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Mi, 10:22 Uhr
01.09.2004

Es stinkt gewaltig

Nordhausen (nnz). In Nordhausen wird heute ein Projekt gestartet, das irgendwas mit einem Netzwerk zu tun haben wird. Eines steht schon jetzt fest: Es wird gewaltig stinken...


Die Nutzung von Biomasse ist eine wichtige Säule für die zukünftigen Energieerzeugung. An der Fachhochschule Nordhausen beschäftigt sich bereits seit längerem Prof. Gerd-Rainer Vollmer mit diesem Thema. Getragen vom Studiengang Regenerative Energietechnik, wird jetzt die Kooperation mit der Region intensiviert, um die vorhandenen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kräfte weiter zu stärken.

In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik wird das anlässlich der InnoRegio-Initiative entstandene "Netzwerk Biogas" mit Zentrum in Nordthüringen weiter ausgebaut. Heute startet unter der Federführung von Professor Wesselak, dem Gründungsbeauftragten des Studiengangs "Regenerative Energietechnik", das Projekt „Netzwerk Biogas“. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie die Weiterentwicklung der Technologie entlang der Wertschöpfungskette verbessert werden kann. Dies reicht von der Erschließung neuer zusätzlicher Energieträger bis hin zu notwendigen Monitoring- und Prozesssteuerungssystemen. Der Einsatz von Co-Substraten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, die Steigerung der Gasausbeute, die Reinigung des Biogases und die Erschließung neuer Einsatzgebiete zählen zu den vordringlich zu lösenden Aufgaben.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms "Interregionale Allianzen für die Märkte von morgen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die eingebundenen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wollen in Zusammenarbeit mit überregionalen Partnern ihre Kompetenzen bündeln und die Kooperationsbeziehungen zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit ausbauen, um erfolgreicher wirtschaftlich relevante Projekte erschließen und umsetzen zu können.

Ziel ist es, zur Verbesserung der wirtschaftlichen Erfolgsaussichten bei der Nutzung regenerativer Ressourcen aus Biomasse beizutragen und Nordthüringen bundesweit als anerkannten Biogasstandort zu etablieren. Als Höhepunkt des 6-monatigen Projektes wird sich die Region im Januar 2005 mit einem zweitägigen Innovationsforum der deutschen und europäischen Fachwelt präsentieren.
Autor: nnz

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