Fr, 09:15 Uhr
12.05.2017
30 Jahre "Zur Harzbahn"
Ein Kleinod bei Netzkater
Die Gaststätte Zur Harzbahn am kleinen Haltepunkt Netzkater der Harzer Schmalspurbahnen ist ein ganz besonderes Kleinod sowie ein beliebter Anlaufpunkt für Reisende und Wanderer. Seit nunmehr 30 Jahren wird sie, rund 14 Kilometer vor den Toren der Nordhausens vom ortsansässigen Ehepaar Gassel mit viel Liebe und Hingabe betrieben. Ans Aufhören denken beide Jubilare derzeit nicht...
Vor genau 30 Jahren ging für Christa und Reiner Gassel ein Traum in Erfüllung: Die erste eigene Gaststätte, und das am Ort der Kindheit für die im thüringischen Netzkater geborene und aufgewachsene Christa Gassel.
Nach Pachtung des kleinen Empfangsgebäudes der Harzquerbahn-Station Netzkater von der Deutschen Reichsbahn (DR) und Übernahme des darin zuvor durch die staatliche DDR-Handelskette Konsum betriebenen Lokals waren zunächst gründliche und monatelange Renovierungsarbeiten sowie eine Neumöblierung durch die Eheleute erforderlich. Die Eröffnung ihrer neuen Gaststätte Zur Harzbahn am 7. Mai 1987 bedeutete für beide dann auch den ersehnten Start in die bis heute währende Selbstständigkeit. In den vorausgegangenen zwölf Jahren hatten sie den Gasthof Brauner Hirsch in Sophienhof geführt und dort bereits umfangreiche gastronomische Erfahrungen gesammelt.
30-jähriges Jubiläum: Anne Walther von der HSB (links) gratulierte Christa und Reiner Gassel und übergab ein historisches Foto von der Station Netzkater (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)
30-jähriges Jubiläum: Anne Walther von der HSB (links) gratulierte Christa und Reiner Gassel und übergab ein historisches Foto von der Station Netzkater.
Die gemütliche Gaststätte mit ihrem heute unverwechselbaren Ostalgie-Charme ist nach wie vor bei Reisenden und Wanderern gleichermaßen aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre und der schmackhaften wie preiswerten Küche beliebt. Im Gegensatz zu anderen Betrieben überstand sie völlig unbeschadet die wechselvollen Jahre nach der politischen Wende in Europa. 1993 übernahm die HSB von der DR die Betriebsführung auf dem Harzer Schmalspurnetz und setzte das noch heute bestehende Pachtverhältnis nahtlos fort. Obwohl mit über 70 eigentlich schon im Rentenalter denken beide Jubilare allerdings noch nicht ans Aufhören. So lange die Gesundheit mitspielt, werden wir unsere kleine Gaststätte weiterführen wagt Christa Gassel, die alle Gerichte von Anbeginn an stets selber zubereitet, einen Blick voraus.
Autor: redVor genau 30 Jahren ging für Christa und Reiner Gassel ein Traum in Erfüllung: Die erste eigene Gaststätte, und das am Ort der Kindheit für die im thüringischen Netzkater geborene und aufgewachsene Christa Gassel.
Nach Pachtung des kleinen Empfangsgebäudes der Harzquerbahn-Station Netzkater von der Deutschen Reichsbahn (DR) und Übernahme des darin zuvor durch die staatliche DDR-Handelskette Konsum betriebenen Lokals waren zunächst gründliche und monatelange Renovierungsarbeiten sowie eine Neumöblierung durch die Eheleute erforderlich. Die Eröffnung ihrer neuen Gaststätte Zur Harzbahn am 7. Mai 1987 bedeutete für beide dann auch den ersehnten Start in die bis heute währende Selbstständigkeit. In den vorausgegangenen zwölf Jahren hatten sie den Gasthof Brauner Hirsch in Sophienhof geführt und dort bereits umfangreiche gastronomische Erfahrungen gesammelt.
30-jähriges Jubiläum: Anne Walther von der HSB (links) gratulierte Christa und Reiner Gassel und übergab ein historisches Foto von der Station Netzkater (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)
30-jähriges Jubiläum: Anne Walther von der HSB (links) gratulierte Christa und Reiner Gassel und übergab ein historisches Foto von der Station Netzkater.
Die gemütliche Gaststätte mit ihrem heute unverwechselbaren Ostalgie-Charme ist nach wie vor bei Reisenden und Wanderern gleichermaßen aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre und der schmackhaften wie preiswerten Küche beliebt. Im Gegensatz zu anderen Betrieben überstand sie völlig unbeschadet die wechselvollen Jahre nach der politischen Wende in Europa. 1993 übernahm die HSB von der DR die Betriebsführung auf dem Harzer Schmalspurnetz und setzte das noch heute bestehende Pachtverhältnis nahtlos fort. Obwohl mit über 70 eigentlich schon im Rentenalter denken beide Jubilare allerdings noch nicht ans Aufhören. So lange die Gesundheit mitspielt, werden wir unsere kleine Gaststätte weiterführen wagt Christa Gassel, die alle Gerichte von Anbeginn an stets selber zubereitet, einen Blick voraus.

