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Fr, 18:17 Uhr
03.03.2017
Manfred's Querblick

Wählen, dieses Jahr ist es wieder so weit

Wir, also das Volk soll sich wieder eine Regierung wählen. Hoffentlich wird es diesmal besser als beim letzten Mal. Als ich das letzte mal meine Stimme abgegeben hatte und das Ergebnis am Abend im Fernsehen gesehen habe, war ich "sprachlos". Na ja wenn man seine Stimme abgibt... soll man sich eben über Sprachlosigkeit nicht weiter wundern...

Schau ich mir jetzt die Angebote der Parteien an, fällt es sehr schwer eine zu favorisieren. So richtig deutlich sagt aber auch keine was sie ändern will oder was sie als eventuelle Regierung für unsereinen tun will.
In der zurückliegenden Ära "Merkel", kam mir unsere Kanzlerin mehr wie eine Außenministerin vor, als eine Kanzlerin die sich um ihr Volk kümmern sollte oder wollte. Sicherlich darf man die internationale Politik als eine deutsche Bundeskanzlerin nicht vernachlässigen aber eben die Interessen des eigenen Volkes in der Innenpolitik auch nicht.

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In den vielen Amtszeiten hat sie für mich, als kleinen Mann absolut nichts getan, zumindest war das nicht spürbar. Die "Agenda 2010" vom Schröder blieb unverändert! Die demütigende Verfahrensweise wie mit den Menschen, die "Hartz IV" Empfänger sind, umgegangen wird, blieb erhalten, die progressive Steuer bei den Löhnen blieb erhalten, der Aufschrei der CDU unter der Regierung Schröder bei der Ökosteuer auf den Benzinpreis, blieb erhalten.

Als die CDU und die SPD zusammen regierten wurde die Mehrwertsteuer von 16% auf 19% erhöht, die eine sagte im Wahlkampf mit ihr gebe es keine Erhöhung und die andere proklamierte 2% sollten es mehr werden, und, 3% mehr wurden es. Daran sollte man sich bei der Stellensuche für das Kreuzchen auf dem Wahlzettel schon mal erinnern. Also zieht man einen Strich drunter und rechnet zusammen und überdenkt was konkret hat die Regierung Merkel und ihre verbündete Partei, die SPD, wirklich für den kleinen Mann getan? Dann fällt es schon schwer etwas zu finden...

Das ich als kleiner "Dödel" mit meiner Meinung offensichtlich nicht so ganz alleine da stehe kann man daran messen wie viele sich von der demokratischen Willensbekundung, dem "wählen gehen", mehr und mehr abwendeten in der Vergangenheit. Wie viele Menschen in diesem Land nicht mehr wählen gehen, weil sie eine gewisse Ohnmacht und eine Sinnlosigkeit empfinden. So nach dem Motto, es ist doch egal, wer da oben dran ist, es ändert sich ja doch nichts. Nur so als Inventur es ist die Hälfte der Einwohner.

Die wenigen die noch gehen, haben entweder noch Hoffnung, dass die nächsten, die jetzt dran kommen, es doch besser machen, oder sind Parteitreu. Sie wählen die beiden Favoriten CDU oder SPD aus genannten Gründen oder sie klammern sich an die kleineren demokratischen Alternativen, wie Grüne Bündnis 90, oder die Linke, oder die FDP. Größer ist das Angebot an demokratischen Parteien zur Zeit nicht.

Die einen sagen die "Grünen" haben zu bizarre Vorstellungen (zum Beispiel, Sex auf Krankenschein, oder einmal in der Woche fleischloses Essen) die "Linken" scheinen Ihnen zu radikal, obwohl sie die Partei war, die mit ihrer gebetsmühlenartig vorgetragenen Forderung nach dem Mindestlohn, diesen immerhin erreicht haben (auch wenn sich das Trittbrett fahrende Parteien auf ihre Fahnen geschrieben haben). Ja und die FDP sie ist zumindest die Partei, die liberales Denken proklamiert und Europa als Chance und an erster Stelle sieht. Für diese Partei ist der freie Handel und die soziale Marktwirtschaft eine der Grundsäulen Europas. Aber die Existenzsicherung der kleinen Leute kommt in ihrem Programm nicht vor.

