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So, 16:11 Uhr
29.08.2004

nnz-Kurz-News am Sonntag

Nordhausen (nnz). Die wichtigsten Meldungen aus Thüringen und Deutschland hat die nnz-Redaktion an diesem Sonntag für Sie zusammengestellt.


Kirmes war der Höhepunkt
Zehntausende Gäste haben sich heute traditionellen Festumzug anlässlich der 127. Stadtkirmes in Mühlhausen angesehen. Gestaltet wurde das zweistündige Spektakel in der Innenstadt von den 30 Kirmesgemeinden, die gemeinsam mit Musikkapellen und Spielmannszügen rund 50 Bilder gestalten. Bereits früh am Morgen werden die Bewohner durch das traditionelle Wecken der Spielleute aus den Betten geholt. Turmblasen und Festgottesdienst stimmen dann auf den Höhepunkt der Stadtkirmes ein.


Tödliche Unfälle in Thüringen
Bei einem Verkehrsunfall nahe Suhl ist am Samstagabend eine 24-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei kam die Frau mit ihrem Wagen aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sie mit einem entgegen kommenden Auto zusammen. Der 36-jährige Fahrer dieses Wagens wurde schwer, sein 49-jähriger Beifahrer leicht verletzt.

Bei einem schweren Unfall auf Rollsplitt ist in der Nacht zum Sonntag ein 33-jähriger Beifahrer im Saale-Holzland- Kreis ums Leben gekommen. Der Wagen, in dem der Mann saß, geriet nach Angaben der Polizei auf einer mit Splitt abgestreuten Landstraße zwischen Pötewitz und Ahlendorf ins Schleudern. Das Auto überschlug sich. Der 33-Jährige sowie der 23-jährige Fahrer waren nicht angeschnallt und wurden aus dem Wagen geschleudert. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Der Beifahrer starb noch an der Unfallstelle.



Keine Abkehr vom Abwärtstrend
Der Parteienforscher Torsten Oppelland sieht die SPD auf mittlere Frist im Tief. „Kurzfristig wird sich dieser Trend nicht umkehren“, sagte der Wissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Die Logik der SPD- Führung sei: Wir müssen das jetzt durchziehen. Die Partei hoffe darauf, dass die Menschen allmählich ein Einsehen hätten, wenn die Konjunktur allmählich wieder in Fahrt komme. Ob das rechtzeitig zur nächsten Bundestagswahl kommt, darauf wollte sich Oppelland nicht festlegen. Wenn die SPD zurückrudere, mache sie sich jedoch unglaubwürdig.


Keine Chance für Raucher
Im Thüringer Nahverkehr sollen in absehbarer Zeit nur noch Nichtraucher-Züge fahren. Mittelfristig wolle die Bahn ihren Kunden nur noch Nichtraucher-Plätze anbieten, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn AG. Das hätten sich die Kunden in einer Umfrage so gewünscht. Mehrere Nahverkehrszüge fahren bereits ohne Raucherabteil. Rauchfreie Züge begründet die Bahn auch mit hohen Reinigungskosten. Bundesweit sollen alle Bahnhöfe zu rauchfreien Zonen erklärt werden.


Gestorben
Die amerikanische Popsängerin Laura Branigan ist im Alter von 47 Jahren gestorben. Todesursache war nach Angaben auf ihrer offiziellen Internetseite eine Gehirnblutung. Fans der mehrfach Grammy-nominierten Musikerin wurden zu Trauerkundgebungen bei Kerzenlicht aufgerufen. Ihre Alben und Singles verkauften sich allein in den USA mehr als zehn Millionen Mal.


Im Urlaub erkrankt
Mehr als 120 Urlauber, darunter rund 100 Deutsche, sind nach einem Urlaub in Ägypten an Hepatitis A erkrankt. Wie das Robert-Koch-Institut in Berlin mitteilte, hatten sich die Betroffen zwischen in einem Hotel in Hurghada aufgehalten. Die Infektionsquelle sei nach wie vor ungeklärt. Weitere Infizierungen seien nicht ausgeschlossen. Hepatitis A wird normalerweise durch den Verzehr von verunreinigtem Wasser oder Lebensmitteln übertragen. Sie ist besonders für ältere Menschen gefährlich.


Post will Post kaufen
Die Deutsche Post will nach Informationen des Magazins „Focus” bis zum 6. September ein Gebot für eine Minderheitsbeteiligung an der Post Danmark abgeben. Die Bonner wollen die gesamten 25 Prozent übernehmen, die vom dänischen Parlament zur Privatisierung freigegeben worden seien, berichtet das Magazin. Seit Herbst 2003 arbeiten die Dänen im Paketgeschäft eng mit der Posttochter DHL zusammen. Post Danmark beschäftigt 22 000 Mitarbeiter.


Ist das der richtige Weg?
Als Konsequenz aus dem unbefriedigenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Athen sollen die Nominierungskriterien für deutsche Sportler drastisch verschärft werden. Das kündigte der Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Sportbundes, Ulrich Feldhoff, an. Die 450 deutschen Athleten haben in Athen 48 Medaillen gewonnen, acht weniger als in Sydney.


Gedankt
Noch vor der Schlussfeier hat Jacques Rogge die Olympischen Spiele von Athen als ein „Moment der Universalität und exzellenten Sports” gewürdigt. In einer Botschaft an die fast 11 000 beteiligten Sportler heißt es, durch ihre Leistungen hätten die Athleten ein „Beispiel für die nächste Generation” gegeben. Er forderte sie auf, weiterhin „Botschafter des Sports” zu sein, die Doping ablehnen.
Autor: nnz

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