So, 13:17 Uhr
19.02.2017
Volleyball-Regionalliga: SVC - USV TU Dresden
Einfach ein schwaches Spiel
Manchmal könnte alles so einfach sein. Für die Regionalliga-Volleyballer des SVC Nordhausen ist es das aber nicht. Das Team von Trainer Sascha Metelski steckt mittendrin im Abstiegskampf. Der Kopf ist alles andere frei und jede Niederlage verschärft die Lage nur noch mehr...
Wie jetzt am Samstagabend, als die Nordhäuser vor einer tollen Kulisse von 220 Zuschauern gegen den USV TU Dresden klar mit 0:3 (19:25, 18:25, 20:25) unterlagen. Zudem rutschten sie auf den achten Tabellenplatz ab.
Wie gut das gelegentlich frische Kräfte von Außen kommen, die sich über die aktuelle Situation keinen Kopf machen. Sie spielen einfach frei auf und gehören letztlich zu den Besten auf dem Feld. Daniel Gropp zum Beispiel. Der ehemalige Zweit- und Regionalligaspieler gehörte erstmals zum Aufgebot der Ersten, weil drei Stammkräfte (Patrick Ohm, Sebastian Buntfuß und Chris Kampmeyer) fehlten. Zum Ende des ersten Durchgangs wurde er eingewechselt und spielte durch. "Daniel hat seine Sache super gemacht. Er gehörte zu den Besten auf dem Feld", fand Dominik Rieger lobende Worte für die "Aushilfe".
Erneut in die Bresche sprang Ben Bierwisch, der zuvor schon ein Punktspiel in den Knochen hatte. "Ben hat nicht schlecht gespielt, aber man hat ihm angemerkt, dass er zuvor schon gespielt hat", merkte Rieger an. Ansonsten sah der Routinier mehr Schatten wie Licht. Keine Lockerheit, schlechte Körpersprache, fehlerhafte Annahme - das Schicksal war vorbestimmt. Ärgerlich, denn mit der Leistung aus der Vorwoche beim Auswärtsspiel in Jena hätte der SVC das Spiel durchaus offener gestalten vielleicht sogar gewinnen können. Die Gäste aus Dresden waren kein überragender Gegner. "Es war eine normale Leistung, die sie angeboten haben", wusste Rieger. Doch das tröstete nur wenig. Die Partie ging verloren.
Enttäuscht verließ das Publikum die Wiedigsburghalle, das zuvor großartig unterstützte. Gerade in solchen Situationen, wo der SVC immer mal auf zwei, drei Punkte an die Dresdner herankam. Was fehlte war das entscheidende Quäntchen Glück oder die nötige Durchschlagskraft. "Wir haben es nicht geschafft, die positive Energie des Publikums, in entsprechende Punkte zum Ausgleich oder zur Führung umzusetzen. Wir müssen uns bei ihnen für unsere Leistung entschuldigen", fand Rieger deutliche Worte.
Getrübt wird die Niederlage zusätzlich durch den Verlust des siebten Tabellenplatzes. Durch den 3:2-Sieg des SV Reudnitz beim TSV Leipzig 76 rutschte der SVC auf den achten Rang ab. Reudnitz heißt übrigens der kommende Gegner für den SVC - bis dahin müssen die Köpfe frei werden, um im Abstiegskampf zu bestehen. Anschließend folgt das Heimspiel gegen den Erfurter VC (4. März). Und dafür braucht der SVC jede Unterstützung.
SVC: Roman Metelski, Ben Bierwisch, Dominik Rieger, Matthias Gäpler, Tobias König, Andreas Otten, Philipp Hühne, Gregor Hesse, Jaspar Gemperlein, Michael Feitsch, Daniel Gropp
Sandra Arm
Autor: redWie jetzt am Samstagabend, als die Nordhäuser vor einer tollen Kulisse von 220 Zuschauern gegen den USV TU Dresden klar mit 0:3 (19:25, 18:25, 20:25) unterlagen. Zudem rutschten sie auf den achten Tabellenplatz ab.
Wie gut das gelegentlich frische Kräfte von Außen kommen, die sich über die aktuelle Situation keinen Kopf machen. Sie spielen einfach frei auf und gehören letztlich zu den Besten auf dem Feld. Daniel Gropp zum Beispiel. Der ehemalige Zweit- und Regionalligaspieler gehörte erstmals zum Aufgebot der Ersten, weil drei Stammkräfte (Patrick Ohm, Sebastian Buntfuß und Chris Kampmeyer) fehlten. Zum Ende des ersten Durchgangs wurde er eingewechselt und spielte durch. "Daniel hat seine Sache super gemacht. Er gehörte zu den Besten auf dem Feld", fand Dominik Rieger lobende Worte für die "Aushilfe".
Erneut in die Bresche sprang Ben Bierwisch, der zuvor schon ein Punktspiel in den Knochen hatte. "Ben hat nicht schlecht gespielt, aber man hat ihm angemerkt, dass er zuvor schon gespielt hat", merkte Rieger an. Ansonsten sah der Routinier mehr Schatten wie Licht. Keine Lockerheit, schlechte Körpersprache, fehlerhafte Annahme - das Schicksal war vorbestimmt. Ärgerlich, denn mit der Leistung aus der Vorwoche beim Auswärtsspiel in Jena hätte der SVC das Spiel durchaus offener gestalten vielleicht sogar gewinnen können. Die Gäste aus Dresden waren kein überragender Gegner. "Es war eine normale Leistung, die sie angeboten haben", wusste Rieger. Doch das tröstete nur wenig. Die Partie ging verloren.
Enttäuscht verließ das Publikum die Wiedigsburghalle, das zuvor großartig unterstützte. Gerade in solchen Situationen, wo der SVC immer mal auf zwei, drei Punkte an die Dresdner herankam. Was fehlte war das entscheidende Quäntchen Glück oder die nötige Durchschlagskraft. "Wir haben es nicht geschafft, die positive Energie des Publikums, in entsprechende Punkte zum Ausgleich oder zur Führung umzusetzen. Wir müssen uns bei ihnen für unsere Leistung entschuldigen", fand Rieger deutliche Worte.
Getrübt wird die Niederlage zusätzlich durch den Verlust des siebten Tabellenplatzes. Durch den 3:2-Sieg des SV Reudnitz beim TSV Leipzig 76 rutschte der SVC auf den achten Rang ab. Reudnitz heißt übrigens der kommende Gegner für den SVC - bis dahin müssen die Köpfe frei werden, um im Abstiegskampf zu bestehen. Anschließend folgt das Heimspiel gegen den Erfurter VC (4. März). Und dafür braucht der SVC jede Unterstützung.
SVC: Roman Metelski, Ben Bierwisch, Dominik Rieger, Matthias Gäpler, Tobias König, Andreas Otten, Philipp Hühne, Gregor Hesse, Jaspar Gemperlein, Michael Feitsch, Daniel Gropp
Sandra Arm