Das ist sicherlich alles richtig, aber wenn der Reichtum nach oben unbegrenzt sein darf (und das ist er in diesem Deutschland), dann muß die Armut nach unten deutliche Grenzen haben!

So nun noch die Parteien, die ihr demokratisches Grundverständnis nicht ganz so deutlich zeigen können, gut die NPD ist ein Auslaufmodell auch ohne richterliches Verbot, aber die AfD ist ein nicht zu übersehender Ersatz geworden. Demagogisch verkauft sie den Wählern angeblich alte Werte und alte Wertvorstellungen. Sie prägt sich deutschnational und ist gegen die EU. Derartige politische Strömungen gibt es in ganz Europa. Nur ein zerstückeltes Europa der Nationalstaaten hat politisch und ökonomisch längst nicht so viel Gewicht wie ein geeintes und ein friedliches Europa. Ohne Kriege geht eben am besten wenn man sich einig ist! Hauptsächlich deshalb und kann man diese Parteien nicht wählen wollen.

Wählen, wählen, wählen, wen soll man nur wählen? (Foto: Manfred Querblick) Wählen, wählen, wählen, wen soll man nur wählen? (Foto: Manfred Querblick)

So jetzt kommt sie, die "Gretchenfrage" wenn soll ich wählen? Wem soll oder kann ich noch glauben?
Wer sorgt dafür dass die Armut nach unten begrenzt wird?
Welche Partei schreibt in ihr Programm, dass sie wenigsten in kleinen Schritten etwas für den "kleinen Mann" tun will?
Welche Partei würde sich denn noch, an die vor der Wahl gegebenen Versprechen messen lassen wollen?

Tja! Nun stehe ich wieder am Anfang meiner Überlegungen!
Es ist wirklich nicht besonders einfach ein Demokrat zu sein, nicht wählen gehen sagen alle, sei falsch und das wählen gehen sei richtig. Aber wenn die, die ich wählen soll oder könnte mir etwas vorgaukeln, also etwas versprechen und es dann doch anders machen ist die fundamentale Basis für das abgeben der Stimme ausgeräumt!

Das mit der Mehrwertsteuer hatten wir eben schon, aber es gab ja noch mehr. Mit mir wird es keine Maut geben..." so der Text von Frau Merkel im Wahlkampf und jeder konnte es beobachten, vergessen...

Der Atomausstieg war von "Rot-Grün" beschlossen, von der Kanzlerin dann doch noch mal verlängert und nach dem Desaster in Japan kam der Ausstieg dann sofort. Ich meine, es war richtig, aber glaubwürdig war das in der Abfolge auf keinen Fall.

Wie formulierte der Herr Müntefering dass so schön, er fände es nicht fair, die Politiker daran zu messen was sie vor der Wahl versprochen haben! So und nun bin ich aber doch froh, dass ich bis zum September noch Zeit habe meine demokratische Entscheidungsfindung zu organisieren. Ihnen geht es genau so? Wir dürfen also gespannt sein,

Ihr
Manfred Querblick
Autor: red

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Kommentare
elektriker
03.03.2017, 18:59 Uhr
Es ist wieder so weittttttt
Das Wahlvolk wird von den Volksver(t)retern zu den Urnen gerufen. Seine Stimme möchte doch jeder abgeben und wenn er Sie nur ungültig macht. Wie will man seinen Unmut sonst kundtun? Wenn keine Partei für die Kleinen da ist. Egal. Übrigends die Raute unserer Kanzlerin ist doch nur Werbung für eine Automarke, wer weiß was sie dafür kriegt?
U. Alukard
03.03.2017, 19:57 Uhr
Ich wünsche mir einen Trump für Deutschland!
Der steht zu seinem Wort.
Dass er zu seinem Wort steht, traue ich auch Herrn Höcke zu!

Da gibt es die markigen Merkelsprüche:
Der Wähler kann doch nicht erwarten, dass nach der Wahl das gilt, was wir vorher versprochen haben.

