Mi, 16:33 Uhr
08.08.2001
Wirtschaftliche Lösung wird blockiert
Nordhausen (nnz). Bereits gestern berichtete die nnz über die sogenannte angedachte Blitz-Fusion zwischen EGN und Service GmbH, auch heute erschien dazu ein weiterer Beitrag. Auf den gestrigen nnz-Beitrag hat das Landratsamt geantwortet.
Der Landrat wollen nicht eine Blitz-Fusion durchpauken, vielmehr sei diese Fusionsvariante seit langer Zeit - und nicht zuletzt aufgrund der Hinweise unabhängiger Wirtschaftsprüfer - in den zahlreichen zuständigen Gremien in der Diskussion. Der Kreistag hatte bereits 1997 für eine Fusion zwischen EGN und Service GmbH grünes Licht gegeben. Nach dem für beide Gesellschaften geprüfte Jahresabschlüsse zum 31.12.2000 vorlagen und in den Aufsichtsräten ausführlich diskutiert wurden, eröffnete sich die Möglichkeit, bei der beschlossenen Abwicklung der EGN eine wesentliche Kosteneinsparung zu erreichen. Die bereits durch Übernahme der Geschäftsanteile der Service GmbH durch die EGN erreichte wirtschaftliche Fusion sollte nun gesellschaftsrechtlich abgeschlossen werden, in dem die EGN auf die Service aufgeschmolzen wird. Die Geschäftsvorfälle in der EGN wären damit Angelegenheiten der Service GmbH geworden und keinesfalls unter den Tisch gefallen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.
Für die Abwicklung der EGN hätte dies bedeutet, dass ab Wirksamwerden der Fusion Kosten für Geschäftsführung, Buchhaltung sowie Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse in einer Größenordnung von etwa 100.000 Mark hätten eingespart werden können. Hierfür wäre aus Sicht des Landratsamtes allerdings die Einreichung der Fusionsdokumente beim zuständigen Registriergericht bis 31. August 2001 nötig gewesen. Deshalb seien auch die erforderlichen Entwürfe kurzfristig erstellt und mit Erläuterungen versehen worden. Dieses Material sei den Aufsichtsratsmitgliedern bereits vor zwei Wochen übergeben worden.
Da in der Service GmbH derselbe Aufsichtsrat agiert wie in der EGN, war von vornherein für Kontinuität gesorgt. Wegen der finanziellen Auswirkungen, auf die im nnz-Beitrag vom 7.8.2001 hingewiesen wird, hätte es einer konstruktiven Mitwirkung aller Beteiligten bedurft. Das Platzenlassen der Fusion erscheint deshalb contraproduktiv, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
Autor: nnzDer Landrat wollen nicht eine Blitz-Fusion durchpauken, vielmehr sei diese Fusionsvariante seit langer Zeit - und nicht zuletzt aufgrund der Hinweise unabhängiger Wirtschaftsprüfer - in den zahlreichen zuständigen Gremien in der Diskussion. Der Kreistag hatte bereits 1997 für eine Fusion zwischen EGN und Service GmbH grünes Licht gegeben. Nach dem für beide Gesellschaften geprüfte Jahresabschlüsse zum 31.12.2000 vorlagen und in den Aufsichtsräten ausführlich diskutiert wurden, eröffnete sich die Möglichkeit, bei der beschlossenen Abwicklung der EGN eine wesentliche Kosteneinsparung zu erreichen. Die bereits durch Übernahme der Geschäftsanteile der Service GmbH durch die EGN erreichte wirtschaftliche Fusion sollte nun gesellschaftsrechtlich abgeschlossen werden, in dem die EGN auf die Service aufgeschmolzen wird. Die Geschäftsvorfälle in der EGN wären damit Angelegenheiten der Service GmbH geworden und keinesfalls unter den Tisch gefallen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.
Für die Abwicklung der EGN hätte dies bedeutet, dass ab Wirksamwerden der Fusion Kosten für Geschäftsführung, Buchhaltung sowie Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse in einer Größenordnung von etwa 100.000 Mark hätten eingespart werden können. Hierfür wäre aus Sicht des Landratsamtes allerdings die Einreichung der Fusionsdokumente beim zuständigen Registriergericht bis 31. August 2001 nötig gewesen. Deshalb seien auch die erforderlichen Entwürfe kurzfristig erstellt und mit Erläuterungen versehen worden. Dieses Material sei den Aufsichtsratsmitgliedern bereits vor zwei Wochen übergeben worden.
Da in der Service GmbH derselbe Aufsichtsrat agiert wie in der EGN, war von vornherein für Kontinuität gesorgt. Wegen der finanziellen Auswirkungen, auf die im nnz-Beitrag vom 7.8.2001 hingewiesen wird, hätte es einer konstruktiven Mitwirkung aller Beteiligten bedurft. Das Platzenlassen der Fusion erscheint deshalb contraproduktiv, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.


