Mi, 16:20 Uhr
15.03.2017
SVC Nordhausen
Hammer-Programm für SVC-Frauen
Drei Spiele innerhalb von 24 Stunden: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SVC Nordhausen stehen am kommenden Wochenende vor einem Hammer-Programm. Worauf soll man sich da konzentrieren? Die Liga oder den Pokal?...
Gefordert ist das Team von Trainer Jens Liebold am Samstag in der Liga mit einem Auswärts-Doppel beim VfB Bischofferode, einen Tag später geht es um 14 Uhr gegen den Regionalligisten USV Volley Jena um den Einzug ins Pokalfinale. Das Halbfinale wird in der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) ausgetragen.
Was ist wichtiger: Liga oder Pokal? Keine einfache Frage. Liebold setzt alles auf die Karte Pokal. Obwohl er innerlich zerrissen ist. Gerade in der Liga ist der Ehrgeiz ungebrochen. Sein Team sicherte sich vorzeitig den Meistertitel, blieb in den bisherigen 14 Saisonspielen ohne Niederlage und möchte die positive Serie am liebsten aufrechterhalten. "Wir werden es nicht schaffen, drei Spiele am Wochenende in gleicher Physis und Psyche abzuliefern", blickt Liebold voraus.
Der Stamm-Sechser soll größtenteils für den Pokal geschont werden. "Wenn es sich irgendwie machen lässt, werden diese Spielerinnen wenig bis gar nicht in den Ligaspielen zum Einsatz kommen", betont Liebold. Der breite Kader lässt ihm etwas Spielraum. So werden in den beiden Punktspielen beim Tabellenzweiten VfB Bischofferode und gegen den VfL Weimar 90 als Drittplatzierten vorrangig Spielerinnen eingesetzt, die bisher nur wenig oder gar nicht zum Einsatz kamen. "Für diese Spielerinnen ist der Einsatz eine Art Belohnung. Sie waren immer da, ob beim Training oder an den Spieltagen, wo sie das Team unterstützt haben. Nun sind sie dran."
Gerade gegen Weimar ist noch eine "kleine Rechnung" offen. Der SVC gewann zwar mit 3:2, aber das Team möchte beweisen, dass es die Partie durchaus klarer gestalten kann. Die Vorfreude ist ungebrochen. "Man spürt, die Spielerinnen sind heiß auf die Einsätze. Wir werden alles geben und nichts wegschenken", macht Liebold deutlich. Ebenso wird er im Vorfeld auf beide Trainer zugehen und ihnen die prekäre Situation erklären.
Der Pokal war eigentlich als Zubrot, als Einspieler gedacht. Es kam anders: Dieser Wettbewerb habe für den SVC eine unglaubliche Eigendynamik entwickelt. In den vorherigen Runden wurden Mannschaften wie der VC Gotha (Regionalliga) und der VC Blau-Weiß Gebesee (Thüringenliga) eindrucksvoll besiegt. Für Liebold ist der Pokal "sehr wichtig" geworden. "Wie oft erhält diese Mannschaft die Chance im Halbfinale des Landespokals zu spielen?", fragte er sich. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf diesem Wettbewerb.
Die Jenaer sind gewarnt, sie wissen um die Stärken des "Underdogs", der als "David" weiterhin für Furore sorgen will. "Sollten wir das Finale erreichen, dann entschädigt das für alles und dann könnte die Saison als perfekt betrachtet werden. Wenn wir es nicht schaffen, geht die Sonne am Montag auch wieder auf", meint Liebold, der für die Art, wie das Wochenende gestaltet wird, die alleinige Verantwortung übernehme.
Fairerweise lag ihm und der Mannschaft das Angebot vor, das Halbfinale am Vormittag des Finaltags (1. April) in Erfurt zu spielen. "Wir haben uns dagegen entschieden. Ganz einfach aus dem Grund, weil wir dadurch das Heimrecht verloren hätten. Das wollten wir nicht", erklärt Liebold. Nun hofft er vor heimischer Kulisse auf eine neuerliche Überraschung. Die Mannschaft freut sich über tatkräftige Unterstützung. Der erste Aufschlag erfolgt um 14 Uhr in der Sporthalle der KKS. Der Eintritt ist frei.