Und dann noch das:
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.
Zitat - Jean Claude Juncker (1999)
Jäger53
04.03.2017, 08:34 Uhr
Bitte überlegen
Jeder Wähler sollte sich genau überlegen wo er sein Kreuz macht. Bei der SPD (Kandidat Schulz)
der einem wiedermal das Himmelreich auf erden verspricht, aber dieses nicht hallten wird ,weil nach einem Kassensturz wieder einmal das Geld fehlt. Ein Herr Schulz der im Europäischen Parlament sagte, dass man vom Wähler nur dessen Stimme braucht und dann vom Wähler nichts mehr hören will. Oder CDU (Merkel) mit der Kriegsgöttin Ursula die heiß ist Deutschland in jeden Krieg sich über die Nato hineinziehen zulassen, obwohl alle Kriege wo Deutschland mitmacht uns nichts angehen und eine Noch Kanzlerin die dafür sorgt das deutsche Panzer wieder an der russischen Grenze stehen, wo doch 1945 ganz anders geredet wurde.Eine linke Partei die abwechselt mal der SPD oder der CDU in den A... kriecht, immer so wie es gerade passt.
.Ich hoffe nur das jeder Wähler es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, welcher Partei er seine Stimme gibt.
Herr Taft
04.03.2017, 09:25 Uhr
Ach ihr Lieben...
...wenn ihr Merkel nicht mehr wollt, müsst ihr SPD wählen... der Schulz ist der einzige, der sie von Thron stoßen kann. Ob euch das nun gefällt oder nicht.
Real Human
04.03.2017, 09:52 Uhr
„Der legendäre Kleine Mann“
Der „kleine Mann“ kommt in Manfred Querblick's Kolumne mindestens drei mal vor. Wer sich als „gelernten DDR-Bürger“ bezeichnet, der sollte eigentlich(!) auch die nachfolgenden Zeilen kennen:

Die kalten Frauen, die mich streicheln
die falschen Freunde, die mir schmeicheln
Die scharf sind auf die scharfen Sachen
Und selber in die Hosen machen
In dieser durchgerissnen Stadt
- die hab ich satt!

Und sagt mir mal: Wozu ist gut
Die ganze Bürokratenbrut?
Sie wälzt mit Eifer und Geschick
Dem Volke über das Genick
Der Weltgeschichte großes Rad
- die hab ich satt!

Was haben wir denn an denen verlorn:
An diesen deutschen Professorn
Die wirklich manches besser wüssten
Wenn sie nicht täglich fressen müssten
Beamte! Feige! Fett und platt!
- die hab ich satt!

Die Lehrer, die Rekrutenschinder
Sie brechen schon das Kreuz der Kinder
Sie pressen unter alle[n] Fahnen
Die idealen Untertanen:
Gehorsam - fleißig - geistig matt
- die hab ich satt!

D[ie] Dichter mit der feuchten Hand
Dichten zugrunde das Vaterland
Das Ungereimte reimen sie
Die Wahrheitssucher leimen sie
Dies Pack ist käuflich und aalglatt
- die hab ich satt!

Der legendäre Kleine Mann
Der immer litt und nie gewann
Der sich gewöhnt an jeden Dreck
Kriegt er nur seinen Schweinespeck
Und träumt im Bett vom Attentat
- die hab ich satt!

Und überhaupt ist ja zum Schrein
Der ganze deutsche Skatverein
Dies dreigeteilte deutsche Land
Und was ich da an Glück auch fand
Das steht auf einem andern Blatt
- ich hab es satt!

Quelle: https://www.golyr.de/wolf-biermann/songtext-die-hab-ich-satt-201783.html, minimal korrigiert [] und selbstverständlich auch auf YouTube nachhörbar.

