Fr, 13:08 Uhr
17.09.2004
Kompromiß für Pendler
Nordhausen (nnz). Ab Dezember – pünktlich mit dem Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn – sollten die Regionalexpresszüge nicht mehr in Wolkramshausen und Bleicherode halten. Dagegen hat das Landratsamt interveniert. Was dabei herausgekommen ist, das gibt’s mit einem enzigen Klick.
Es war fraglich, ob mit dem neuen Fahrplan ab Dezember 2004 die Regionalexpresszüge Halle-Kassel noch in Wolkramshausen und Bleicherode halten werden. Das Landratsamt Nordhausen hat deshalb direkt und indirekt über den Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen Kontakt mit der Geschäftsführung der DB AG, mit dem Bundesverkehrsministerium, mit dem damals für Verkehr zuständigen Thüringer Wirtschaftsministerium und der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen aufgenommen, um diese Ankündigung nicht Realität werden zu lassen.
Die Antworten waren sehr enttäuschend. Alle Stellen erklärten, dass diese Maßnahme unumgänglich sei, um die Fahrzeiten des Regionalexpresses, die sich durch den ständig verschlechternden Zustand der Strecke von Jahr zu Jahr verlängern, im Griff zu halten und die Übergänge zum Fernverkehr in Halle und in Kassel sicherstellen zu können. Es wurde beteuert, dass der Wegfall der Halte in Bleicherode und Wolkramshausen vorübergehend sei, bis die Strecke saniert ist.
Aber, wann die Strecke saniert wird, hat keiner sagen wollen oder können. Es war für 2004 geplant, musste aber mangels finanzieller Möglichkeiten auf Unbestimmt verschoben werden. Das Landratsamt hat sich mit diesen Erklärungen nicht zufrieden geben und erneut interveniert. Dabei wurde besonders die Situation der Berufspendler, die auf diese Regionalexpresszüge angewiesen sind, aufgezeigt. Dieser Tage ging ein Schreiben des jetzt für Verkehr zuständigen Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr im Landratsamt ein.
Laut diesem Schreiben werden auch mit dem neuen Fahrplan die Regionalexpresszüge in den Tagesrandlagen, dass sind die Züge, mit denen im wesentlichen die Berufspendler fahren, in Bleicherode und Wolkramshausen halten. Tagsüber wird dagegen keine Möglichkeit gesehen, die Züge in Bleicherode und Wolkramshausen halten zu lassen.
Bis der Fahrplan veröffentlicht ist, bleibt die Hoffnung, dass diese Ankündigung Realität wird, damit wenigstens den Berufspendlern geholfen ist.
Autor: nnzEs war fraglich, ob mit dem neuen Fahrplan ab Dezember 2004 die Regionalexpresszüge Halle-Kassel noch in Wolkramshausen und Bleicherode halten werden. Das Landratsamt Nordhausen hat deshalb direkt und indirekt über den Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen Kontakt mit der Geschäftsführung der DB AG, mit dem Bundesverkehrsministerium, mit dem damals für Verkehr zuständigen Thüringer Wirtschaftsministerium und der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen aufgenommen, um diese Ankündigung nicht Realität werden zu lassen.
Die Antworten waren sehr enttäuschend. Alle Stellen erklärten, dass diese Maßnahme unumgänglich sei, um die Fahrzeiten des Regionalexpresses, die sich durch den ständig verschlechternden Zustand der Strecke von Jahr zu Jahr verlängern, im Griff zu halten und die Übergänge zum Fernverkehr in Halle und in Kassel sicherstellen zu können. Es wurde beteuert, dass der Wegfall der Halte in Bleicherode und Wolkramshausen vorübergehend sei, bis die Strecke saniert ist.
Aber, wann die Strecke saniert wird, hat keiner sagen wollen oder können. Es war für 2004 geplant, musste aber mangels finanzieller Möglichkeiten auf Unbestimmt verschoben werden. Das Landratsamt hat sich mit diesen Erklärungen nicht zufrieden geben und erneut interveniert. Dabei wurde besonders die Situation der Berufspendler, die auf diese Regionalexpresszüge angewiesen sind, aufgezeigt. Dieser Tage ging ein Schreiben des jetzt für Verkehr zuständigen Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr im Landratsamt ein.
Laut diesem Schreiben werden auch mit dem neuen Fahrplan die Regionalexpresszüge in den Tagesrandlagen, dass sind die Züge, mit denen im wesentlichen die Berufspendler fahren, in Bleicherode und Wolkramshausen halten. Tagsüber wird dagegen keine Möglichkeit gesehen, die Züge in Bleicherode und Wolkramshausen halten zu lassen.
Bis der Fahrplan veröffentlicht ist, bleibt die Hoffnung, dass diese Ankündigung Realität wird, damit wenigstens den Berufspendlern geholfen ist.



