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Mo, 16:18 Uhr
06.08.2001

Interesse aus dem fernen Japan

Nordhausen (nnz). In Nordhausen wurde gestern nicht nur Volleyball der Spitzenklasse gezeigt. Am Rande des Länderspiels Deutschland gegen Japan waren auch Politiker aus dem Land der aufgehenden Sonne zu Gast in der Rolandstadt.


„Frau Miyoshi war begeistert von Nordhausen und der Umgebung und hat sich intensiv nach vielen Einzelheiten - unter anderem auch nach wichtigen Details für Investoren - erkundigt“, freute sich der Nordhäuser Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) über ein Gespräch mit der japanischen Botschaftsrätin Mari Miyoshi am Sonntag. „Jetzt schicken wir an die Botschaft in Berlin unser Angebotspaket für Investoren. Ich hoffe, daß von japanischer Seite positive Rückmeldungen kommen. Aber unabhängig vom Erfolg der Offerte: Es ist gut, daß Nordhausen wieder ein ganzes Stück bekannter geworden ist“, sagte Wahlbuhl.

Der Bürgermeister wird auch den Thüringer Ministerpräsidenten bitten, für Nordhausen zu werben, wenn der in den nächsten Wochen zu einem Besuch nach Japan startet. Nach dem Volleyball-Nationalspiel Japan gegen Deutschland in der Nordhäuser Wiedigsburg-Halle hatte Wahlbuhl die Vertreterin der japanischen Gesandtschaft unter anderem auf wichtige Nordhäuser Standortfaktoren wie Autobahnanschluß, geplantes Industriegebiet und Mehrsparten-Theater aufmerksam gemacht.
Autor: nnz

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