eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 09:32 Uhr
06.03.2017
Schulausschuss diskutiert Lehrermangel

Verbesserung unerlässlich

Der Ausschuss für Schulen und soziokulturelle Teilhabe des Nordhäuser Kreistages hat sich jetzt mit der Lehrersituation insbesondere in den Regelschulen befasst und dazu auch das Schulamt gehört. Das Land hofft der Situation mit der neuerlichen Verbeamtung von Lehren entgegenzuwirken...

"Viele Eltern haben das Gefühl, es ist 5 für 12 - oder sogar noch später", sagt Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter des Landkreises Nordhausen mit Blick auf fehlende Lehrkräfte und ausgefallene Unterrichtsstunden. Das zuständige Nordthüringer Schulamt des Landes informierte die Ausschussmitglieder über die aktuelle Situation insbesondere in den Regel- und Berufsschulen. Das Land hofft, durch die nun wieder ermöglichte Verbeamtung von Lehrern und zusätzlich geschaffenen Stellen dem Lehrermangel begegnen zu können.

Anzeige Refinery (lang)
"Es ist unerlässlich, dass wir die Rahmenbedingungen unseres Schulsystems verbessern, um unseren Kindern durchgängig eine qualitativ hochwertige Bildung bieten zu können", unterstreicht Christoph Zyrus, Vorsitzender des Schulausschusses. "Wenn wir im Kreistag darüber debattieren, wie der Landkreis als verantwortlicher Schulträger noch erforderliche Sanierungen realisieren kann, ist dies nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist der Part des Landes, nämlich die Absicherung des Unterrichts, damit der Vertretungsplan eben nicht jeden Tag voller Ausfallstunden ist."

Mit einem dieser Sanierungsvorhaben des Landkreises hat sich der Schulausschuss in seiner letzten Sitzung ebenfalls beschäftigt - mit der Sanierung des Humboldt-Gymnasiums in Nordhausen. Alle diskutierten Vorlagen zu den Plänen, nach denen die Service Gesellschaft das Projekt im Auftrag des Landkreises umsetzt, trafen auf ein positives Echo im Ausschuss. Auch der Kreistag wird sich am Dienstag mit dem Vorhaben beschäftigen.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Liane Enzinger
10.03.2017, 18:02 Uhr
Beton statt Bildung. Humboldtplanungskosten gehen schon vor Baubeginn durch die Decke.
Es ging heute durch die Thüringer Medien: Die Planungskosten (noch nicht die BAUKOSTEN!!!) für das Humboldtgymnasium steigen schon vor Baubeginn um 275.000 Euro auf derzeit 725.000 Euro. Das mussten heute Landrat Jendricke und Service Gmbh Geschäftsführer Reuter eingestehen.

Wieviel neue Lehrer kann man dafür bezahlen?

Ich halte jede Wette: Das war nicht das Ende. Siehe Kulturbibliothek usw.

Beton statt Bildung. Teuer statt günstig. Der familienmittelstand zahlt wieder doppelt.

Liane Enzinger, MA.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)