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Di, 16:38 Uhr
30.05.2017
Neues vom Nachwuchs

Herbe Schlappe in Gotha

30 Grad Hitze auf einem Kunstrasenplatz, ein auf Revanche für das verlorene Pokalfinale sinnender Gastgeber von Wacker Gotha einerseits, eine durch Verletzungen und Sperren ersatzgeschwächte und bereits als Staffelsieger feststehende Gastmannschaft von Wacker Nordhausen auf der anderen Seite...

Das waren die Ausgangsbedingungen im letzten Punktspiel der Thüringen-Verbandsliga Staffel 2 der U19-Junioren. Das Ergebnis war für die Nordhäuser schockierend - 0:6-Halbzeitrückstand, Endergebnis 1:6! Was mangelnde Einstellung ausmachen kann, wurde den erfolgsverwöhnten Nordhäusern am Sonntag von den Gothaer Jungs schonungslos aufgezeigt. Angesichts der Hitze war die Ausgangstaktik auf Ballkontrolle, kompaktes Defensivverhalten und schnelles Umschaltverhalten ausgerichtet.

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Das klappte in der Anfangsviertelstunde noch ganz gut, doch machte sich bereits hier mangelndes Zweikampfverhalten und taktische Undiszipliniertheit bemerkbar. Nach dem 1:0-Führungstreffer durch einen Kopfball nach einem Eckball, brach das taktische Konzept vollkommen zusammen. Taktische Vorgaben wurden nicht eingehalten, zahlreiche Abspielfehler luden den Gastgeber immer wieder zu schnellen Kontern ein. Die Treffer 2 und 3 fielen folgerichtig nach Pässen in die Tiefe, bei denen die Gothaer Angreifer keine Mühe hatten zu vollenden. Nahezu jeder Schuss war nun auch ein Treffer und so stand es zur Halbzeit 0:6.

Damit nicht genug mussten nun auch noch Fabian Reiß und Amer Halilic verletzungsbedingt raus, so dass praktisch der letzte Rest möglichst eine zweistellige Niederlage, die phasenweise in der Luft lag, verhindern musste. Einzig positiv an diesem Spiel aus Nordhäuser Sicht war die Tatsache, dass in der 2.Halbzeit mehr Gegenwehr und klügeres taktisches Verhalten den Gothaern keinen weiteren Treffer ermöglichte und Gino Dörnte sogar kurz vor Schluss der Ehrentreffer gelang. Jetzt gilt es diese Niederlage schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, um an den nächsten beiden Wochenenden in den Meisterschafts-Endspielen gegen den SV Schott Jena eine reelle Chance zu haben.
Jens Penzler
Autor: red

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