Di, 13:47 Uhr
07.08.2001
Schlichtung im Rettungsstreit?
Nordhausen (nnz). Unter den Mitgliedern des Rettungsdienstzweckverbandes im Landkreis Nordhausen gibt es richtig Zoff (nnz berichtete gestern). Eine Sitzung wurde abgesagt, dafür fand ein Gespräch im Landratsamt statt. nnz hat nachgefragt.
Grundsätzlich bestätigte Landrat Joachim Claus (CDU) den gestrigen nnz-Bericht. In der Tat liege ein Mißtrauensantrag seitens des Nordhäuser DRK gegen die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) vor. Die darin erhobenen Vorwürfe sollten jedoch nicht unmittelbar zum Ausschluß der JUH führen, sondern erst einmal geprüft werden, so Claus. Er habe dem Kreisverband der JUH die Möglichkeit geben wollen, seine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen abzugeben. Das habe die JUH schriftlich getan, gestern erfolgte noch einmal die mündliche Begründung im Landratsamt.
Allerdings sieht Joachim Claus kaum Möglichkeiten, den Streit zwischen der JUH und den anderen Anbietern des Rettungsdienstes im Landkreis auf normalem Wege beizulegen. Hier seien die Fronten zu verhärtet, meinte Claus gegenüber nnz. Er favorisiere in diesem Fall eine Schlichtungsgespräch bei der zuständigen Dienstaufsichtsbehörde, dem Landesverwaltungsamt Weimar. Hier müsse schließlich eine Entscheidung getroffen werden: Entweder die Vorwürfe werden ausgeräumt oder die JUH muß den Rettungsdienstzweckverband verlassen, bzw. wird ausgeschlossen. Das wäre dann vermutlich auch das Ende des Nordhäuser JUH-Kreisverbandes.
Autor: nnzGrundsätzlich bestätigte Landrat Joachim Claus (CDU) den gestrigen nnz-Bericht. In der Tat liege ein Mißtrauensantrag seitens des Nordhäuser DRK gegen die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) vor. Die darin erhobenen Vorwürfe sollten jedoch nicht unmittelbar zum Ausschluß der JUH führen, sondern erst einmal geprüft werden, so Claus. Er habe dem Kreisverband der JUH die Möglichkeit geben wollen, seine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen abzugeben. Das habe die JUH schriftlich getan, gestern erfolgte noch einmal die mündliche Begründung im Landratsamt.
Allerdings sieht Joachim Claus kaum Möglichkeiten, den Streit zwischen der JUH und den anderen Anbietern des Rettungsdienstes im Landkreis auf normalem Wege beizulegen. Hier seien die Fronten zu verhärtet, meinte Claus gegenüber nnz. Er favorisiere in diesem Fall eine Schlichtungsgespräch bei der zuständigen Dienstaufsichtsbehörde, dem Landesverwaltungsamt Weimar. Hier müsse schließlich eine Entscheidung getroffen werden: Entweder die Vorwürfe werden ausgeräumt oder die JUH muß den Rettungsdienstzweckverband verlassen, bzw. wird ausgeschlossen. Das wäre dann vermutlich auch das Ende des Nordhäuser JUH-Kreisverbandes.


