Di, 13:00 Uhr
06.06.2017
MARKANTE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN STADTPARK UND PARK HOHENRODE
Stadtpark für Allergiker tabu?
Hinaus ins Grüne, sagte sich der Naturfreund und steuerte gestern den Stadtpark an. Das Grün, das er hier reichlich fand, ließ ihn jedoch schnellen Schrittes den Park wieder entfliehen. Der Mann, Allergiker, leidet an Heuschnupfen. Gräserpollen sind das Übel. Gelangen sie in die Nase, löst das Niesattacken aus...
Eine Mahd vor dem Pfingstfest hätte dem Stadtpark gut getan. (Foto: Kurt Frank)
Nordhausen. Das Gras auf den Wiesen erfreut sich einer stattlichen Höhe. Manche Stellen schon ein kleiner Unkrautdschungel. Eine Mahd vor Pfingsten hätte dem Park und seinen Besuchern besser zu Gesicht gestanden, sinnierte der Wanderer vor sich hin. Für eine blühende Wiese hätte er noch Verständnis. Was er sah, war jedoch nichts für Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen. Ordentlich das Tiergehege. Dafür sorgen vierbeinige Mäher.
Schnell in Richtung Gumpe. Rechts die kleine Streuobstwiese. Feine Sache. In den Astlöchern alter Bäume finden Vögel Brutmöglichkeiten. Nahrung aber weder auf der Wiese unter den Bäumen noch auf der daneben liegenden. Das wuchernde Gras sprießt dem Licht entgegen, lockt keinen Vogel hernieder.
Schleunigst Richtungsänderung. Hoffnung Park Hohenrode. Dort angekommen, eine Wonne. Der Heuschnupfenmann konnte aufatmen. Welch ein wohltuender Kontrast zum Stadtpark. Die Wiesen gemäht. Amseln und andere gefiederten Sänger eifrig bei der Futtersuche. Nur die Regengüsse der letzten Tage hinterließen auf einigen Wegen Spurrinnen.
Ordentlich in Schuss: Park Hohenrode. Im Hintergrund die Villa. (Foto: Kurt Frank)
Was reges Engagement der Parkinitiatorin Gisela Hartmann und ihr Team zuwege bringen, ist in Hohenrode zu sehen. Das Auge lacht, wenn es über die gepflegte Anlage mit ihren Bänken und dem Rosenrondell bei der Villa schweift. Des Lobes voll war auch Elektromeister Achim Blume. Er drehte seine Runden, um sich für eine Brockenwanderung fit zu machen. Sein Enkel habe ihn herausgefordert. Ihm will er es zeigen, dass Opa noch gut mithalten kann.
Nur die obere Hälfte, Eingang Warttürmchen, wartet noch auf den Mäher. Garantiert nicht mehr lange. Der Stadtpark hingegen sah zu dieser Zeit schon einladender aus. In der Stadtverwaltung sitzt jemand, der verantwortlich zeichnet. Sollte er ihn natur belassen, wäre es angebracht, an den jeweiligen Parkeingängen vorn und hinten ein Schild anzubringen, worauf zu lesen wäre:
Betreten des Parks für Leute, die an Heuschnupfen leiden, auf eigene Gefahr.
Kurt Frank
Autor: red
Eine Mahd vor dem Pfingstfest hätte dem Stadtpark gut getan. (Foto: Kurt Frank)
Nordhausen. Das Gras auf den Wiesen erfreut sich einer stattlichen Höhe. Manche Stellen schon ein kleiner Unkrautdschungel. Eine Mahd vor Pfingsten hätte dem Park und seinen Besuchern besser zu Gesicht gestanden, sinnierte der Wanderer vor sich hin. Für eine blühende Wiese hätte er noch Verständnis. Was er sah, war jedoch nichts für Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen. Ordentlich das Tiergehege. Dafür sorgen vierbeinige Mäher.
Schnell in Richtung Gumpe. Rechts die kleine Streuobstwiese. Feine Sache. In den Astlöchern alter Bäume finden Vögel Brutmöglichkeiten. Nahrung aber weder auf der Wiese unter den Bäumen noch auf der daneben liegenden. Das wuchernde Gras sprießt dem Licht entgegen, lockt keinen Vogel hernieder.
Schleunigst Richtungsänderung. Hoffnung Park Hohenrode. Dort angekommen, eine Wonne. Der Heuschnupfenmann konnte aufatmen. Welch ein wohltuender Kontrast zum Stadtpark. Die Wiesen gemäht. Amseln und andere gefiederten Sänger eifrig bei der Futtersuche. Nur die Regengüsse der letzten Tage hinterließen auf einigen Wegen Spurrinnen.
Ordentlich in Schuss: Park Hohenrode. Im Hintergrund die Villa. (Foto: Kurt Frank)
Was reges Engagement der Parkinitiatorin Gisela Hartmann und ihr Team zuwege bringen, ist in Hohenrode zu sehen. Das Auge lacht, wenn es über die gepflegte Anlage mit ihren Bänken und dem Rosenrondell bei der Villa schweift. Des Lobes voll war auch Elektromeister Achim Blume. Er drehte seine Runden, um sich für eine Brockenwanderung fit zu machen. Sein Enkel habe ihn herausgefordert. Ihm will er es zeigen, dass Opa noch gut mithalten kann.
Nur die obere Hälfte, Eingang Warttürmchen, wartet noch auf den Mäher. Garantiert nicht mehr lange. Der Stadtpark hingegen sah zu dieser Zeit schon einladender aus. In der Stadtverwaltung sitzt jemand, der verantwortlich zeichnet. Sollte er ihn natur belassen, wäre es angebracht, an den jeweiligen Parkeingängen vorn und hinten ein Schild anzubringen, worauf zu lesen wäre:
Betreten des Parks für Leute, die an Heuschnupfen leiden, auf eigene Gefahr.
Kurt Frank