Gut und genug geheult, Wolfi!
Tja, für so manche hat sich bis heute nichts geändert – fast nahtlos in den Beamtenstand übernommen und heute mit einer sehr auskömmlichen Beamten-“pension“ versehen. („Pension“ von frz. und lat. pensio „Abwägen, Auszahlung, Abgabe“)

Und wenn sie dann – meist ohne wesentliches eigenes Zutun(!) – seit 27 Jahren frei wählen dürfen, wünschen sich viele (z.B. ein „U. Alukard“), dass sie auch in Deutschland die Inkarnation des Grafen Drakula wählen könnten. Es ist schon richtig, „U. Alukard“, dass wir derzeit von ziemlich „schlimmen Fingern“ fremdbestimmt werden, denn die – nicht gewählte Lobby – regiert immer mit! Man kann aber auch durch Protestwahlen „vom Regen in die Traufe“ geraten. Wer Donald Trump oder die AfD wählt, der lässt die Lobbyisten des Großkapitals nämlich gleich direkt durch den Vordereingang an die Schalthebel der Macht!

„Den Teufel spürt das Völkchen nie,
und wenn er sie beim Kragen hätte.“
Johann Wolfgang von Goethe (Faust I, Auerbachs Keller)
eduf
04.03.2017, 12:02 Uhr
Quo Vadis Deutschland
Wohin gehst du Deutschland? Der Elektriker wird sich erinnern, dass sich diese Frage vor 28 Jahren schon einmal stellte, aber nur so viel dazu.
Ja wo geht unser Land hin? Wer führt es ab September/Oktober diesen Jahres?
Betrachten wir einmal die jetzige Situation. Wir werden seit Jahren von einer großen Koalition regiert. CDU/CSU und SPD haben etwa eine dreiviertel Mehrheit, so dass eine Opposition bisher immer schlechte Karten hatte.
Fangen wir einmal bei der seit knapp vier Jahren nicht mehr im Bundestag vertretenen FDP an. Außer das man ein etwas gegen die Regierung meckert ist mir nichts Positives an ihnen aufgefallen. Die Herren Lindner und Kubicki können sich ja demnächst in Schleswig-Holstein beweisen.
Die Linke schmust ja bereits stark mit den Roten und Grünen und möchte nun endlich nicht nur in Thüringen sondern auch in Berlin mit regieren. R2G oder so. Diese Variante dann ab Herbst, da läuft es mir kalt den Buckel runter. Dann wird unser Land auch ohne Angela Merkel den Bach runter gehen.
Nun zu den Grünen. Abgesehen davon, dass einige ihrer Führungspersönlichkeiten nur über abgebrochene Studien verfügen und sich noch nie in der freien Wirtschaft bewähren konnten, gibt es ja auch noch einige Kiffer und welche die Sex mit Kindern mochten. Gut Letzterer hat sich glaube ich zumindest, aus dem Europaparlament verabschiedet. Abgesehen von ihren zum Teil skurrilen Einfällen wie ab 2030 nur noch Elektroautos, Veggieday, Sprit für 5 Euro, … Man könnte hier noch viel mehr aufzählen, aber ich möchte den Verein nicht überbewerten.
Der Höhenflug der SPD, mit ihrem heiligen Sankt Martin aus Würselen, kann auch in einen Sturzflug übergehen, spätestens in dem Moment an dem der „Märchenprinz aus der Provinz“ sich zu solchen Themen wie der Finanzierbarkeit seiner Vorschläge zu Arbeitslosengeld und zu der Flüchtlingsfrage, positionieren muss. Wird er aber vielleicht gar nicht. Übrigens man hat das Lied vom „Märchenprinz aus der Provinz“ auf dem politischen Aschermittwoch der SPD in Vilshofen tatsächlich gesungen. Normalerweise müsste die EAV dies verbieten bzw. man könnte es auch als Motto für die SPD, Erste Allgemeine Verunsicherung, verwenden.
Ja jetzt komme ich zur wandelnden Alternativlosigkeit der CDU/CSU. Die CSU mit ihrem zahnlosen Löwen, dem Horst, wird es in Bayern bestimmt wieder schaffen eine ordentliche Mehrheit für die Schwesterpartei zu besorgen. Gut Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen, geht nur bei Freunden.
Nachdem über die Jahre hinweg, Hoffnungsträger und Leute die die Steuerklärung einmal auf einem Bierdeckel machen wollten, weggebissen wurden, traut man der amtierenden Parteivorsitzenden, wenn man sie so sieht, eigentlich nicht zu, bleibt ja nur noch sie als für uns ewig und alternativlos, bis an ihr seliges Ende. Erst diese Woche hat sie bei einer Wahlkampfveranstaltung in SH betont, dass sie an ihrer Flüchtlingspolitik festhalten wolle. Kann mir mal einer den Unterschied zwischen Flüchtling, wobei hier wahrscheinlich noch in Kriegs- und Wirtschaftsflüchtling unterschieden werden sollte, Asylsuchender und Migrant erklären? Denn je nach. Erfordernis werden diese Begriffe verwendet. Apropos Begriffe, wie erklärt sich ständig zunehmender Rechtspopulismus. Wer ist Rechtspopulist? Wie wird er definiert. Ist er auch schon einer der sagt: Wir zahlen in unser Sozialsystem ein, die (Asylanten, Migranten, etc.) nicht? Oder einer der fragt, wer das alles bezahlen soll.
Kurz noch einmal zur regierenden Alternativlosigkeit. Sie sagte, dass wir keine 3.000 km Außengrenze schützen können. Müssen wir ja gar nicht. Die Grenzen zu Österreich und der Schweiz würden schon genügen.
Jetzt endlich zu der Alternative. Abgesehen davon, dass immer einer von denen sich als politischer Selbstmordattentäter erweist, werden sie wohl einige der wenigen Parteien sein, die sich für ihre Wahlversprechen auch nach einer Beteiligung im Bundestag, einsetzen.

