Do, 23:00 Uhr
23.03.2017
Dritter Wacker90-Treff
Voller Fokus auf das Halbfinale
Zum mittlerweile dritten Wacker90-Treff wurde heute wieder in das Felix eingeladen. Viele der neugierigen Gäste sind mittlerweile zu Stammgästen avanciert. Die Talker sind immer andere. Heute schien das Interesse besonders groß zu sein…
Peßolat, Kleofas, Rauhut (Foto: nnz)
Das lag vermutlich an zwei Gründen. Zum einen an der Tatsache, dass am kommenden Sonntag das bislang wichtigste Spiel dieses noch jungen Jahres – das Pokalhalbfinale gegen Meuselwitz - ansteht, zum anderen mit der Anwesenheit von Wacker-Präsident Nico Kleofas, der sich den Fragen der fast 40 Fans stellte.
Mitgebracht hatte Kleofas Matthias Peßolat und Kevin Rauhut. Der Präsident machte der Mannschaft und dem Trainerstab ein großes Kompliment für die Leistungen in Neugersdorf und in Meuselwitz. Das Team habe einen großen Willen gezeigt und habe vor allem gestern die wichtigen drei Punkte mit nach Hause gebracht.
Kleofas erinnerte, dass Wacker vor 20 Jahren zum letzten Mal in einem Pokalfinale gestanden habe, damals – in Heldrungen – war der Gegner RWE und Wacker gewann auf diesem Acker mit 3:2. Mit Blick auf den Sonntag ist das Ziel klar: wir wollen in diesem Jahr ins Finale.
Welche Pläne gibt es zum Umbau des AKS? Wir wollen gerne dort Vorort bleiben, wir wollen klein und schnuckelig bauen. Was ich nicht zulassen werde, das Wacker in den Wahlkampf hineingezogen wird. Das ist nicht unser Ding, allerdings fehle es immer noch an einem klaren Bekenntnis seitens der Stadt. Wir wollen das Stadion mit der Stadt umbauen und nicht auf einen Investor warten. Auch das Industriegebiet in der Goldenen Aue sei keine Option. Das Signal muss von der Kommune ausgehen.
Ein Wacker-Fan stellte die Frage, was denn die sportliche Leitung in dieser Saison bislang geleistet habe? Man habe den Aufstieg in die dritte Liga angepeilt und als Ziel ausgegeben, man habe einen Kader über 30 Spieler und rangiere jetzt auf dem 9. Platz der Tabelle. Kleofas: Man habe den Aufstieg in dieser Saison nie als Ziel ausgegeben, die Verpflichtung von Albersinger sei ein Fehler gewesen, den er zu verantworten habe, aber die Mannschaft habe unter van Eck dreimal gewonnen, einmal verloren und einmal Unentschieden gespielt. Lasst den Jungs Zeit, sie müssen sich zusammenfinden. Die Anfänge sind dazu gemacht, aber am Sonntag: Wir brauchen auch Euch, denn Ihr müsst der 12. Mann auf dem Platz sein. Das Stadion muss brennen, aber bitte nicht mit Bengalos, sagte der Wacker-Präsident. Was sagt der Präsident zum Endspielort Erfurt? Der wollte nicht direkt darauf antworten, will erst den Sonntag abwarten.
Nun aber zu den Spielern. Zum Beispiel, wie sich Rauhut in der ersten Saisonhälfte als Ersatz gefühlt habe? Damit muss man umgehen und muss weiter an sich arbeiten. Jetzt bin ich glücklich, dass ich im Tor stehen und in den nächsten Jahren noch einiges erleben kann.
Weitere Fragen gab es zur Stärke der Regionalliga, zu Jenas Chance, die Liga zu rocken und zu den Chancen eines Torwarts in einem Elfmeter-Schießen. Da gehört mehr Glück dazu, als das alles statistisch auszuwerten und zu erfassen. Ob Nico Kleofas mit dem Trainer zufrieden sei? René van Eck hat jetzt fünf Spiele hinter sich, jetzt noch das Halbfinale und dann wird es zur Zukunft des Trainers entsprechende Gespräche geben. Das sei auch so vereinbart.
