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Sa, 22:52 Uhr
20.05.2017
Paulinchen fragt

Wo ist Hochburg des Rechtsextremismus?

„Der Rechtsextremismus hat in Ostdeutschland seine Heimat…“ …etwa so waren in der auslaufenden Woche die Schlagzeilen der Nachrichten der öffentlich rechtlichen und privaten Fernsehsender...


Betrachte ich mein Umfeld und dann noch weit über meinen Bekanntenkreis hinaus, die Menschen etwas genauer, so kommen bei mir erhebliche Zweifel an dieser Studie auf. Ja ich möchte fast behaupten, dass ich mich auch persönlich von den „Forschern“ als Rechtextremist betitelt fühle.

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Nachdem ich heute meine „Presseschau“ beendet habe, kann ich mich aber ganz ruhig wieder zurück lehnen. Warum? Weil die „Forscher der mutmaßlichen Studie“ nichts anderes als nur Flachpfeifen gewesen sind! Diese „Studierten“, haben 16 Millionen Bürger aus den „neuen“ Bundesländern als Rechtsextremisten eingestuft.

Denn was sagt eine Studie aus, zu der mal nur (!) ganze 40 Idioten(!) befragt wurden? (WELT N24) Und nun stellt sich mir die Frage, wie hoch ist der Wahrheitsgehalt unserer Nachrichtensender wirklich?? Können die sich daran ergötzen, wenn man den Bürgern im Osten Deutschlands, derartige Eigenschaften einfach mal sooo haltlos anhängt? (um die Ohren haut) Ich bin ja gespannt, ob in den nächsten Tagen, die möchtegern Journalisten uns zu dieser Studie noch etwas zu berichten haben.

Auf Grund dieser Tatsache, erscheinen mir seit heute, diese TV-Sender durchaus in einem völlig anderem Bild. Zum ehrlichen und gutem Journalismus, gehören eben gute Recherchen. Andernfalls sind es schlichtweg nur LÜGEN!! Ein schönes Wochenende allen Lesern der nnz- online Zeitung wünscht
Paulinchen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
geloescht.20250302
21.05.2017, 07:33 Uhr
Das MUSS stimmen!
Irgendwie muss man doch das Verbraten von Steuergeldern in vielfältige linke Projekte im Osten rechtfertigen.

Von finanzieller Unterstützung für Teilnehmer von Anti-Pegida- und -AfD-Demos über das Malen von Plakaten wie "Deutschland verrecke" oder "Tötet die Bullenschweine" bis zur staatlich finanzierten Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Amadeu-Stiftung unter Ex-Stasi-IM A. Kahane.

"Ich glaube nur Umfragen, die ich selbst gefälscht habe." Winston Churchill.

Das wissen wir doch schon lange, dass die "Wahrheiten", die uns Politiker, Medien und Umfragen servieren, nicht nur mit Vorsicht, sondern unter allerhöchsten Misstrauensvorkehrungen zu genießen sind.
Ad fontes
21.05.2017, 17:52 Uhr
Tatsächlich
... muss Paulinchen gar nicht so lange warten, denn die "Möchtegern-Journalisten" haben seinen sicherlich gut gemeinten Rat beherzigt und über entsprechende Einwände und Kritik an der Methodik der Göttinger Studie berichtet - und das bereits vor 2 Tagen (Die Welt)!
Die Mängel dieser qualitativen (! - daher die Interviews in begrenzter Menge) Studie ändern allerdings nichts an der Ursache für deren Erhebung: In quantitativen Untersuchungen stechen die ostdeutschen Bundesländer bei rechtsextremen Gewalttaten im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte hervor... Das ist bedauerlich und soll gewiss kein Anlass sein, alle 16 Mill. Ostdeutschen in eine Schublade zu stecken; es sollte aber Problembewusstsein schaffen und keine Abwehrreflexe hervorrufen...
Andreas Dittmar
21.05.2017, 22:34 Uhr
Politische Bevormundung hat im Osten keine Chance mehr
Paulinchen hat völlig Recht und ich kann ihre Wortwahl, was die sogenannten Studierten betrifft nur noch doppelt unterstreichen. Ich habe mir mal ein paar der weiterführenden Artikel in "Die Welt" durchgelesen. Es ist erstmal beschämend, das 28 Jahre nach dem Mauerfall so ein Schwachsinn überhaupt produziert wird bzw. von Politikern in Auftrag gegeben wird. Vielleicht sollten diese Göttinger "Politquacksalber" mal etwas tiefer in die eigene Bonner Geschichte schauen, was nach dem Krieg so alles durch die Entnazifizierung gefallen ist und zB. als Gruppe Gehlen, BND, im Deutschen Bundestag und gehobenen öffentlichen Dienst die zweite Karriere machte. Ok ich sehe mal ein, das Beamte nicht vom Himmel fallen und man sich aus dem vorhandenen Pool bedienen muß aber da sollte man doch genau hin schauen, wer welche Verbindungen hatte. Weiterhin scheint die NPD meiner Meinung nach dermaßen von V-Leuten des Verfassungsschutz durchsetzt, das ein Verbot vielleicht in einer mittleren Staatskrise enden könnte. Was wurde eigentlich aus den Genossen, die 40 Jahre die DDR regierten. Der Führungsriege hat man den Prozess gemacht aber die 2. Reihe mischt mit Sicherheit noch ganz oben mit. Ich glaube nicht, das wir hier irgendwelche Belehrungen und Sensiblisierung über politische Grundeinstellung benötigen.

