz. Dort gab es außerdem eine Hauptuntersuchung, eine Abgasuntersuchung und ein Sicherheitstraining zu gewinnen.
26 junge Fahrer nahmen an der Veranstaltung teil. Udo Kürbis ist mit der Resonanz zufrieden. Er stellte mit seinen sechs Mitarbeitern fest, daß die größten Schwachstellen der Fahrzeuge im Bereich von Bremse (46 Prozent) und Radaufhängung zu finden sind. Von den Fahrzeugen hatte lediglich ein Prozent Mängel an der Bereifung. Bei 58 Prozent gab's Mängel bei der Lichtanlage. Ein Problem, was vor der kommenden dunklen Jahreszeit schleunigst beseitigt werden sollte. Die Lenkung wollte bei zwei Prozent nicht mehr so richtig. 42 Prozent aller Autos wiesen auch Mängel am Fahrwerk auf. Die Abgasanlage war in bei allen mobilen Untersätzen in Ordnung.
Kein Fahrzeug war so kaputt, daß es aus dem Verkehr gezogen werden mußte. Die DEKRA darf das tun, möchte aber in so einem Fall lieber erstmal mit dem Fahrer sprechen und ihn überzeugen, daß er das Auto stehenläßt, wenn es eine Gefahr für ihn und die anderen Verkehrsteilnehmer darstellt.
Junge Leute auf Risiken hinweisen und ihnen ihre Verantwortung im Straßenverkehr deutlich zu machen, sind die Hauptanliegen von DEKRA, Kreisverkehrswacht und ihren Partnern. Bei denen möchten sich die Organisatoren auf diesem Weg für die langjährige Unterstützung bedanken.

