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Mo, 11:48 Uhr
06.03.2017
Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Fünf Punkte für ein gemeinsames Ziel

Der Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) und die Hochschule Nordhausen haben gemeinsame Aufgaben zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region verabschiedet. Kernpunkte des Papiers sind der weitere Ausbau der Nordhäuser Hochschule, die zukünftige Verkehrsanbindung der Nordregion in Nord-Süd-Richtung sowie der zügige Ausbau der B 243...

“Wir wollen mit diesen fünf Punkten einen erneuten Anstoß geben, dass im gemeinsamen Handeln zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik das Ziel einer weiteren Stärkung der Region nicht aus den Augen gelassen wird”, gibt NUV-Vorstandsvorsitzender Niels Neu die gemeinsame Marschrichtung vor. “Vor allem die kommunale und die Landespolitik wollen wir dabei in die Pflicht nehmen.”

Kernpunkte des Papiers sind der weitere Ausbau der Nordhäuser Hochschule, die zukünftige Verkehrsanbindung der Nordregion in Nord-Süd-Richtung sowie der zügige Ausbau der B 243...

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Neben der Straße wollen Hochschule und Verband auch die Bahnanbindungen stärker als bisher in den Fokus nehmen. Schwerpunkte des gemeinsamen Handelns werden darüber hinaus im schnellen und zukunftssicheren Netz- und Breitbandausbau sowie in der Unterstützung bei der Fördermittelakquise gesehen. “Wir als Verband sehen uns dabei nicht nur als Mahner und Forderer, sondern wir wollen auf diesem Weg selbst vorangehen.

Zum 1. Juni soll beim NUV eine Anlaufstelle etabliert werden, die mit einem Nordthüringen-Koordinator personell ausgestattet wird”, erklären Niels Neu und Carina Schmidt, die neben ihrer Vorstandsarbeit den Verband und damit die Wirtschaft im Hochschulrat vertritt. Der künftige Koordinator für Wirtschaftsfragen ist Ansprechpartner für Unternehmen und bietet ein Netzwerk aus ca. 200 Mitgliedsunternehmen des NUV und damit die entsprechenden Kontakte, insbesondere auch zu den kommunalen Verwaltungen.

Der Koordinator soll bspw. Hilfe bei Fragen zu Gewerbeflächen, Bauland, möglichen Dienstleistungen, etc. gewähren bzw. die hierfür notwendigen Ansprechpartner vermitteln.

v.l.: Prof. Dr. Jörg Wagner – Präsient Hochschule Nordhausen,  Claudia Rheinländer – Büroleiterin Nordthüringer Unternehmerverband,  Carina Schmidt – Vorstandsmitglied Nordthüringer Unternhemerverband und Mitglied im Hochschulrat HSN,  Niels Neu – Vorstandsvorsitzender Nordthüringer Unternehmerverband. (Foto: Nordhäuser Unternehmerverband) v.l.: Prof. Dr. Jörg Wagner – Präsient Hochschule Nordhausen, Claudia Rheinländer – Büroleiterin Nordthüringer Unternehmerverband, Carina Schmidt – Vorstandsmitglied Nordthüringer Unternhemerverband und Mitglied im Hochschulrat HSN, Niels Neu – Vorstandsvorsitzender Nordthüringer Unternehmerverband. (Foto: Nordhäuser Unternehmerverband)

Hochschul-Präsident Prof. Jörg Wagner sagte bei der Vorstellung des Papiers in der vergangenen Woche, dass nur die Bündelung der Kräfte zwischen den Förderstellen des Landkreises und der Stadt Nordhausen verbunden mit den Kontakten des NUV einen entscheidenden Mehrwert für künftige Industrieansiedlungen in der Region bringen kann. Entsprechende Gespräche habe es mit den Verwaltungen bereits gegeben.

Der NUV und die Hochschule wollen mit dem Papier die Politik ermutigen, sich ständig mit den Themen auseinanderzusetzen. Letztlich ist eine weitere positive Entwicklung der Wirtschaft die Grundvoraussetzung für die Gesamtentwicklung der Region zwischen Südharz und Kyffhäuser. Es gelte einerseits immer wieder bestehende “Pfunde” wie das Industriegebiet in der Goldenen Aue herauszustellen, andererseits auf vorhandene Potentiale wie Fachkräfte, die Hochschule mit ihrer praxisorientierten Forschung aufmerksam zu machen und ins Bewusstsein der politisch handelnden Akteure auch jenseits der Kreisgrenzen zu heben.

Niels Neu dankte vor allem Prof. Wagner für dessen Beitrag an der Erarbeitung der Leitlinien und ist sich sicher, dass diese Zusammenarbeit, das Nutzen von vorhandenen Netzwerken der Region einen zusätzlichen Schub nach vorn versetzen könne.

Dieses Papier, so verstehen es Hochschule und Verband, besitzt keinen statischen Charakter, sondern soll vielmehr weiterentwickelt werden. Dazu sind alle Gremien, die an der Region ein Interesse haben, zum gemeinsamen Handeln und Tun aufgefordert.
Autor: red

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Kommentare
xy...
06.03.2017, 12:44 Uhr
Gemeinsames Ziel
Also wirklich, ganz ganz toll...
Checker
06.03.2017, 13:52 Uhr
Fünf Punkte für ein gemeinsames Ziel.
Na wenn es jetzt nichts wird unter dieser "Schirmherschaft"...
Leser1
06.03.2017, 19:03 Uhr
Gute Geschäftsidee?
Gute Geschäftsidee das eigene Bauland verkaufen vorher Acker kaufen und mit Hilfe der Politikerfreunde zu Bauland machen. Es gibt eine Wirtschaftsförderung deren Aufgabe es meiner Meinung wäre uneigenützig nicht von wenigen sondern von allen Grundstückseigentümern das Bauland anzubieten und leerstehende Gebäude. Dazu könnte man ja mal ne öffentliche Umfrage machen wer was frei oder anzubieten hat und das möchte. Das wäre besser als wenn sich einzelne die Taschen füllen und für Investoren besser weil dann nicht einzelne organisierte Verkäufer mit Politikbeziehungen hohe Preise diktieren. Dann siedelt sich eher wer an wenn alle Grundstückseigentümer die es möchten mit einbezogen werden und dadurch die Preise nicht zu hoch werden .
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