Nachrichten und Politik in den öffentlich rechtlichen Medien, besonders Talkshows a la Will und Maischberger sind dermaßen polarisierend, das einem schon in den ersten 5 Min. schlecht wird. Da gibts nur Erdogantalk, Schulzbeweihräucherung, AfD-Bashing und Mut zum Islam. Eine Politikerin wird öffentlich als Nazischlampe tituliert und dem zahlenden Publikum wird sowas als Satire verkauft....
Mueller13
22.05.2017, 11:05 Uhr
Nicht über jedes Stöckchen springen,
was Euch hingehalten wird.

"Die Welt"
https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article164760363/Alles-was-rechts-ist.html
Dabei beschränkte sich die Forschung im Wesentlichen auf Interviews mit 40 [!!!] überwiegend linken [!!!] Politikern und engagierten [!!!] Bürgern sowie Begegnungen mit mutmaßlich fremdenfeindlichen Einwohnern in drei Hotspots [!!!] rechtsextremer Umtriebe.

Die "Forscher" haben der Regierung das geliefert, was sie in Auftrag gegeben hat. Alles gut.

Ich brauche nicht noch mehr Pseudoflüchtlinge. Ich will, dass man die ausufernde Kriminalität unter Kontrolle bringt und alle ausweist, die sich nicht an unsere Spielregeln halten. Dafür ist es zwingend nötig die Grenzen zu schließen. Wenn das Europa nicht schafft, müssen wir die deutschen Grenzen schließen. Eine Hilfe für Kriegsflüchtlinge kann effizient vor Ort organisiert werden, Zuwanderer suchen wir uns nach Befähigung und Eignung aus.
Wenn mich diese Forderungen zu einem Nazi (Rechten, Rechtsradikalen, Rechtsextremen, you name it) machen, dann ist das halt so. Diesen "Makel" werden ich dann aufrecht tragen und mit einem gleichgültigen: "dann ist das eben so" beantworten...
Leser X
22.05.2017, 13:32 Uhr
Zusammenhänge nicht leugnen
Ich gehöre nun wirklich nicht zur Sorte der Leichtgläubigen. Meine Gedanken sind inzwischen so trainiert, dass ich alles, was ich an offiziellen Meldungen höre oder lese, zunächst mal nicht glaube.

Wenn ich dann die Informationen gesiebt habe, stelle ich mitunter fest, dass ein Körnchen Wahrheit dran ist.

So sehe ich das auch in dem hier angesprochenen Bericht. Wir kritischen Geister, die sich hier tummeln, wissen doch, dass der Osten noch immer sozial vernachlässigt ist. Und dass soziale Vernachlässigung den Extremisten in die Hände spielt, das weiß man doch auch ohne Geschichtsstudium.
Mueller13
22.05.2017, 15:22 Uhr
@ Leser X: Soziale Vernachlässigung?
Was soll das sein? Bitte definieren! Ich fühle mich weder sozial vernachlässigt, noch kann ich mit "Extremisten" etwas anfangen.

Richtig haben Sie aber erkannt, dass man wieder zwischen den Zeilen lesen muss. Eine Fähigkeit, die man als Bewohner der sowjetischen Besatzungszone einige Jahre trainieren konnte.
Demokrit
22.05.2017, 15:56 Uhr
Und auf der Liste der 40 Befragten
tauchen Namen auf die es In Wirklichkeit gar nicht gibt.
https://sciencefiles.org/2017/05/19/befragte-erfunden-bezahlt-bundesbeauftragte-fake-rechtsextremismusforschung/
Herr Taft
22.05.2017, 20:27 Uhr
@leser x ....sozial vernachlässigt
...aha.... schon mal daran selbst, den finger aus dem pops zu ziehen ? im westen ist hartz4 und wohngeld auch nicht höher....
Mueller13
22.05.2017, 23:17 Uhr
Es kommt noch besser!
https://www.welt.de/politik/deutschland/article164821203/In-dieser-Regierungsstudie-wurden-sogar-Gespraechspartner-erfunden.html

"... wird beispielsweise „Herr Reese, führender Mitarbeiter der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung“, aufgeführt. Die Einrichtung teilte der WELT mit, dass es dort niemanden gebe, der so heißt – und auch niemanden, der sich wie angegeben äußern würde."

"Die interne Recherche der Linkspartei hat ergeben, dass sich hinter „Frau Ackermann“ Kerstin Köditz verbirgt, Fraktionssprecherin für Antifaschistische Politik."

Die fragen also also ein Landtagsmitglied der Linken, die auch noch Fraktionssprecherin füe Antifaschistische Politik ist, was sie wohl von der rechten Szene in Mitteldeutschland hält. Was wird da wohl für ein neutrales Ergebnis rauskommen?
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