Mo, 10:06 Uhr
06.03.2017
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Drei Siege, nur eine Niederlage
Mit einem Sieg in ihrem vorletzten Saisonspiel haben die Frauen der TSG Salza einen ersten Schritt zu einem doch noch guten Saisonende getan. Die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt haben ihre Saison in der 1. Landesklasse schon beendet und mit einem Sieg über Leinefelde erfolgreich auf dem dritten Tabellenplatz abgeschlossen...
Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feierte die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV. Nur die Senioren der TSG Salza blieben diesmal ohne Erfolgserlebnis. Im Spitzenspiel der Landesliga mussten sie sich in Roßleben geschlagen geben. Die Entscheidung um den Staffelsieg wurde damit vertagt.
Daran konnte auch die gewonnene dritte Bahn nichts ändern. Doch ihre Niederlage konnte sie verschmerzen, denn das erste Salzaer Paar hatte zuvor schon die Weichen klar auf Siegkurs gestellt. Toni Herrmann musste zwar hart kämpfen, hatte wie zu erwarten im Räumen wieder viel Mühe, doch sie biss sich durch und gewann bei 2:2-Bahnpunkten noch deutlich um 20 Holz. Kapitän Steffi Boenki steuerte dazu noch mit einem überlegenen Vier-Bahnen-Sieg 81 Holz bei. Grandios ihre dritte Bahn mit 152 Holz, dem höchsten Einzelbahnergebnis. 2:0 und 101 Holz Vorsprung, damit war praktisch schon die Entscheidung gefallen.
Im zweiten Paar konnten die Gäste durch das Pech von Heike Hase ihren Rückstand nur noch etwas verkürzen, denn Ines Werner ließ nach knapp verlorener ersten Bahn nichts anbrennen. Mit einer starken zweiten Bahn rückte sie gegen die beste Gästespielerin Annet Nowack die Verhältnisse sofort wieder gerade und erzielte noch ein ser gutes Gesamtresultat. Nun hofft man noch auf Schützenhilfe vom Nordhäuser SV der am letzten Spieltag den Tabellendritten Gebesee empfängt. Gewinnt der NSV und gewinnt man selber das letzte Spiel, dann noch einmal zu Hause gegen Ilmenau, dann würde man die Saison noch auf Platz Drei beenden.
Landesliga Frauen 120 Wurf
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
Um so wichtiger der Heimsieg über Stadtilm. Danach sah es zunächst nicht aus, denn nach dem ersten Paar lagen die Gäste in Führung. Steffen Kratzien durfte sich über ein sehr gutes Räumen freuen, war da am Ende mit 139 Holz sogar der Tagesbeste und gewann dadurch sein Spiel auch denkbar knapp. Dafür ging bei Heinz Schulz im Räumen diesmal gar nichts. 13 Fehlwürfe, soviel wie schon seit ewigen Zeiten nicht. Mit einer Führung von zehn Holz für Stadtilm ging es in den zweiten Durchgang. Hier dann auch eine ganz enge Kiste bei Ingo Koudele, der sich schließlich wegen des etwas schlechteren Spiels in die Vollen seinem Gegner knapp beugen musste. Herausragend aber der Kampf von Klaus Wilke. Er hatte es mit dem Besten Stadtilmer Jürgen Geißler zu tun und lief vor allem in die Vollen zu ganz großer Form auf. Mit 310:191 nahm er ihm da schon die entscheidenden Punkte ab, war auch im Räumen mit 134:132 bei nur drei Fehlwürfen knapp besser und riss so den Gesamtsieg für die NSV-Zweite aus dem Feuer.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Rainer Schubert sichert Salza noch einen kleinen Vorteil gegenüber Roßleben
Aber mindestens ein Einzelsieg musste unbedingt noch her, um für die Endabrechnung einen kleinen Vorteil zu behalten. Karl-Heinz Meister machte insgesamt ein sehr gutes Spiel. Nur seine zweite Bahn war im Räumen zu schwach, wurde gegen den starken Engebert Ableidinger letztlich zur Achillesferse. Bei 2:2-Bahnpunkten musste er sich um 16 Holz geschlagen geben. Der wichtige Einzelsieg blieb damit Salzas Kapitän Rainer Schubert vorbehalten. Souverän holte er sich gegen Ingo Smmling die beiden ersten Bahnen und schließlich nach etwas Zittern auch noch die dritte. Damit war der wichtige Punkt gebongt und mit 2031 Gesamtholz auch noch ein starkes Mannschaftsergebnis erzielt. Doch die Gastgeber hatten keinen Schwachpunkt in ihren Reihen, spielten alle deutlich über 500 Holz und übertrafen zum zweiten Mal in dieser Saison die 2100-Holz-Marke.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
Autor: redEinen ganz wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feierte die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV. Nur die Senioren der TSG Salza blieben diesmal ohne Erfolgserlebnis. Im Spitzenspiel der Landesliga mussten sie sich in Roßleben geschlagen geben. Die Entscheidung um den Staffelsieg wurde damit vertagt.
