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Di, 06:40 Uhr
14.03.2017
Anders als Mainstream aus dem Radio

Pipes and Strings - gezupft und gepfiffen

Am 24. März, an einem Freitag wird es ab 20.00 Uhr in der Nordhäuser Frauenbergkirche ein Ohrenschmaus der besonderen Art geben: Die Scruffy Mutts spielen wieder für einen wohltätigen Zweck...

Kein mainstream aus dem Radio (Foto: R. Kötz) Kein mainstream aus dem Radio (Foto: R. Kötz)

So gleichtönend der Mainstream sonst aus dem Radio dudelt, so erfrischend anders sind diese Klänge. Der Dudelsack spielt mit der Gitarre, und das Ergebnis rockt! Die Melodien hat man schon gehört, Cover von Rammstein In Extremo oder auch Scooter und einigen anderen. Aber die Darbietung ist einfach nur herrlich neu.

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Die geniale Kombination der verschiedenen Instrumente erzeugt den unverwechselbaren Sound der „Scruffy Mutts“. Und damit kennt Ralf Kirchner sich ja aus. Als Gitarrist und Gründungsmitglied der Bleicheröder Band Emma rockt er nicht nur mit den Jungs die Bühne, sondern bekanntlich auch schon mal den Brecht. Ebenso standen er und seine Bandkollegen bereits mit Klaus Lage beim Musical „Stars“ im Rampenlicht des Nordhäuser Theaters oder beteiligte sich in Berlin mit an der Revue „Ach, Volk, du obermieses“.

Der zweite Teil des Duos der „räudigen Köter“, wie beide sich augenzwinkernd nennen, ist Kevin Pojtinger. Dieser spielt den Dudelsack quasi zu jeder sich bietenden Gelegenheit. Ob allein, ob mit Gruppen wie Viesematente, Saltatio Draconum, Schelmish oder Wirrwarr – stets scharen sich die Zuhörer sobald er die Pfeifen ertönen lässt.

Kennengelernt haben sich die Beiden übrigens bei einem ganz anderen gemeinsamen Hobby: sie trainieren in der Selbstverteidigungsgruppe des Karate-Do-Kwai Nordhausen. Aber gefährlich sind die Zwei deshalb noch lange nicht, höchstens gefährlich gut. Und dies zu hören und zu erleben sind alle herzlichst am 24. März zum Benefiz-Konzert in der Nordhäuser Frauenbergkirche eingeladen.

Dabei ist natürlich nicht nur für Unterhaltung, sondern mit Getränken und Snacks auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Einnahmen werden wie im vergangenen Jahr einem Altenheim in Siebenbürgen (Rumänien) gespendet. Das Geld kommt dort Menschen zugute, die ihren Lebensabend unter Bedingungen verbringen müssen, welche mit den unsrigen Standards überhaupt nicht zu vergleichen sind.
Sven Schröter
Autor: red

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