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Di, 14:09 Uhr
07.08.2001

Zwölf Millionen Mark mehr im Haushalt

Nordhausen (nnz). Der Nachtragshaushalt der Nordhäuser Stadtverwaltung befindet sich auf einem guten Weg. Zu dieser Einschätzung kommt Finanzausschussvorsitzende Tilly Pape. nnz wollte es jedoch genauer wissen.


In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses, die übrigens nach dem gewohnten Prozedere ablief (siehe nnz-Archiv), wurde bereits über Detailfragen diskutiert. Punkt für Punkt seien die Mitglieder den Entwurf für den Nachtrag durchgegangen, denn schließlich gelte auch für die Stadtverwaltung: „Kleinvieh macht Mist“. Dabei wurde festgestellt, dass zum Beispiel das Gebäudekonzept der Stadtverwaltung in Ordnung gebracht werden müsse. Es könne nicht sein, dass im Juli Heizkosten in Höhe von rund 3.000 Mark zu Buche schlage würden, so Pape gegenüber nnz.

Nach Einschätzung von Tilly Pape bestehen durchaus Möglichkeiten, zur September-Sitzung des Stadtrates einen ausgeglichenen Entwurf für den Nachtragshaushalt in die 1. Lesung einzubringen. Weitere strittige Punkte zwischen Ausschuß und Verwaltung sollen bis zum 20. August ausgeräumt werden, erfuhr nnz.

Der Entwurf des Nachtragshaushaltes sieht eine Veränderung des Verwaltungshaushaltes von rund zwölf Millionen Mark vor. Stehen in der aktuellen Haushaltssatzung noch 93 Millionen Mark im Verwaltungshaushalt, so wird sich diese Zahl mit Beschlussfassung auf rund 105 Millionen Mark erhöhen, erläutert Kämmerin Karin Spieß. Von den zwölf Millionen seien jedoch neun Millionen zweckgebundene Fördermittel des Landes Thüringen für das Theater. Hier handelt es sich nur um einen durchlaufenden Posten. Bislang wurde dieses Geld vom Land direkt an das Theater lanciert, ab diesem Jahr muß es im Haushalt ausgewiesen werden, so Spieß. Unterm Strich wird sich der Verwaltungshaushalt um etwa drei Millionen Mark erhöhen. Davon sollen vor allem die freien Träger der Kindertagesstätten profitieren. Die Kürzungen für die Träger, wie sie im aktuellen Haushalt ausgewiesen wurden, könnten diese in Bedrängnis bringen, deshalb soll hier noch einmal aufgestockt werden. Der Vermögenshaushalt bleibe jedoch auch im Nachtragshaushalt unverändert.
Autor: nnz

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