Mo, 12:53 Uhr
06.08.2001
Rettungsdienst: Alle gegen JUH?
Nordhausen (nnz). Heute wollten sich die Mitglieder des Rettungsdienstzweckverbandes treffen. Sie hatten sich eine heiße Tagesordnung auferlegt. Mehr dazu in der nnz.
Im Zweckverband des Rettungsdienstes sind neben dem Landrat alle Unternehmen und Verbände integriert, die Leistungen im Rettungsdienst des Landkreises verrichten, so zum Beispiel das Südharz-Krankenhaus, die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der gemeinnützigen Rettungsdienstgesellschaft mbH - Stadt Ellrich. Letzteres verfügt über mehrere Stimmen in der Versammlung des Verbandes.
Laut Tagesordnung der heutigen Sitzung sollte unter anderem über einen Misstrauensantrag gegen die JUH abgestimmt werden. Eingereicht wurde der Antrag, so die nnz-Informationen, vom Nordhäuser Kreisverband des DRK. Punkte des Antrages seien Unstimmigkeiten zwischen der JUH und der AOK, ein neues Notarztfahrzeug des Verbandes sowie ein Behindertentransportfahrzeug der JUH.
Da gibt es jedoch einige Unstimmigkeiten im Vorfeld der Antragstellung. Insider der kommunalen Politik sehen es mit einigem Unbehagen, dass vor allem Landrat Joachim Claus (CDU) keinen objektiven Part innerhalb des Zweckverbandes spielen könne. So sei Claus Vorsitzender des DRK aber auch Mehrheitsgesellschafter innerhalb der gemeinnützigen Krankenhaus GmbH und natürlich auch Landrat.
nnz hatte in der vergangenen Zeit mehrfach über die Johanniter-Unfall-Hilfe berichtet. Da wanderten plötzlich Mitarbeiter in Zehnergruppen ab. Doch, wie sich herausstellte, nicht erst in diesem Jahr. Auch im vergangenen Jahr verließen Johanniter der mittleren Leitungsebene den Verband, um sich anderen Unternehmen anzuschließen, die Aufgaben des Rettungsdienstes im Landkreises versehen. Darüber wird in den kommenden Tagen noch zu berichten sein. Auch über ein Behindertenfahrzeug, von dem laufend Kennzeichen gestohlen werden und, und, und.
Über die Sitzung des Rettungsdienstzweckverbandes kann hingegen nicht berichtet werden, da diese kurzfristig abgesagt und verlegt worden sein soll.
Autor: nnzIm Zweckverband des Rettungsdienstes sind neben dem Landrat alle Unternehmen und Verbände integriert, die Leistungen im Rettungsdienst des Landkreises verrichten, so zum Beispiel das Südharz-Krankenhaus, die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der gemeinnützigen Rettungsdienstgesellschaft mbH - Stadt Ellrich. Letzteres verfügt über mehrere Stimmen in der Versammlung des Verbandes.
Laut Tagesordnung der heutigen Sitzung sollte unter anderem über einen Misstrauensantrag gegen die JUH abgestimmt werden. Eingereicht wurde der Antrag, so die nnz-Informationen, vom Nordhäuser Kreisverband des DRK. Punkte des Antrages seien Unstimmigkeiten zwischen der JUH und der AOK, ein neues Notarztfahrzeug des Verbandes sowie ein Behindertentransportfahrzeug der JUH.
Da gibt es jedoch einige Unstimmigkeiten im Vorfeld der Antragstellung. Insider der kommunalen Politik sehen es mit einigem Unbehagen, dass vor allem Landrat Joachim Claus (CDU) keinen objektiven Part innerhalb des Zweckverbandes spielen könne. So sei Claus Vorsitzender des DRK aber auch Mehrheitsgesellschafter innerhalb der gemeinnützigen Krankenhaus GmbH und natürlich auch Landrat.
nnz hatte in der vergangenen Zeit mehrfach über die Johanniter-Unfall-Hilfe berichtet. Da wanderten plötzlich Mitarbeiter in Zehnergruppen ab. Doch, wie sich herausstellte, nicht erst in diesem Jahr. Auch im vergangenen Jahr verließen Johanniter der mittleren Leitungsebene den Verband, um sich anderen Unternehmen anzuschließen, die Aufgaben des Rettungsdienstes im Landkreises versehen. Darüber wird in den kommenden Tagen noch zu berichten sein. Auch über ein Behindertenfahrzeug, von dem laufend Kennzeichen gestohlen werden und, und, und.
Über die Sitzung des Rettungsdienstzweckverbandes kann hingegen nicht berichtet werden, da diese kurzfristig abgesagt und verlegt worden sein soll.


