Di, 09:25 Uhr
08.08.2000
Ehemalige Polizeidirektion am Pferdemarkt bald weg?....
Nordhausen (nnz). Für das ehemalige Gebäude der Polizeidirektion am
Nordhäuser Pferdemarkt liegt das Wertgutachten vor. Es wurde in der zurückliegenden Zeit von
der Thüringer Staatskanzlei geprüft. Gemeinsam mit der zuständigen Oberfinanzdirektion (OFD)
will die Nordhäuser Stadtverwaltung nun die weiteren Schritte gehen. Hierzu wurde das städtische
Liegenschaftsamt beauftragt, gemeinsam mit der OFD die Eigentumsverhältnisse in diesem
Bereich zu klären. Fakt ist, daß es dort einige Altansprüche gibt. Der städtische Bau- und
Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) geht davon aus, daß die Grundstücksfragen in den
kommenden drei bis vier Wochen geklärt werden können.
Danach werden die OFD und die Stadtverwaltung gemeinsam den Ausschreibungstext für den
Verkauf und die spätere Nutzung der Areals erarbeiten. Da sich die Fläche im Sanierungsgebiet
befindet, ergibt sich der Verkaufspreis aus dem Verkehrswert, der im Gutachten ermittelt
worden ist.
Ziel der Stadt sei es, so Beyse, einen Investor zu finden, der das bestehende Gebäude abreißt, und
eine attraktive Nutzung innerhalb des angrenzenden Gebäudeensembles anbietet. Klar ist auch,
daß an dieser Stelle ein Kaufhaus entstehen wird. Für die Stadt Nordhausen wird es entscheidend
sein, welches Vorhaben dem Rahmenplan für das Sanierungsgebiet am nächsten kommt. Ein
wichtiges Kriterium ist damit auch die künftige Architektur. Nach Aussage von Dietrich Beyse gibt
es bereits viele Interessenten. Bei Einhaltung aller gesetzlich vorgeschriebenen Fristen wird von
einem Abrißbeginn im kommenden Frühjahr ausgegangen.
Autor: psgNordhäuser Pferdemarkt liegt das Wertgutachten vor. Es wurde in der zurückliegenden Zeit von
der Thüringer Staatskanzlei geprüft. Gemeinsam mit der zuständigen Oberfinanzdirektion (OFD)
will die Nordhäuser Stadtverwaltung nun die weiteren Schritte gehen. Hierzu wurde das städtische
Liegenschaftsamt beauftragt, gemeinsam mit der OFD die Eigentumsverhältnisse in diesem
Bereich zu klären. Fakt ist, daß es dort einige Altansprüche gibt. Der städtische Bau- und
Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) geht davon aus, daß die Grundstücksfragen in den
kommenden drei bis vier Wochen geklärt werden können.
Danach werden die OFD und die Stadtverwaltung gemeinsam den Ausschreibungstext für den
Verkauf und die spätere Nutzung der Areals erarbeiten. Da sich die Fläche im Sanierungsgebiet
befindet, ergibt sich der Verkaufspreis aus dem Verkehrswert, der im Gutachten ermittelt
worden ist.
Ziel der Stadt sei es, so Beyse, einen Investor zu finden, der das bestehende Gebäude abreißt, und
eine attraktive Nutzung innerhalb des angrenzenden Gebäudeensembles anbietet. Klar ist auch,
daß an dieser Stelle ein Kaufhaus entstehen wird. Für die Stadt Nordhausen wird es entscheidend
sein, welches Vorhaben dem Rahmenplan für das Sanierungsgebiet am nächsten kommt. Ein
wichtiges Kriterium ist damit auch die künftige Architektur. Nach Aussage von Dietrich Beyse gibt
es bereits viele Interessenten. Bei Einhaltung aller gesetzlich vorgeschriebenen Fristen wird von
einem Abrißbeginn im kommenden Frühjahr ausgegangen.

