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Di, 13:40 Uhr
16.05.2017
Neues vom NSV-Handball-Nachwuchs

Landesmeisterschaften zum Saisonfinale

Die Landesmeisterschaften der Altersklassen 9/10 und 11/12 jährigen bilden immer den krönenden Abschluss einer jeden Saison. Dazu können sich nur die Staffelsieger der jeweiligen Handballbezirke bzw. Staffel qualifizieren. Am Wochenende war es dann soweit. Die Besten Teams der Altersklasse 11/12 (D-Jugend) bei den Mädchen und Jungs standen sich im direkten Duell gegenüber...


Die Handballer/innen aus der Rolandstadt waren dabei als einziger Verein mit zwei Mannschaften vertreten. Während sich die Jungs am Samstag schon früh auf den Weg zum Spielort Saalfeld aufmachen mussten, genossen die Mädchen Heimrecht.

Landesmeisterschaft männliche Jugend D in Saalfeld
1. HSV Apolda
2. ThSV Eisenach
3. Nordhäuser SV
4. HSV Ronneburg
5. SG Könitz/Saalfeld

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So richtig wussten die Jungs aus der Kreisstadt im Norden Thüringens nicht wo sie leistungsmäßig standen. Der Staffelsieg wurde am Ende souverän eingefahren, nur die zweite Mannschaft konnte ihnen zwei Punkte abnehmen. Somit kam der schärfste Kontrahent aus den eigenen Reihen. Ein Trainingslager sollte vor dem Saisonfinale noch einmal letzte Kräfte freisetzen.

Am Samstag ging es dann frühzeitig mit einem vollen Bus, begleitet von den treusten Fans den Eltern, nach Saalfeld. Angekommen ging es gleich mit neuen Trikots und Trainingsanzügen an die Erwärmung. Der Spielplan ließ vor den Begegnungen nicht viel Spielraum.

Erster Gegner die Gastgeber der SG Könitz/Saalfeld. Nordhausen legte los wie die Feuerwehr. Unter den kritischen Blicken der Favoriten aus Eisenach und Apolda brannten die NSV Spieler ein Feuerwerk ab. Die SG Könitz/Saalfeld wurde eiskalt erwischt und geriet 0:4 in Rückstand. Doch plötzlich Riss der Spielfaden und sie gerieten unter Druck. Spielerisch klar besser vergaben sie Serienweise klarste Torgelegenheiten. Die ersten zwei Punkte ließen sie sich jedoch nicht mehr abnehmen.

Die zweite Partie gegen den ThSV Eisenach sollte der Prüfstein für das eigentliche Leistungsvermögen der Nordhäuser werden. Und welche Leistung sie auf das Parkett zauberten. Bei den Bundesligaküken begann ein ordentliches Schwimmfest. Ein 5:6 für den ThSV zur Halbzeit ließ für den zweiten Durchgang alles offen. Leider kämpften die NSV Spieler auch in dieser Partie mit den Nerven beim Abschluss. Mit insgesamt 10 Fehlwürfen müssten sie Eisenach knapp mit 10:8 den Vortritt lassen.

In die dritte Partie gegen den HSV Ronneburg ging der NSV bereits mit einigen Ausfällen. Der Kräfteverschleiß vom temporeichen Spiel gegen Eisenach unübersehbar. Dennoch wieder von Beginn hohes Tempo. In der Folgezeit waren jedoch nicht Spieler auf dem Parkett die Hauptakteure sondern die Unparteiischen standen im Fokus. Sie waren einfach mit der schnellen Spielweise beider Teams überfordert, was sich in ihren Entscheidungen auf beiden Seiten wiederspiegelte. Am Ende stand nach einer kampfbetonten Partie eine Punktteilung auf der Anzeigetafel.

Bereits vor der letzten Partie des Tages, Nordhausen gegen Apolda, stand der HSV als Landesmeister fest. Sie schlugen Eisenach in einer dramatischen Begegnung knapp. Für die Rolandstädter ging es um die Absicherung ihrer Bronzemedaille. Der HSV mit dem Hoch eines Landesmeisters ging auch zugleich auf Angriffsmodus über. Der NSV hielt dagegen zollte jedoch den Ausfällen Tribut. Erst Ende der ersten Halbzeit kam sie wieder in ruhiges Fahrwasser und erzielten Gleichwertigkeit. Am Ende mussten sie sich knapp geschlagen geben, sicherten aber mit dem Ergebnis Rang 3 gegenüber Ronneburg ab.

