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Di, 10:36 Uhr
09.05.2017
Filmabend im Weltladen

Der schwarze Nazi

Kann ein Mensch Schwarz sein und gleichzeitig Rassist? Wie reagieren Rechtsextreme auf einen „schwarzen Nazi“? Die Film-Groteske „Der schwarze Nazi“ geht diesen Fragen nach. Zu sehen ist der Streifen demnächst im Weltladen...

Ein Film der aktueller nicht sein kann: Der “DER SCHWARZE NAZI” ist eine Filmgroteske über Integration, Wutbürger und die brennende Frage: Was ist eigentlich “Deutsch”? Sikumoya, ein Kongolese in Sachsen, verehrt Goethe und entspannt sich bei Bier und deutscher Volksmusik. Trotz dieser Vorlieben wird er von allen Seiten begafft, ausgegrenzt und am Ende sogar von einer Nazikameradschaft zusammengeschlagen.

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Diese Vorgänge verändern ihn. Nach dem er aus dem Koma erwacht ist, ist Sikumoya nun der “Deutscheste aller Deutschen” und überholt die Neonazis einfach von rechts und beginnt ihnen ihre Ideologie streitig zu machen. Damit überzeugt er nicht nur die Neonazis selbst, sondern kann auch besorgte Wutbürger hinter sich versammeln. Sikumoya entscheidet ab sofort, was “Deutsch” und was “Undeutsch” ist! Der Weltladen zeigt "Der Schwarze Nazi" am 10. Mai 2017 um 19 Uhr im Weltladen Café Nordhausen, Barfüßerstr.32.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Bagger
09.05.2017, 11:53 Uhr
gibts auch in Real...
Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit....

Xavier Naidoo / Söhne Mannheims vom Vorzeigeantifaschisten zwei drei zum Reichsdruiden und Obernazi....

Achille Demagbo / mittlerweile AfD Landtagsabegordneter in Schleswig Holstein.

und es gibt da noch diverse andere, real existierende Beispiele. Von daher ist der Weg heutzutage vom Vorzeigeschwarzen zum Obernazi nicht mehr so weit.... da hilft auch der Weltladen mit seinen Stereotypen nicht weiter.
----1
09.05.2017, 13:45 Uhr
Warum denn,
Nicht? Selbst die jenigen Zugewanderten von früher schämen sich für Ihre Landsleute.
Und warnen teilweise sogar vor Ihnen.
Jeder der nicht am Bahnhof war und geklatscht hat ist wohl eh ein Nazi.
Armes Land das Deutschland als gebe es hier nicht genug zu tun.
Aber das ist nun die Gesellschaft einfach nur zum Kotzen.
Ich war auch nicht am Bahnhof, also Nazi. Danke an Euch.
altmeister
09.05.2017, 14:54 Uhr
Überall vorhanden
Das Problem Rassismus ist überall vorhanden, ich empfehle dazu den Film "Monsieur Claude und seine Töchter" anzusehen, wobei der Spaß auch nicht zu kurz kommt.
Wenn mit offenen Augen und Ohren, nicht mit rosaroter Brille die täglichen Nachrichten verfolgt werden, so ist auch im alltäglichem Leben dieses Problem weltweit und nicht nur von der Seite der bösen Weißen oder, noch schlimmer, von den bösen weißen Deutschen ausgehend zu erkennen.
Sonntagsradler 2
09.05.2017, 15:24 Uhr
Jawohl @Marcel1982
Zum Satz (Selbst diejenigen Zugewanderten von früher schämen sich für Ihre Landsleute.
Und warnen teilweise sogar vor Ihnen.) zum Teil gehen Sie sogar mit auf die Straße. Sie kennen die Einstellungen, Gebräuche und Ideologien und Gefahren die von ihren Landsleuten ausgeht.

Mich würde es mal Interessieren wie die Politiker reagieren würden wenn solch ein Szenarium eintreten würde. Wenn sich alle hier lebenden Flüchtlinge für ein Einwanderungsstop einsetzen würden und auf die Straße gingen. Wehre bestimmt interessant.
Naja erstmal sehen, wie viel Türken hier in Deutschland sich für die Wiedereinführung der Todesstrafe in ihren Land einsetzen. Auf jeden Fall gibt in den nächsten Jahren bestimmt noch weiterhin viel Spaß in Deutschland.
geloescht.20250302
09.05.2017, 17:25 Uhr
Witzig ist...
...eigentlich nur die Schlusspointe.

Ansonsten frage ich mich, muss eine "politische Komödie mit einem Text beworben werden, der die unsägliche Wortschöpfung " Wutbürger" mit Neonazis in Zusammenhang bringt?

Eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation, die nicht einseitig die Schuldfrage sofort beantwortet und Hintergründe beleuchtet, dürfte bei uns nicht zu erwarten sein.

Denn so ein Streifen dürfte weder Geldgeber der öffentlichen Hand, ohne die anspruchsvolle Filmdrehs kaum noch möglich sind, noch einen Verleih finden.

Aber für Wohlfühlmultikulti oder Lachen über verblödete renitente Schüler wie " Fack ju Göhte" gibt's immer eine Förderung.

Ein trauriger, weil brutal ehrlicher Film ohne einseitige Schuldzuweisung zum Thema Rassismus in den USA ist "American History X".
Laura von Hier
09.05.2017, 18:31 Uhr
American History X...
Zeigt selbst einem so brutaler Nazi der einem schwarzen den Schädel an einem Bordstein zerquetscht nur weil er schwarz ist, wie dumm diese ganze Nazi Ideologie ist. Und er musste erkennen das diese Ideologie einen NICHT weiter bringt im Leben. Der Film handelt also nicht von Schuld, weil das nicht die Frage ist im Film.

Oder @tannenhäuser war der Schwarze selbst Schuld daran, dass ihm der Schädel eingetreten wurde??
Daniel86
10.05.2017, 00:16 Uhr
Ob schwarz oder weiss...
Wir sind eine Spezies nämlich... richtig homo sapiens.
Es gibt gute und schlechte Menschen völlig egal welche Hautfarbe,Sprache,welche Sitten oder Gebräuche herrschen usw.....
American History sehr starker Film.
Auch zu empfehlen Selma mit Martin Luther King
Oder Nelson Mandela. Oder Zeitgeist spitzen Film der einen die Augen mal öffnet leider verboten in Deutschland.
Super Filme wo man sehen kann das auch 1 Mensch die Welt verändern kann.
Also ich werd ihn mir mal reinziehen und dann mein Urteil selbst bilden bevor ich den Film vorher verurteile.
geloescht.20250302
10.05.2017, 08:38 Uhr
Hass ist Ballast!
Das ist die Kernaussage von "American History X", so wie ich die Botschaft verstand. Beim "Schwarzen Nazi" konnte ich sowas nicht erkennen...aber das ist meine subjektive Meinung.

Ich meinte nicht, dass der Schwarze im US-Film selbst schuld an seinem Schicksal war. Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

Und ausführliche Filmdiskussionen sind wohl hier deplaziert.

Aber so wie der Film zwischen unbelehrbaren rechten Hohlbirnen und lernfähigen Weissen unterscheidet, sollten wir uns in Deutschland nicht hinter der Gleichsetzung von "Wutbürgern" und Nazis verstecken.

Ich halte nämlich genausowenig jeden Geflüchteten für einen potenziellen Straftäter wie jeden Pegidamitläufer oder AfD-Wähler dazu fähig, Anschläge auf Asylunterkünfte zu verüben.
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