eduf
Mueller13
04.03.2017, 13:16 Uhr
@ Spätzlevernichter - Sankt Martin von Schulz
Ist klar, das könnte Euch so passen. Um die Merkel loszuwerden, wählen wir den Schulz... Tzzz... Das ist, als ob man einen Kranken mit dem Hammer erschlägt, weil es eine Grippe hat. Ja, die Krankheit ist er definitiv los...

Für wie doof haltet Ihr den Durchschnitt der Deutschen (und nur die dürfen im Moment wählen ;-))?

Der Heilige Martin will den Mantel teilen, hoffentlich merken es genug, das es unser Mantel ist und nicht seiner.

Martin Schulz steht für mehr Eurokratie. Martin Schulz will die Schulden der EU-Länder vergemeinschaften (auf Deutschland abwälzen). Martin Schulz hat sich nachweislich unmoralisch bereichert während seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident. Martin Schulz betreibt nachweislich Günstlingswirtschaft, indem er seine Hofschranzen in Ämter hebelt. Martin Schulz hat nachweislich Journalisten belogen, als diese ihn nach seinen Zulagen befragt haben.

Und als Krönung versucht er den Leuten zu verkaufen, dass es ganz toll ist, wenn man die Schule abgebrochen hat, um Fussball zu spielen oder wenn man mal ein paar Jahre dem Alkohol erlegen war.

Und das soll jetzt die Alternative zu der Gesetzesbrecherin Merkel sein? Bitte, nicht Ihr ernst?!
Janko
04.03.2017, 14:07 Uhr
@müller13
Niemand behauptet, Schulz sei eine Alternative zu Merkel.

Wie der Spätzlevernichter nur ganz richtig erwähnt: wer Merkel "weg haben" will, muss sich mit dem Realismus der Demokratie abfinden, und der besagt, dass die Parteien-Mehrheit den Kanzlerkandidaten stellt. Und glauben Sie, die AfD gewinnt so viele Stimmen, dass sie im Alleingang einen Kanzlerkandidaten stellt und durchbekommt? Träumen Sie weiter oder lernen Sie rechnen.
Andreas Dittmar
04.03.2017, 15:06 Uhr
Mit Schultz ändert sich nur die Farbkonstellation
Wer Schultz wählt, schenkt Merkel noch eine weitere Amtszeit oder macht den Weg frei für R2G im Bund. Eine stabile Mehrheit werden die Genossen mit Sicherheit nicht ohne irgendwelche Steigbügelhalter auf die Beine stellen. Diese werden anschließend für eine kleine Regierungsbeteiligung als Juniorpartner auch ihr Programm verkaufen und damit ihre Wähler verraten. Für mich gibts da nur eine wirkliche Alternative.
Herr Taft
04.03.2017, 19:27 Uhr
Ich wage mal eine Prognose:
...am Ende der Wahl haben wir eine neue GroKo, Vielleicht mit Schulz als Kanzler, vielleicht mit Merkel.... Links, Braun und Grün hat sich jeweils selbst demontiert.... Seid stark, Freunde.... aber was anderes wird nicht passieren 😁
I.H.
04.03.2017, 19:36 Uhr
Natürlich gewinnen Petry oder Höcke.
Müller13 glaubt fest an die Umfragen dieser Zeitung. Deshalb haben wir spätestens dieses Jahr einen neuen Kanzler!