Sandra Arm
Autor: redGefordert ist das Team von Trainer Jens Liebold am Samstag in der Liga mit einem Auswärts-Doppel beim VfB Bischofferode, einen Tag später geht es um 14 Uhr gegen den Regionalligisten USV Volley Jena um den Einzug ins Pokalfinale. Das Halbfinale wird in der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) ausgetragen.
Was ist wichtiger: Liga oder Pokal? Keine einfache Frage. Liebold setzt alles auf die Karte Pokal. Obwohl er innerlich zerrissen ist. Gerade in der Liga ist der Ehrgeiz ungebrochen. Sein Team sicherte sich vorzeitig den Meistertitel, blieb in den bisherigen 14 Saisonspielen ohne Niederlage und möchte die positive Serie am liebsten aufrechterhalten. "Wir werden es nicht schaffen, drei Spiele am Wochenende in gleicher Physis und Psyche abzuliefern", blickt Liebold voraus.
Der Stamm-Sechser soll größtenteils für den Pokal geschont werden. "Wenn es sich irgendwie machen lässt, werden diese Spielerinnen wenig bis gar nicht in den Ligaspielen zum Einsatz kommen", betont Liebold. Der breite Kader lässt ihm etwas Spielraum. So werden in den beiden Punktspielen beim Tabellenzweiten VfB Bischofferode und gegen den VfL Weimar 90 als Drittplatzierten vorrangig Spielerinnen eingesetzt, die bisher nur wenig oder gar nicht zum Einsatz kamen. "Für diese Spielerinnen ist der Einsatz eine Art Belohnung. Sie waren immer da, ob beim Training oder an den Spieltagen, wo sie das Team unterstützt haben. Nun sind sie dran."
Gerade gegen Weimar ist noch eine "kleine Rechnung" offen. Der SVC gewann zwar mit 3:2, aber das Team möchte beweisen, dass es die Partie durchaus klarer gestalten kann. Die Vorfreude ist ungebrochen. "Man spürt, die Spielerinnen sind heiß auf die Einsätze. Wir werden alles geben und nichts wegschenken", macht Liebold deutlich. Ebenso wird er im Vorfeld auf beide Trainer zugehen und ihnen die prekäre Situation erklären.
Der Pokal war eigentlich als Zubrot, als Einspieler gedacht. Es kam anders: Dieser Wettbewerb habe für den SVC eine unglaubliche Eigendynamik entwickelt. In den vorherigen Runden wurden Mannschaften wie der VC Gotha (Regionalliga) und der VC Blau-Weiß Gebesee (Thüringenliga) eindrucksvoll besiegt. Für Liebold ist der Pokal "sehr wichtig" geworden. "Wie oft erhält diese Mannschaft die Chance im Halbfinale des Landespokals zu spielen?", fragte er sich. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf diesem Wettbewerb.
Die Jenaer sind gewarnt, sie wissen um die Stärken des "Underdogs", der als "David" weiterhin für Furore sorgen will. "Sollten wir das Finale erreichen, dann entschädigt das für alles und dann könnte die Saison als perfekt betrachtet werden. Wenn wir es nicht schaffen, geht die Sonne am Montag auch wieder auf", meint Liebold, der für die Art, wie das Wochenende gestaltet wird, die alleinige Verantwortung übernehme.
Fairerweise lag ihm und der Mannschaft das Angebot vor, das Halbfinale am Vormittag des Finaltags (1. April) in Erfurt zu spielen. "Wir haben uns dagegen entschieden. Ganz einfach aus dem Grund, weil wir dadurch das Heimrecht verloren hätten. Das wollten wir nicht", erklärt Liebold. Nun hofft er vor heimischer Kulisse auf eine neuerliche Überraschung. Die Mannschaft freut sich über tatkräftige Unterstützung. Der erste Aufschlag erfolgt um 14 Uhr in der Sporthalle der KKS. Der Eintritt ist frei.
Sandra Arm