Wenn die nächsten beiden englischen Wochen vorbei sind, dann wird Nico Kleofas wieder zum Wacker-Treff kommen und Bilanz ziehen. Und es sollte – so eine Fan-Idee – bei einem der nächsten Wacker-Treffs vielleicht mal Finanzbürgermeisterin einladen. Und zum Schluss gab es dann noch aus dem Fan-Kreis ein großes Kompliment an die jahrelange Arbeit, die Nico Kleofas für den Verein abgeleistet habe. Der gab das gern an das ganze Team weiter.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Peßolat, Kleofas, Rauhut (Foto: nnz)
Das lag vermutlich an zwei Gründen. Zum einen an der Tatsache, dass am kommenden Sonntag das bislang wichtigste Spiel dieses noch jungen Jahres – das Pokalhalbfinale gegen Meuselwitz - ansteht, zum anderen mit der Anwesenheit von Wacker-Präsident Nico Kleofas, der sich den Fragen der fast 40 Fans stellte.
Mitgebracht hatte Kleofas Matthias Peßolat und Kevin Rauhut. Der Präsident machte der Mannschaft und dem Trainerstab ein großes Kompliment für die Leistungen in Neugersdorf und in Meuselwitz. Das Team habe einen großen Willen gezeigt und habe vor allem gestern die wichtigen drei Punkte mit nach Hause gebracht.
Kleofas erinnerte, dass Wacker vor 20 Jahren zum letzten Mal in einem Pokalfinale gestanden habe, damals – in Heldrungen – war der Gegner RWE und Wacker gewann auf diesem Acker mit 3:2. Mit Blick auf den Sonntag ist das Ziel klar: wir wollen in diesem Jahr ins Finale.
Welche Pläne gibt es zum Umbau des AKS? Wir wollen gerne dort Vorort bleiben, wir wollen klein und schnuckelig bauen. Was ich nicht zulassen werde, das Wacker in den Wahlkampf hineingezogen wird. Das ist nicht unser Ding, allerdings fehle es immer noch an einem klaren Bekenntnis seitens der Stadt. Wir wollen das Stadion mit der Stadt umbauen und nicht auf einen Investor warten. Auch das Industriegebiet in der Goldenen Aue sei keine Option. Das Signal muss von der Kommune ausgehen.
Ein Wacker-Fan stellte die Frage, was denn die sportliche Leitung in dieser Saison bislang geleistet habe? Man habe den Aufstieg in die dritte Liga angepeilt und als Ziel ausgegeben, man habe einen Kader über 30 Spieler und rangiere jetzt auf dem 9. Platz der Tabelle. Kleofas: Man habe den Aufstieg in dieser Saison nie als Ziel ausgegeben, die Verpflichtung von Albersinger sei ein Fehler gewesen, den er zu verantworten habe, aber die Mannschaft habe unter van Eck dreimal gewonnen, einmal verloren und einmal Unentschieden gespielt. Lasst den Jungs Zeit, sie müssen sich zusammenfinden. Die Anfänge sind dazu gemacht, aber am Sonntag: Wir brauchen auch Euch, denn Ihr müsst der 12. Mann auf dem Platz sein. Das Stadion muss brennen, aber bitte nicht mit Bengalos, sagte der Wacker-Präsident. Was sagt der Präsident zum Endspielort Erfurt? Der wollte nicht direkt darauf antworten, will erst den Sonntag abwarten.
Nun aber zu den Spielern. Zum Beispiel, wie sich Rauhut in der ersten Saisonhälfte als Ersatz gefühlt habe? Damit muss man umgehen und muss weiter an sich arbeiten. Jetzt bin ich glücklich, dass ich im Tor stehen und in den nächsten Jahren noch einiges erleben kann.
Weitere Fragen gab es zur Stärke der Regionalliga, zu Jenas Chance, die Liga zu rocken und zu den Chancen eines Torwarts in einem Elfmeter-Schießen. Da gehört mehr Glück dazu, als das alles statistisch auszuwerten und zu erfassen. Ob Nico Kleofas mit dem Trainer zufrieden sei? René van Eck hat jetzt fünf Spiele hinter sich, jetzt noch das Halbfinale und dann wird es zur Zukunft des Trainers entsprechende Gespräche geben. Das sei auch so vereinbart.
Wenn die nächsten beiden englischen Wochen vorbei sind, dann wird Nico Kleofas wieder zum Wacker-Treff kommen und Bilanz ziehen. Und es sollte – so eine Fan-Idee – bei einem der nächsten Wacker-Treffs vielleicht mal Finanzbürgermeisterin einladen. Und zum Schluss gab es dann noch aus dem Fan-Kreis ein großes Kompliment an die jahrelange Arbeit, die Nico Kleofas für den Verein abgeleistet habe. Der gab das gern an das ganze Team weiter.
Peter-Stefan Greiner