Das sollten Sie endlich mal zur Kenntnis nehmen @Spätzlevernichter. das ist schlie0lich die Meinung des deutschen Volkes!
Mueller13
05.03.2017, 01:08 Uhr
@ Spätzlevernichter - @ Plotz
Natürlich bin ich völlig unrealistisch und sage: weder Merkel noch Schulz werden eine Mehrheit zusammenbekommen.

Aber mal ehrlich, wenn ich Merkel und ihre Kastra... ablehne, mit Schulz und seinen billigen und dummen Auftritten gar nichts anfangen kann, gebe ich doch keinen von beiden meine Stimme!

Wer ist überhaupt "braun"? Letztendlich vertritt die AfD Werte, die vor Merkel auch noch in der CDU usus waren. Nur weil die CDU die konservativen, bürgerlichen Werte verraten hat, muss man doch als Wähler diesen Standpunkt nicht aufgeben. Wenn die etablierten Parteien die Rechtstaatlichkeit aufgeben, wenn keine etablierte Partei mehr konservative Werte vertritt, wenn die FDP trotz 15% Stimmanteil ihre liberalen Positionen nicht durchsetzen kann, wenn alle Parteien ein Problem mit Deutschland als Nation haben, wird eine Partei entstehen, die diesen Raum ausfüllt.

Ja es wird krachen in der AfD, ja es werden Köpfe rollen, ja es wird offen gestritten werden, ja es werden Leute die Partei verlassen und hoffentlich werden sie sich wieder zusammenraufen. Wir brauchen eine Partei, die für Rechtstaatlichkeit, konservativ-liberale Werte eintritt und die kein Problem mit dem Begriff Nation und Volk hat.
Herr Taft
05.03.2017, 09:48 Uhr
Nicht aufregen...Müller13
...Alles OK, das ist ja alles richtig, ändert aber nichts am Wahlausgang... und was braun ist ? Eine Farbe, was denn sonst ? Vielleicht ist ja in ein paar Jahren aus der AFD eine Partei geworden, die Inhalte hat und nicht nur Protestwähler hinter sich versammelt
Andreas Dittmar
05.03.2017, 14:10 Uhr
Der Wähler sollte im Vordergrund stehen
Ich hoffe auf keinen Fall, das es wieder kracht in der AfD. Parteiinterne Personaldiskussionen haben in der Öffentlichkeit einfach nichts zu suchen. Medienwirksam dem Gesetzgeber vorrauspreschen, nur um dann wieder festzustellen, das man viel heiße Luft um nicht viel gemacht hat ist ein denkbar schlechtes Aushängeschild. Wenn Andre Poggenburg von linken Lumpen redet dann ist das nicht aus der Luft gegriffen. Uwe Junge ist nun schon der dritte Sprecher einer Landtagsfraktion, dessen Auto in Flammen auf ging und zu Björn Höckes Rede zur Gedenkkultur bleibt anzumerken, das auch Rudolf Augstein ähnlich urteilte, ja sogar noch schärfere Worte fand. Bewertungen und Diskussionen sollte man wirklich den Wählern überlassen. Ohne Höcke, Poggenburg und Gauland ist die AfD vielleicht aus Sicht einiger Leute "salon- und vielleicht sogar noch als Juniorpartner koalitionsfähig", würde jedoch ganz schnell, wie Luckes Alfa von der politischen Bühne verschwinden oder im Blockparteiendschungel untergehen. Diese Tatsache ist mit Sicherheit auch in der Führung auf Bundesebene angekommen.
Natürlich befassen sich auch die Altparteien mit Dingen, die Niemanden einen Mehrwert bringen. Aktuell diskutiert man darüber, Wahlkampfauftritte von Erdogan in Deutschland zuzulassen oder nicht. Da werden rein türkische innenpolitische Themen in diversen Talkshows ausgiebig auseinandergenommen und Politiker wie Hr. Söder dürfen sich sogar von ihren ausländischen Amtskollegen zurechtweisen lassen. Da reicht normalerweise ein klares NEIN und gut is, anstatt hier nochmal ordentlich für fragwürdige Politiker jenseits des Bosporus die Werbetrommel zu rühren. So wie es aussieht versucht Martin Schulz genau diesen Freiraum zu nutzen, um seine sozialpolitischen Themen an den Mann zu bringen. Bleibt die Frage, ob er diese letztendlich auch durchsetzten kann oder fallen sie einem eventuellen Koalitionsvertrag zum Opfer.....
Harztorer
06.03.2017, 16:15 Uhr
Zukunftsweisendes Parteiprogramm "Deutsche Mitte"
Mit großem Interesse verfolge ich nun schon einige Zeit, das Erwachsen der noch jungen Partei "Deutsche Mitte". Ich kann nur jedem politisch Interessierten, egal von welchem Lager, empfehlen sich das Parteiprogramm einmal näher anzuschauen.

