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Di, 19:21 Uhr
30.05.2017
Für Nordhausen als Kreisstadt

Mitteldorf plädiert für Nordhausen

Das Kabinett wird sich am 13. Juni mit den Ergebnissen der Ressortabstimmung beschäftigen und erst danach gibt es einen fertigen Gesetzentwurf, der am 22. Juni dem Parlament zugeleitet wird. Erst dann kommt "unsere Stunde" sozusagen, sagt LINKE-Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf...


"Für mich und auch meine Fraktion gilt weiterhin, dass wir einheitliche Kriterien für die Kreissitze erwarten, die transparent und nachvollziehbar sind und für alle Teile Thüringens gleichermaßen gelten. Unabhängig davon gilt für mich sehr eindeutig, dass es eine Stärkung sowohl von Sondershausen als auch von Nordhausen geben muss, da die gesamte Region, der gesamte zukünftige Landkreis ein starkes Gebilde sein soll.

Eine Stärkung der Stadt Sondershausen durch den Kreissitz allein halte ich für Augenwischerei und deshalb auch für kein sinnstiftendes Argument, welches alle infrastrukturellen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Argumente für den Nordhäuser Kreissitz aufwiegt. Aber, wie gesagt, die parlamentarische Debatte beginnt erst noch.

Ich werde mich also weiterhin für die Stärkung der gesamten Region mit einem Nordhäuser Kreissitz einsetzen und freue mich auf die parlamentarische Debatte dazu ab Ende Juni.
Katja Mitteldorf
Autor: red

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Kommentare
h3631
30.05.2017, 20:34 Uhr
Lange gedauert
"Unsere Stunde" kommt am 22. Juni. Bisher geschlafen oder keine eigene Meinung?
Leser1
30.05.2017, 23:30 Uhr
Basargefeilsche um die Kreisstadt?
Welcher Politiker spricht sich denn mal endlich gegen die gesammte komische Gebietsreform aus die 500 Millionen sparen soll und 500 Millionen kostet. Warum haben uns die Politiker verkauft und feilschen nur noch um den Preis und die Verkaufsbedingungen wie auf dem Basar? Wählt die AFD und schickt die Gebietsreform dahin wo der Pfeffer wächst.
Boris Weißtal
31.05.2017, 09:02 Uhr
Was soll das Geseiere Frau Mitteldorf?
Wenn Nordhausen seinen Kreisstadtstatus verliert, dann aus einem einzigen Grund:

Weil Sie dafür gestimmt haben!

Bei einer Stimme Koalitionsmehrheit haben Sie es nämlich persönlich in der Hand. Machen Sie einfach Ihre Zustimmung zur Gebietsreform vom Kreisstadtstatus von Nordhausen abhängig.

Warum? Weil die Wähler von Nordhausen Sie damals DIREKT in den Landtag gewählt haben. Die haben ein Anspruch darauf, dass Sie es nun zurück zahlen.

Wenn nicht, werden sie bei der nächsten Landtagswahl in Nordhausen an der 5-%-Hürde scheitern. Einen sicheren Listenplatz wird Ihnen Ihre Truppe nämlich sowieso nicht geben.
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