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Di, 07:41 Uhr
07.03.2017
Polizeibericht

Völlig ausgerastet

Eigentlich begann es fast harmlos. Gegen 18 Uhr rief ein Mann den Rettungsdienst, weil sich sein Kumpel in Wipperdorf vermutlich die Hand gebrochen hatte. Als die Rettungssanitäter am Ort des Geschehens eintrafen, drehte das Unfallopfer völlig durch...


Der 30jährige aus Wipperdorf, der sich bei einem Sturz die Hand verletzte, wollte sich nicht versorgen lassen. Er schlug nach Polizeiangaben um sich, trat nach den Sanitäters und bespuckte diese.

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Auch der zwischenzeitlich herbeigerufenen Besatzung eines Streifenwagens erging es nicht viel anders. Die Beamten wurden ebenfalls bedroht und attackiert. Der 30jährige konnte erst durch körperlichen Einsatz und mit Hilfe von Pfefferspray niedergerungen und auf einer Trage fixiert werden. Das Spucken ging auch auf der Fahrt ins Südharz Klinikum weiter, so dass der Innenraum des RTW vermutlich einer Generalreinigung unterzogen werden muss.

Der Mann wurde der Psychiatrie übergeben und muss nun außerdem mit mehreren Anzeigen rechnen.
Autor: red

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Kommentare
HausH
07.03.2017, 08:25 Uhr
sofort in Gewahrsam
Warum wird so ein Typ nicht in eine Zelle der Polizei gesteckt um den Drogenrausch (anders kann ich mir das Verhalten nicht erklären) auszuschlafen, oder was auch immer. Die Mitarbeiter in der Psychiatrie tun mir echt, genauso natürlich die Sanitäter und Polizisten.

Allen ein herzliches Dankeschön!!!

Ich denke hier hilft nur ABSCHRECKUNG.
egw
07.03.2017, 09:32 Uhr
Ausgerastet ...
Abschreckung aber wie! Denn kompletten Einsatz und Klinikaufenthalt in Rechnung stellen und rigoros das Geld einziehen - Auto usw pfänden b.Bedarf. Die ganze Aktion zahlen wir die Sozialgemeinschaft.
altmeister
07.03.2017, 13:01 Uhr
Gleiches...
Recht für Alle!
Also müssten auch alle z.B. Fussballvereine die
Kosten der ständigen Polizeieinsätze übernehmen.
Oder wie sehen Sie das, @egw?
Dass Abhängigkeit von Drogen ein Krankheitsbild ist, das wissen Sie doch bestimmt? Ich finde, dass die Strafen für Drogenhandel härter sein müssten, von diesen Händlern sollte das Eigentum beschlagnahmt werden und der Erlös für die Reha von Drogenkranken genutzt werden!
Leider werden sogar aus bestimmten Teilen der Politik Probleme im Zusammenhang mit Drogen klein geredet.
h3631
07.03.2017, 14:22 Uhr
Krankheitsbild
@ Altmeister,
Die Abhängigkeit von Drogen ist ein Krankheitsbild .
Wer hat denn das Krankheitsbild geschaffen?
Das weiß man schon wenn man die Drogen nimmt.
Das wissen auch Sie als Altmeister, Oder?
Sonntagsradler 2
07.03.2017, 15:03 Uhr
@altmeister warum in der Politik
Zusammenhang mit Drogen klein geredet
Weil es in den eigenen reihen auch schwarze Schafe gibt
aber zu mindestens gab.
Der Grünen-Politiker Volker Beck will alle Ämter niederlegen. Er ist in Berlin mit Drogen erwischt worden. Es soll sich um Crystal Meth handeln. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

2014 gestand der SPD-Politiker Michael Hartmann, die Droge Crystal Meth gekauft und konsumiert zu haben. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

Die grüne Politikerin Renate Künast sprach beim Urwahl-Forum der Grünen 2012 davon, „goldene Drachen“ gesehen zu haben, und zwar bei frühen Drogen-Experimenten. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

In der TV-Talkshow „Stuckrad-Barre“ zog der FDP-Politiker Martin Lindner 2012 an einem Joint. Wie das große Vorbild Bill Clinton beteuerte er allerdings, nicht inhaliert zu haben. Die Tüte habe nur ein Zeichen für die Liberalisierung der Drogenpolitik setzen sollen. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

2011 erwähnte der Grünen-Politiker Winfried Kretschmann im Wahlkampf, schonmal gekifft zum haben. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

Michel Friedmann, CDU Politiker, Moderator und Publizist, fiel auf allen Kanälen als Dampfplauderer auf. 2003 wurde im Zuge von Ermittlungen gegen einen osteuropäischen Zuhälterring der Drogenkonsum des Juristen bekannt. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

Heinz Buschkowsky, SPD, erzählte ebenfalls im Fernsehen vom Cannabis-Konsum während seiner Kibbuz-Zeit in Israel. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

Joschka Fischer, ehemaliger grüner Außenminister, war auf seinem langen Weg zu sich selbst offenbar nicht nur Joggen, sondern auch Kiffen. Mit durchaus „positiver Wirkung“, wie er sich erinnerte. Ganz im Gegensatz zum folgenden Kandidaten. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017

Vom vergeblichen Versuch, Marihuana-Dämpfe zu inhalieren, berichtete der frühere Finanzminister Hans Eichel (SPD). Das im wahrsten Wortsinne ernüchternde Fazit: „Keine Wirkung“. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23655432 ©2017
Walter54
09.03.2017, 10:31 Uhr
Sinn der Maßnahme zweifelhaft
Wenn der Mann momentan unter Drogen stand, wäre die echte Lösung ein Drogenentzug. Ob dafür die Psychiatrie der richtige Ort ist, hängt vom Zufall ab. Die klassische Psychiatrie verabreicht eher weitere Drogen. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Fall veröffentlicht, wo jemand in den ersten Tagen nach vier Jahren Psychiatrie-Aufenthalt all seine Habe verkaufte, um weiter seine gewohnten Drogen nehmen zu können.
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