Ein kurzer Auszug:

"Sozial engagierte Unternehmen erhalten Steuererleichterungen. Industrie und Investitionen bleiben geschützt. Wir organisieren nicht Arbeitslosigkeit, sondern sichern alle durch ein Grundeinkommen.

Wissenschaft und Forschung erhalten Freiheit und Unabhängigkeit zurück, dazu große Investitionsprogramme – auch für Kindergärten und Schulen. So kommt Deutschland wieder ganz nach vorn.

Die Deutsche Mitte fördert die dezentrale Energieversorgung mit alternativen Energieträgern. Energiekartelle verschwinden ebenso wie Pharmakartelle. Wir fördern alternative Medizin, natürlich gesunde Lebensmittel und eine nachhaltige Nutzung aller Ressourcen. Wir stehen für ökologische Land- und Forstwirtschaft zur Bewahrung der natürlichen Grundlagen aller Lebensformen – mit Bienen- und Bodenschutz.

Schluss mit dem Medial-Politischen Kartell und Zwangsgebühren!"
Herr Taft
06.03.2017, 18:30 Uhr
@Harztorer... ja, alles
...was den Wähler glücklich macht ... hab das Programm nicht gelesen, aber steht dort auch irgendwo, wer das ganze finanziert ?
Mueller13
06.03.2017, 19:20 Uhr
@ Harztorer: ein paar kurze Fragen...
"Sozial engagierte Unternehmen erhalten Steuererleichterungen."
-> wer definiert "sozial engagiert"? Allein diese Frage wird Ihnen den Blattschuss verpassen...

"Industrie und Investitionen bleiben geschützt. "
-> geschützt wovor?

"Wir organisieren nicht Arbeitslosigkeit, sondern sichern alle durch ein Grundeinkommen. "
-> Wer finanziert es? Wem nehmen Sie es weg?

"Wissenschaft und Forschung erhalten Freiheit und Unabhängigkeit zurück, dazu große Investitionsprogramme – auch für Kindergärten und Schulen."
-> Wer finanziert es? Wem nehmen Sie es weg?

"So kommt Deutschland wieder ganz nach vorn".
-> Bei Schulz abgeschrieben?

"Die Deutsche Mitte fördert die dezentrale Energieversorgung mit alternativen Energieträgern. "
-> Wir sind eine Industrienation. Wir brauchen billige und zuverlässige Energie. Was machen Sie, bei bedeckten Himmel und Windstille bei Minus 10Grad? Beten?