TSG-Frauen siegen gegen Gräfinau-Angstedt
Die personell sehr komplizierte Saison kann für die Frauen der TSG Salza noch einen guten Abschluss finden. Zweimal hatte man die Punkte kampflos abgeben müssen, fand sich dadurch in völlig ungewohnten unteren Tabellenregionen wieder. Nun winkt sogar doch wieder der dritte Platz. Der erste Schritt dazu wurde am Wochenende mit einem klaren Sieg im Heimspiel gegen Gräfinau-Angstedt getan. Dabei war der von vornherein gar nicht so sicher. Toni Herrmann hat ja noch immer mit argen Knieproblemen zu tun und auch Heike Hase klagt seit einiger Zeit über Rückenprobleme. Sie hatte dann auch ganz große Mühe, leistete sich sehr viele Fehlwürfe und geriet gegen die stark beginnende Bettina Kaiser frühzeitig in aussichtlosen Rückstand.Daran konnte auch die gewonnene dritte Bahn nichts ändern. Doch ihre Niederlage konnte sie verschmerzen, denn das erste Salzaer Paar hatte zuvor schon die Weichen klar auf Siegkurs gestellt. Toni Herrmann musste zwar hart kämpfen, hatte wie zu erwarten im Räumen wieder viel Mühe, doch sie biss sich durch und gewann bei 2:2-Bahnpunkten noch deutlich um 20 Holz. Kapitän Steffi Boenki steuerte dazu noch mit einem überlegenen Vier-Bahnen-Sieg 81 Holz bei. Grandios ihre dritte Bahn mit 152 Holz, dem höchsten Einzelbahnergebnis. 2:0 und 101 Holz Vorsprung, damit war praktisch schon die Entscheidung gefallen.
Im zweiten Paar konnten die Gäste durch das Pech von Heike Hase ihren Rückstand nur noch etwas verkürzen, denn Ines Werner ließ nach knapp verlorener ersten Bahn nichts anbrennen. Mit einer starken zweiten Bahn rückte sie gegen die beste Gästespielerin Annet Nowack die Verhältnisse sofort wieder gerade und erzielte noch ein ser gutes Gesamtresultat. Nun hofft man noch auf Schützenhilfe vom Nordhäuser SV der am letzten Spieltag den Tabellendritten Gebesee empfängt. Gewinnt der NSV und gewinnt man selber das letzte Spiel, dann noch einmal zu Hause gegen Ilmenau, dann würde man die Saison noch auf Platz Drei beenden.
Landesliga Frauen 120 Wurf
| TSG Salza – KSV 1955 Gebesee | 5:1 | (1966:1895/10:6) |
| Steffi Boenki | 1:0 | (547:466/4:0) |
| Toni Herrmann | 1:0 | (468:448/2:2) |
| Heike Hase | 0:1 | (434:489/1:3) |
| Ines Werner | 1:0 | (517:492/3:1 |
Erfolgreicher Saisonabschluss für die SG
Die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt werden die Saison in der 1. Landesklasse auf dem sehr guten dritten Tabellenplatz beenden. In ihrem letzten Spiel – am letzten Spieltag ist die SG spielfrei – besiegten sie erwartungsgemäß den Tabellenvorletzten auf der Heimbahn deutlich mit 7:1. Nur Lucas Hauswald musste sein Spiel abgeben. Dabei lag er nach zwei Bahnen schon klar in Führung. Auch die knapp verlorene dritte Bahn schien kein Beinbruch. Die letzte Bahn spielte er aber dann zu nachlässig, baute seinen Kontrahenten damit auf und der konnte noch vorbeiziehen. Insgesamt aber mussten die SG-Männer diesmal nicht an ihre Grenzen gehen. Kein Fünfhunderter diesmal, und jeder musste auch mindestens eine Bahn den Gästen überlassen. Wirklich spannend aber nur die Partie im letzten Paar zwischen Uwe Schäfer und Leinefeldes Besten Mattias Siebert. Beide lieferten sich bis zuletzt einen harten Kampf um den Einzelsieg. Die erste und dritte Bahn ging klar an den Leinefelder. Der lag auch vor dem letzten Räumen noch in Führung. Doch Uwe Schäfer entriss ihm mit seinen letzten Würfen noch den Sieg. Am Gesamterfolg der SG hatte schon zuvor kein Zweifel mehr bestanden.1. Landesklasse Männer 120 Wurf
| SG Bleicherode/Sollstedt – FKV Leinefelde | 7:1 | (2902:2767/16:8) |
| Maik Schäfer | 1:0 | (481:437/3:1) |
| Lucas Hauswald | 0:1 | (463:470/2:2) |
| Rainer König | 1:0 | (498:459/3:1) |
| Mario Czerwinski | 1:0 | (490:443/3:1) |
| Daniel Schäfer | 1:0 | (478:470/3:1) |
| Uwe Schäfer | 1:0 | (492:488/2:2) |
Klaus Wilke reißt Sieg aus dem Feuer