Für die Nordhäuser endeten das Turnier und die Saison mit Rang 3, der Bronzemedaille. Viel wichtiger als die Platzierung war der Vergleich mit den anderen Leistungsträgern dieser Altersklasse für die Zukunft. Und da fällt das Fazit eindeutig zu Gunsten der Südharzer.

Für Nordhausen spielten: Oscar Hummitzsch, Maximilian Graneß, Leander Koch, Hannes Recknagel, Nils Warschkow, Philip Schulz, Jonas Teichmann, Arvid Herzberg, Martin Lutze, Timm Schröder, Constantin Stegner, Robert Uebner, Erik Ehrhardt.

Landesmeisterschaften weibliche Jugend D in Nordhausen
1. Thüringer HC
2. SV Wartburgstadt Eisenach
3. Sonneberger HV
4. Schlotheimer SV
5. Nordhäuser SV
6. HSG Werratal

Mit großen Erwartungen gingen die 6 Mannschaften ins Rennen. Während bei den Jungs jeder gegen jeden spielte, wurde bei den Mädchen ins 2 Staffeln die Vorrunde ausgespielt. Nordhausen traf in der Staffel 1 auf Eisenach und dem Thüringer HC. Was im Vorfeld wie eine vermeintlich leichte Staffel aussah entpuppte sich als Trugschluss.

Das Eröffnungsspiel bestritten die Nordhäuserinnen gegen die Mädchen vom SV Wartburgstadt. Spieler und Trainer kennen sich aus unzähligen Begegnungen genau. So wunderte es niemanden, dass es auf dem Parkett der Ballspielhalle ein Kampf um jeden Ball und Zentimeter gab. Leider zeigten die Nordhäuserinnen Nerven. Zu viele leichte Ballverluste kosteten am Ende den Sieg. Mit einer Punkteteilung endete die Partie.

Im zweiten Vorrundenspiel traf der NSV auf die Mädchen vom THC. Auch hier entwickelte sich von Beginn an eine hochklassige Partie und wieder zeigten die Hausherrinnen Nerven. Nach wenigen Minuten hatten sie den Spielfaden vollenz verloren. Der THC hingegen mit einer ruhigen und abgeklärten Spielweise ließ sich den Erfolg nicht streitig machen. Da Eisenach ebenfalls am THC scheiterte, blieb für Nordhausen nur das Spiel um Platz 5.

Erst im letzten Auftritt zeigten die Nordhäuserinnen von Beginn an eine ansprechende Leistung. Der Ball wurde sicher und schnell gespielt. Sie ließen Werratal keine Chance und revanchierten sich für die bis dahin gezeigte Turnierleistung.

Auch wenn am Ende mit Rang 5 nicht die erwünschte Platzierung herausprang, können sie sich die Mädchen des NSV zu den Siegern zählen. Sie spielen, wie die Jungs ihrer Altersklasse, im Konzert der Thüringer Spitze mit. Diesmal spielten ihnen einfach die Nerven einen Streich. Sie werden bald wieder Gelegenheit bekommen um das Bild auf dem Parkett gerade zu rücken.

Ganz anders die Spielerinnen vom THC. Locker -was kostet die Welt- erspielten sie sich den Turniersieg. Die Jubelfeier zur Pokalübergabe nahm kein Ende.

Für Nordhausen spielten: Leonie Thiele, Nele Fitzmann, Joanne Friedrichs, Leonie Friedrichs, Nele Warschkow, Elli Liebenrodt, Luisa Garzke, Mara Loeen Katzmann, Jessica Gerlach, Hannah Elea Heck, Lina Lilly Germann, Hedwig Neubert, Leonie Junker, Veronique König
Frank Ollech
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
Landesmeisterschaften zum Saisonfinale (Foto: NSV)
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