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Fr, 21:41 Uhr
30.06.2017
Park Hohenrode

Südharz Klinikum übernimmt?

Wie weiter mit dem Park Hohenrode? Wie weiter vor allem mit der Villa, die da mittendrin steht? Diese Fragen könnten einer Lösung zugeführt werden...

Künftig auch für HOtel-Gäste (Foto: nnz) Künftig auch für HOtel-Gäste (Foto: nnz)

Die nnz recherchiert seit einigen Wochen zu diesem Thema, sprach mit Vertretern der Wirtschaft, der Politik, mit Gisela Hartmann und mit Guido Hage, auch mit Architekten.

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Der Geschäftsführer des Klinikums ist insofern wichtig, da das kommunale Haus nicht nur unmittelbarer Nachbar des Parks ist, sondern auch von seiner Atmosphäre profitiert. Also wurde in der Robert-Koch-Straße vor Monaten bereits die Idee geboren, den Park zu übernehmen oder zu pachten und ein Hotel "hineinzupflanzen". Ein Tagungshotel, das auch eine Verbindung zur Villa bekommt, damit diese endlich einer inhaltlichen Bestimmung zugeführt werden kann.

Viele Menschen, die sich mit dem Projekt vertraut machten, waren hellauf begeistert. Die Wirtschaft zum Beispiel, die Politik, sprich die Gesellschafter, aber auch und insbesondere der Förderverein des Parks in persona Gisela Hartmann. Nur so kann das Vorhaben, das im Jahr 2005 begonnen wurde zu Ende gebracht werden.

Der Park, für alle zugänglich, ein Hotel, in dem Tagungen möglich sind - das sind die beiden Grundpfeiler des Konzepts, das seit Monaten auf dem Schreibtisch von Guido Hage liegt und das am Montag in einer internen Runde auch mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im Autohaus Peter besprochen worden sein soll.

Denkmalschützer des Freistaates lehnen eine Immobilie an dieser Stelle, also von der Villa in Richtung Warttürmchen und Pavillon, ab. Seitens der Denkmalfachbehörde wurden zwei alternative Standortvorschläge unterbreitet, wie Landeskonservator Holger Reinhardt der nnz mitteilte. Es bedarf also weiterer diskutiver Arbeit. Und genau diese Arbeit sollte in weiteren vertraulichen Gesprächen stattfinden, um das Gesamtvorhaben, von dem sich das Klinikum als Investor natürlich auch wirtschaftliche Erträge erhofft, nicht zu gefährden. Und genau deshalb hatte die Redaktion der nnz sowohl Gisela Hartmann als auch Guido Hage sowie dem beauftragten Architekturbüro zugesagt, auf eine voreilige Veröffentlichung zu verzichten. Heute nun musste dieses Versprechen leider gebrochen werden...
Peter-Stefan Greiner

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Autor: red

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Kommentare
Liane Enzinger
30.06.2017, 22:47 Uhr
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Waldemar Ceckorr
01.07.2017, 01:08 Uhr
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oldblueman
01.07.2017, 16:09 Uhr
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aikido
01.07.2017, 19:06 Uhr
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Hans Dittmar
01.07.2017, 23:16 Uhr
Bebauung von Park Hohenrode nicht möglich
Das sind schon überraschend beängstigende Nachrichten. Was hat die vorherige Eigentümerin Frau Bäuerle alles versucht, ihr Eigentum einer Nutzung zuzuführen. Die Stadt Nordhausen in Persona der Frau OB ließ keine Tür offen. Fast 20 Jahre kämpfte die Frau, hatte viele Interessenten die auch gern etwas bauen wollten. Nichts wurde genehmigt. Nun will das SHK hier ein Tagungshotel reinpflanzen. Unmöglich!!!

Denken wir weiter zurück. Das Südharzklinikum besaß den Lindenhof mit seinem großen Grundstück. Man ließ das alte Museum verfallen und verkaufte es an die Stadt. Mittlerweile kann man dieses historische Gebäude nur noch abreißen. Sicherlich wird es besser sein, daß das SHK den Lindenhof zurückkaufen würde und dort das Tagungshotel baut.

Im Park Hohenrode wäre maximal auf der Stelle des alten Hotels Wilhelmshöhe eine Bebauung möglich. Den hier war bereits eine große Bebauung.

H. Dittmar Südharz.
muendh
02.07.2017, 08:14 Uhr
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Althaus Daniela
02.07.2017, 19:58 Uhr
Entscheidung hinter verschlossenen Türen - Realitäten eines vermeintlichen Vorzeigeprojektes
Es ist schon erstaunlich, was und vor allem, wie dieses Projekt in die Öffentlichkeit getragen wurden ist. In dem Artikel wird der Anschein erweckt, dass das Projekt mit Stimmen der Allgemeinheit, auch den ca. 600 Mitgliedern des Vereins, abgestimmt und beschlossen wurde. Hier einmal eine Richtigstellung; ich bin selber ehemaliges Mitglied (bis vor kurzem) für den 17. Juli ist eine Mitgliederversammlung geplant, wo vermutlich dieses Vorhaben mitgeteilt werden soll. Keines der Mitglieder ausser eingeweihte Vorstände und deren private Netzwerke, wurden in das Vorhaben einbezogen. Das dürfte deutlich machen, in welcher Art und Weise hier ehrenamtliches Engagement gewertschätzt wird.
Hier entscheiden erst kommerzielle Interessen, vor den Interessen der Allgemeinheit, die den Weg geebnet haben, das Arial zu dem Kleinod zu machen, was nun kommerziel vom Südharzkrankenhaus, vermarktet und genutzt werden soll. Herzlichen Dank an die Vertreter der Parteien: Die Linken und Bündnis 90/Die Grünen, in deren Wahlprogrammen man mal aufmerksam lesen sollte. Übrigens auch die Verantwortlichen innerhalb der Parteien sollten nochmals nachlesen. Man agiert entgegen dem was dort verabschiedet worden ist. Im Wahlprogramm 2017 zur Bundestagswahl steht, unter anderem, geschrieben - Die Linke: <<XIV. Menschen und Natur vor Profite – für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft der Zukunft >>;
Bündnis 90/Die Grünen: << Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung - ... Parks und bebaute Flächen in den Städten müssen entsprechend gestaltet und die Bürgerinnen und Bürger bei der Planung beteiligt werden. >> Herzlichen Dank den verantwortlichen Protagonisten dieses Possenspiels, jetzt weiß ich wen ich meine Stimme gebe und was ich von Ihrer Politik halten darf.
Daniela Althaus
elbutre
02.07.2017, 20:50 Uhr
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Liane Enzinger
02.07.2017, 22:22 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
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