Mi, 13:16 Uhr
18.01.2017
Volleyball Doppelspiel-Wochenende
Liga und Pokal: Zwei reizvolle Aufgaben
Das kommende Wochenende hält gleich zwei reizvolle Aufgaben für die Regionalliga-Volleyballer des SVC Nordhausen bereit. Gefordert ist das Team von Trainer Alexander Metelski in Liga und Pokal. Der primäre Fokus liegt auf der Liga...
Der SVC reist am kommenden Samstag zum Schlusslicht nach Leipzig. Die nächste Hürde im Landespokal gilt es am Folgetag beim Verbandsligisten SV Medizin Bad Liebenstein zu überspringen.
Erstmals in dieser Saison stehen die Nordhäuser vor einem Doppelspiel-Wochenende. Eine richtige Herausforderung oder wie es Dominik Rieger formuliert: "Das wird ein hartes Stück Arbeit." Vor dem Mittelblocker und dem Team liegen zwischen den beiden Spielen nur wenige Stunden Schlaf. Doch beide Aufgaben gilt es konzentriert anzugehen. Zunächst gegen den Tabellenletzten aus Leipzig. Zum Saisonauftakt bekamen die Zuschauer das volle Programm geboten, erst im Tie-Break entschied der SVC die Partie zu seinen Gunsten. Nun die Neuauflage, in der der SVC endlich die ersten Punkte in der Rückrunde einfahren möchte.
Er muss. "Drei Punkte sind Pflicht", macht Rieger deutlich. Beim Blick auf die Tabelle wird die Dringlichkeit erkennbar. Der Erfurter VC sitzt dem SVC im Nacken, letzterer spürt schon regelrecht den Atem des Verfolgers. Nur drei Punkte trennen beide Mannschaften. Die Nordhäuser stehen über dem Strich, auf einem Nichtabstiegsplatz. Die Marschroute des SVC ist klar: drei Zähler gegen den Abstieg. Ebenso braucht der TSV Leipzig 76 die Punkte, um den Rückstand zu den vor ihm liegenden Teams nicht noch größer werden zu lassen.
Unter Zugzwang stehen also beide Teams. Der Rückrundenstart verlief für den SVC mit zwei Nullnummern nicht sonderlich erfolgreich. Noch dazu mehr als ärgerlich, denn spielerisch hielt der SVC recht gut mit. Nur verpasste er es, in den entscheidenden Momenten die "Big-Points" zu machen. Dennoch ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut. "Wir haben schon gut trainiert, es waren alle da. Die Moral stimmt", betont Rieger. Weil es zuletzt in Dresden in der Annahme hakte, wurde darauf in der Einheit am Dienstag besonderen Wert gelegt. "Wir haben intensiv in der Annahme-Abwehr gearbeitet", sagt Rieger. Personell kann SVC-Trainer Metelski fast mit der kompletten Mannschaft planen. Nur Patrick Ohm fehlt arbeitsbedingt.
Ebenso wie am Sonntag. Hinzu kommt Andreas Otten, der familiär verhindert ist. Dafür werden zwei Jugendspieler - Gregor Hesse und Philipp Hühne - die Reise zum Verbandsligisten nach Bad Liebenstein mit antreten. Zu verschenken hat der SVC auch im Landespokal nichts, der Einzug ins Viertelfinale ein schönes "Pokal-Zubrot". "Wir wollen schon gern in die nächste Runde einziehen. Primär liegt der Fokus auf dem Spieltag in der Liga, der Pokal ist Zugabe. Wenn wir aus beiden Partien als Sieger herausgehen, dann wäre es das perfekte Wochenende", blickt Rieger voraus.
Sandra Arm
Autor: redDer SVC reist am kommenden Samstag zum Schlusslicht nach Leipzig. Die nächste Hürde im Landespokal gilt es am Folgetag beim Verbandsligisten SV Medizin Bad Liebenstein zu überspringen.
Erstmals in dieser Saison stehen die Nordhäuser vor einem Doppelspiel-Wochenende. Eine richtige Herausforderung oder wie es Dominik Rieger formuliert: "Das wird ein hartes Stück Arbeit." Vor dem Mittelblocker und dem Team liegen zwischen den beiden Spielen nur wenige Stunden Schlaf. Doch beide Aufgaben gilt es konzentriert anzugehen. Zunächst gegen den Tabellenletzten aus Leipzig. Zum Saisonauftakt bekamen die Zuschauer das volle Programm geboten, erst im Tie-Break entschied der SVC die Partie zu seinen Gunsten. Nun die Neuauflage, in der der SVC endlich die ersten Punkte in der Rückrunde einfahren möchte.
Er muss. "Drei Punkte sind Pflicht", macht Rieger deutlich. Beim Blick auf die Tabelle wird die Dringlichkeit erkennbar. Der Erfurter VC sitzt dem SVC im Nacken, letzterer spürt schon regelrecht den Atem des Verfolgers. Nur drei Punkte trennen beide Mannschaften. Die Nordhäuser stehen über dem Strich, auf einem Nichtabstiegsplatz. Die Marschroute des SVC ist klar: drei Zähler gegen den Abstieg. Ebenso braucht der TSV Leipzig 76 die Punkte, um den Rückstand zu den vor ihm liegenden Teams nicht noch größer werden zu lassen.
Unter Zugzwang stehen also beide Teams. Der Rückrundenstart verlief für den SVC mit zwei Nullnummern nicht sonderlich erfolgreich. Noch dazu mehr als ärgerlich, denn spielerisch hielt der SVC recht gut mit. Nur verpasste er es, in den entscheidenden Momenten die "Big-Points" zu machen. Dennoch ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut. "Wir haben schon gut trainiert, es waren alle da. Die Moral stimmt", betont Rieger. Weil es zuletzt in Dresden in der Annahme hakte, wurde darauf in der Einheit am Dienstag besonderen Wert gelegt. "Wir haben intensiv in der Annahme-Abwehr gearbeitet", sagt Rieger. Personell kann SVC-Trainer Metelski fast mit der kompletten Mannschaft planen. Nur Patrick Ohm fehlt arbeitsbedingt.
Ebenso wie am Sonntag. Hinzu kommt Andreas Otten, der familiär verhindert ist. Dafür werden zwei Jugendspieler - Gregor Hesse und Philipp Hühne - die Reise zum Verbandsligisten nach Bad Liebenstein mit antreten. Zu verschenken hat der SVC auch im Landespokal nichts, der Einzug ins Viertelfinale ein schönes "Pokal-Zubrot". "Wir wollen schon gern in die nächste Runde einziehen. Primär liegt der Fokus auf dem Spieltag in der Liga, der Pokal ist Zugabe. Wenn wir aus beiden Partien als Sieger herausgehen, dann wäre es das perfekte Wochenende", blickt Rieger voraus.
Sandra Arm



