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Sa, 22:51 Uhr
28.08.2004

Der Petersberg – Berg der Götter

Nordhausen (nnz). „Was lange dauert, währet gut“ heißt es in einem alten Sprichwort. Und lange haben die Leser des „Nordhäuser Adler“ warten müssen. Ihre Geduld wird jetzt mit der 5. Ausgabe belohnt. Und eine weitere gute Nachricht: Die Zeitschrift ist preisgünstiger geworden.


„Einer der Gründe, weshalb die Märzausgabe nicht erscheinen konnte, hat einen positiven Nebeneffekt für die Leser. Auf Grund der großen Nachfrage hiesiger Unternehmen im DNA inserieren zu wollen, haben wir uns entschieden, wieder mehr Werbung ins Heft einzubinden. Zum einen ist damit dem regionalen Mittelstand Aufmerksamkeit gezollt und zum anderen wird dadurch das Magazin preisgünstiger“, so Markus Veit, verantwortlicher Redakteur des DNA. Die Leser müssen statt 4,20 Euro nur noch 2,90 Euro für das Heft berappen.

Ein faszinierendes Titelbild, gut strukturiert, übersichtlich gestaltet, Hochglanzpapier, meisterhafte Fotos und bemerkenswerte Beiträge, so präsentiert sich die neueste Ausgabe des Magazins „Der Nordhausen Adler“. Der Herausgeber, Verlag Medien+SystemTechnik, sowie Markus Veit als verantwortlicher Redakteur haben alle Register ihres Könnens gezogen, um der breiten Leserschaft wieder ein ansprechendes, informatives und überaus interessantes Heft des „Kulturmagazins für Stadt und Landkreis Nordhausen“ vorzulegen.

Der Petersberg als Austragungsstätte der 2. Thüringer Landesgartenschau in Nordhausen dürfte inzwischen vielen Bürgern des Freistaates und den angrenzenden Bundesländern namentlich bekannt sein. Top-Veranstaltungen, faszinierende Hallenschauen und die bezaubernden terrassenförmig angelegten Gärten haben den Petersberg weit über die regionale Grenzen zu einem Begriff werden lassen.

Der Bedeutung der sechsmonatigen Veranstaltung Rechnung tragend, will das Magazin in den nächsten Ausgaben intensiv dieser Thematik zuwenden. In dieser Ausgabe widmet sich Markus Veit zwei Objekten innerhalb des Landesgartenschaugeländes: der Martinstraße und der Frauenberger Kirche. Konkret geht er auf die aktuellen archäologischen Ausgrabungen im Bereich der Straße ein, beschreibt Historischen und Gegenwärtiges. Im Beitrag zur Frauenberger Kirche wird die Architektur des stählernen Langhauses beleuchtet und eine kurze Chronik zur Baugeschichte des Gotteshauses ab 1945 beigefügt. Wie immer ergänzt Veit seine Textteile mit faszinierenden Fotos.

„Nordhuse – Northusa – Northusen - Nordhausen“ betitelte Dr. Hans-Joachim Graul, ein in Köln-Neuss lebender Nordhäuser, den 1. Teil seiner Betrachtungen über Ursprung, Wandel und Deutung des Ortsnamens von Nordhausen. Dabei spielt der Petersberg als ehemalige heidnische Kultstätte eine herausragende Rolle in der Vorzeit der städtischen Geschichte und ist aufs engste mit der Namensdeutung der Stadt Nordhausen verflochten. Der Petersberg – ein Berg der Götter.

Des Weiteren enthalten sind im Heft 5 die Fortsetzung der Serie „Nordhausen – Den Wandel zeigen“ sowie eine Laudatio von Jörg-Michael Junker auf den Nordhäuser Verfasser zahlreicher regionalhistorischer Schriften und Bücher sowie Münz- und Eisenbahnexperten Paul Lauerwald anlässlich seines 60. Geburtstages.
Autor: rh

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