Noch sind die letzten Zweifel am Klassenerhalt nicht restlos beseitigt. Zwar hat die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV den Tabellendritten der Landesliga, die Mannschaft von Blau-Weiß Stadtilm, nach einem bis zuletzt harten Kampf knapp um acht Holz besiegt und sich auf Tabellenplatz Fünf geschoben. Doch mit überraschenden Auswärtssiegen haben Altenfeld (in Rastenberg) und Exdorf (in Meiningen) ebenfalls Siege eingefahren und weiterhin nur vier Punkte Rckstand auf die Nordhäuser. Theoretisch können sie also noch gleichziehen, haben dazu die bessere Bilanz in den Holzzahlen. Es muss also noch etwas gezittert werden.Um so wichtiger der Heimsieg über Stadtilm. Danach sah es zunächst nicht aus, denn nach dem ersten Paar lagen die Gäste in Führung. Steffen Kratzien durfte sich über ein sehr gutes Räumen freuen, war da am Ende mit 139 Holz sogar der Tagesbeste und gewann dadurch sein Spiel auch denkbar knapp. Dafür ging bei Heinz Schulz im Räumen diesmal gar nichts. 13 Fehlwürfe, soviel wie schon seit ewigen Zeiten nicht. Mit einer Führung von zehn Holz für Stadtilm ging es in den zweiten Durchgang. Hier dann auch eine ganz enge Kiste bei Ingo Koudele, der sich schließlich wegen des etwas schlechteren Spiels in die Vollen seinem Gegner knapp beugen musste. Herausragend aber der Kampf von Klaus Wilke. Er hatte es mit dem Besten Stadtilmer Jürgen Geißler zu tun und lief vor allem in die Vollen zu ganz großer Form auf. Mit 310:191 nahm er ihm da schon die entscheidenden Punkte ab, war auch im Räumen mit 134:132 bei nur drei Fehlwürfen knapp besser und riss so den Gesamtsieg für die NSV-Zweite aus dem Feuer.
Landesliga Senioren 100 Wurf
| Nordhäuser SV II – KSV Blau-Weiß Stadtilm | 1645:1637 |
| Steffen Kratzien | 410:409 |
| Heinz Schulz | 391:402 |
| Ingo Koudele | 400:403 |
| Klaus Wilke | 444:423 |
Salza unterliegt im Spitzenkampf
Die Entscheidung im Kampf um den Sieg in der Staffel II der Senioren-Landesliga 120 Wurf ist vertagt. Tabellenführer TSG Salza musste sich nicht unerwartet beim heimstarken Tabellenzweiten in Roßleben geschlagen geben und das Kaliteam damit nach Minuspunkten aufschließen lassen. Salza hat vor seinem letzten Spiel in den dann entscheidenden Mannschaftspunkten aber noch einen Vorteil. Den man eigentlich noch etwas größer halten wollte, denn Ziel in Roßleben waren zumindest zwei Einzelsiege. Doch es wurde nur einer, denn im ersten Paar hatte der ansonsten so zuverlässige Dieter Werner einen rabenschwarzen Tag, kam überhaupt nicht zurecht. Auch der ihn nach zwei Bahnen ablösende Rainer Krätzschel konnte erst auf der vierten Bahn paroli bieten, aber die klare 0:4-Niederlage und schmerzhafte 54 Holz Rückstand nicht verhindern. Das hatte man so nicht erwartet. Und da auch Wolfgang Heinze, mit starken 534 Holz diesmal bester Salzaer, gegen den Tagesbesten Dieter Kuntzsch (547 Holz) mit 1:3 unterlag war das Spiel bei 0:2 und 67 Holz Rückstand gegen Salza praktisch schon gelaufen.Rainer Schubert sichert Salza noch einen kleinen Vorteil gegenüber Roßleben
Aber mindestens ein Einzelsieg musste unbedingt noch her, um für die Endabrechnung einen kleinen Vorteil zu behalten. Karl-Heinz Meister machte insgesamt ein sehr gutes Spiel. Nur seine zweite Bahn war im Räumen zu schwach, wurde gegen den starken Engebert Ableidinger letztlich zur Achillesferse. Bei 2:2-Bahnpunkten musste er sich um 16 Holz geschlagen geben. Der wichtige Einzelsieg blieb damit Salzas Kapitän Rainer Schubert vorbehalten. Souverän holte er sich gegen Ingo Smmling die beiden ersten Bahnen und schließlich nach etwas Zittern auch noch die dritte. Damit war der wichtige Punkt gebongt und mit 2031 Gesamtholz auch noch ein starkes Mannschaftsergebnis erzielt. Doch die Gastgeber hatten keinen Schwachpunkt in ihren Reihen, spielten alle deutlich über 500 Holz und übertrafen zum zweiten Mal in dieser Saison die 2100-Holz-Marke.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
| KSV 92 Kali Roßleben -TSG Salza | 5:1 | (2101:2031/10:6) |
| Dieter Werner/Rainer Krätzschel | 0:1 | (452:506/0:4) |
| Wolfgang Heinze | 0:1 | (534:547/1:3) |
| Karl-Heinz Meister | 0:1 | (519:535/2:2) |
| Rainer Schubert | 1:0 | (526:513/3:1) |