Energiekartelle verschwinden ebenso wie Pharmakartelle.
-> genau, die sind unser größtes Problem.
-> wollten Sie oben nicht noch die Industrie schützen?

Wir fördern alternative Medizin, natürlich gesunde Lebensmittel und eine nachhaltige Nutzung aller Ressourcen.
-> bei den Grünen abgeschrieben?
-> was ist alternative Medizin? Globoli?

Wir stehen für ökologische Land- und Forstwirtschaft zur Bewahrung der natürlichen Grundlagen aller Lebensformen – mit Bienen- und Bodenschutz.
-> finden Sie in allen Parteiprogrogrammen
Harztorer
07.03.2017, 00:28 Uhr
@spätzlevernichter Gegenfrage
wer wird denn wohl die 2% vom BIP für den zukünftigen NATO-Beitrag finanzieren? Bei den vorhanden Finanzierungsmöglichkeiten im Lande des Exportweltmeisters sollte man sicher eher danach fragen, welche Zukunft wir mit dem vielen Geld des Herrn Schäuble finanzieren und erreichen wollen.

@mueller13 Vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung des kurzen Auszuges der Parteipositionen. Mein erster Eindruck war selbstverständlich auch das dies alles eher utopisch klingt. Um all die von Ihnen gestellten Gegenfragen zu beantworten, kann ich Ihnen erneut das ausführliche Parteiprogramm, zu finden auf der Homepage (https://deutsche-mitte.de/programm/), empfehlen.

Es ist und bleibt jedem selbst überlassen sich bei Interesse ein Bild zu machen. Ich habe hier nur einen Hinweis geben wollen, da ich es ähnlich sehe wie der ein oder andere Vorkommentator.

Die aktuellen Entwicklungen deuten auf eine weitere Amtszeit von Frau Merkel hin, ob nun in einer erneuten GROKO oder gar mit einem im Laufe des Jahres salonfähig werdenden blauen Koalitionspartner.
Martin Schulz wird dem medial erzeugten Hype vom Retter des kleinen Mannes langfristig nicht gerecht werden können. War er doch bis vor kurzem als EU-Parlamentspräsident noch Anführer der lobbygeführten EU-Bande im Kampf gegen das Recht des kleinen Mannes.
Die Linke, welche als einzige Partei die Themen soziale Gerechtigkeit und Weltfrieden ernsthaft verfolgt, zu erkennen an den Vorschlägen welche in den letzten Jahren im Bundestag eingebracht wurden, wird vom Bürger nur als SED-Abklatsch oder Antifaunterstützer wahrgenommen. Und das obwohl die Agenda der Linken gerade Ihnen tatsächlich helfen könnte, jedoch kennen die wenigsten das vollständige linke Parteiprogramm. Ein Beispiel hierfür wäre der fehlgeschlagene Versuch zur Verhinderung der Privatisierung der Wasserversorgung im Jahre 2013, in Portugal übrigens mittlerweile geschehen mit bis zu 400% Preisanstieg und den Griechen schlagen wir das sicher auch bald vor. Die Linke also auch keine Alternative.
Grün ist nur noch lächerlich. Standen sie einst noch für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Weltfrieden. Schreiben sie nun Schlagzeilen mit Pädophilie, Kinderehe, Drogeneskapaden...
Naja FDP, gibt's die noch?

Zitat Ex-Bundespräsident Gauck: "Als ich vor vielen Jahren in die Politik kam, war ich ein Anhänger von Volksentscheiden", sagte Gauck der Bild-Zeitung. "Inzwischen habe ich einige Erfahrungen damit gesammelt und sehe es differenzierter."
Am Ende stehen die etablierten Parteien alle für ein System der Entdemokratisierung und weiteren Entmündigung des eigentlichen Souverän des Staates. Egal in welcher Farbkombination.
Zum Verständnis, woher diese Thesen stammen, empfehle ich die Gesellschaftsforscher Professor Noam Chomsky und Professor Rainer Mausfeld. Zum aktuellen Zeitpunkt sehe ich in der Partei die Deutsche Mitte zumindest Ansätze wie man dieser Entwicklung entgegen wirken könnte.
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