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Di, 18:09 Uhr
30.05.2017
Egon Primas

Gebietsreform an sich ist Grundübel

„Grundübel ist das Schlüsselprojekt Gebietsreform an sich. Dass die Regierung diese Reform gegen den Willen breiter Mehrheiten unter Bürgern und Kommunalpolitikern durchdrücken will, ist inzwischen hinlänglich bekannt", sagt CDU-Landtagsabgeordneter Egon Primas...


"Die Benennung der verbleibenden Kreissitze und Änderungen bei den Kreiszuschnitten führte zur offenen Rebellion in den eigenen Reihen. Mehr als darüber sorge ich mich aber über den Zusammenhalt der Menschen in der gesamten Nordthüringer Region. Werden die Pläne Wirklichkeit, zankt man sich nicht nur um den Kreissitz, sondern auch um Sparkassen, Amtsgerichte, um das Krankenhaus und vieles mehr, da die Einräumigkeit der Verwaltung gilt. Das können wir nicht wollen!

Ich sage: Nordhausen bleibt nur Kreisstadt, wenn die Gebietsreform beerdigt wird. Mögliche Eingemeindungen, um die Stadt Nordhausen zu vergrößern, spielen dabei keinerlei Rolle, weil die Größe einer Stadt nach dem Vorschaltgesetz ohne Bedeutung ist. Sie sind deshalb unnötig.

Ich kann die Bürger nur erneut auffordern, den Bürgeraufruf zu unterschreiben. Viele Unterschriften sind wohl die einzige Chance, die Landesregierung von ihrem unsinnigen Vorhaben, gewachsene Strukturen zu zerschlagen, abzubringen.“
Autor: red

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Kommentare
ChristianSchmidt1
30.05.2017, 23:30 Uhr
Wer...
hat denn die ganze Gebietsreform erst auf den Weg gebraucht? CDU, CDU, CDU!!!
Liebe "CDU" die Bundeswahl steht an und ihr bekommt eure Strafe dafür!!!
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