Sa, 06:04 Uhr
28.08.2004
nnz-Rückspiegel: 28. August 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Nobas-Aus, Jungfrauen in Verwaltung
Nobas steht kurz vor dem Aus
Schlimmer geht’s nimmer, hätten sich die Nobas-Mitarbeiter noch Ende Juli gedacht. Da wurden ihnen schon die Daumenschrauben angesetzt. Jetzt aber könnte das Ende des Nordhäuser Traditionsbetriebes gekommen sein. Über den Zustand des Unternehmens hatte die nnz bereits in diesem Monat berichtet. Um den Standort überhaupt zu retten, sollten 30 bis 40 Kollegen die Kündigung erhalten und eventuell in eine Weiterbildung geführt werden, die Arbeitszeit des Restes sollte ohne Lohnausgleich reduziert, auf Teile des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes verzichtet werden. Diesem Vorschlag von Unternehmensberatern hatte sich schließlich auch der Nobas-Betriebsrat angeschlossen, einen vernünftigen Sozialplan für die zu entlassenen Mitarbeiter vorausgesetzt. Doch all das war dem Hauptgesellschafter des Unternehmens, Günther Papenburg, zu teuer, er soll die Berater gefeuert haben und mit einem neuen Vorschlag gekommen sein...ausführlich im nnz-Archiv
Die ausgewiesene Jungfrau
In der Nordhäuser Stadtverwaltung gab es heute – so ganz nebenbei – Grund zum Feiern. Eine männliche Jungfrau wurde 60. Und viele Mitstreiter kamen mit Geschenken, manche davon waren recht ausgefallen. Aber passend für eine Jungfrau. Seinen 60 Geburtstag feiert heute der Chef des Umweltamtes, Reiner Kirsch. Nun ist Kirsch in und um Nordhausen kein Unbekannter, und so war denn auch die Schar der Gratulanten entsprechend groß. Alle, die heute kamen, die kennt Kirsch nicht nur sehr gut, die hat er alle auch mindestens schon 100 mal abgelichtet. Neben dem Umweltschutz gehört eine seiner Vorlieben der Fotografie. Und wenn man Reiner Kirsch irgendwann mal ohne Fotoapparat sieht, dann stimmt da etwas nicht. Sagen viele seiner Freunde und Bekannten. Die fotografischen Gerätschaften werden in regelmäßigen Abständen einer harten Belastungsprobe unterzogen, dann nämlich zieht es den studierten Geologen in die Wüsten dieser Welt. Hinter vorgehaltener Hand redet man dann über den Wüsten-Kirsch...ausführlich im nnz-Archiv
Hannemann: Vorschläge sind Skandal
Nun sind sie endlich und offiziell auf dem Tisch: Die Vorschläge der Rürup-Kommission. Eigentlich kennt man sie schon lange und diskutiert darüber. Für den Nordhäuser DGB sind sie schlichtweg ein Skandal. In diesem Fall lasse ich mich gerne als Blockierer und Verhinderer bezeichnen, so der Regionsvorsitzende Hannemann. Die im vorab bekannt gewordenen Vorschläge der Rürup-Kommission sind in keiner Weise hilfreich, dass Grundproblem zu lösen. Wieder einmal wird an den Symptomen herumkuriert. Mit diesen Worten übt der DGB-Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann harsche Kritik...ausführlich im nnz-Archiv
Da sieht ein Schwarzer rot
Rohstoffabbau und Verarbeitung in der Region ja. Abbau bei Neustadt und Verarbeitung in Niedersachsen nein! Das ist die eindeutige Meinung von Maik Schröter (CDU) zum Thema Gipsabbau bei Neustadt. Schröter traf sich gestern mit Vertretern des Arbeitskreises Gipskarst. Dessen Chefin Gabriela Sennecke unterbreitete dem Vorsitzenden des kreislichen Umweltausschusses auch die Schreiben des Oberbergamtes zum Thema Rohstoffabbau. Gemeinsam haben Sennecke und Schröter sich dann auf eine Strategie für das künftige Vorgehen geeinigt. So wird Sennecke in der nächsten Woche dem Umweltausschuß konkret über den Stand zum Abbauvorhaben Günzdorf informieren. Das geht ganz einfach, schließlich ist die Frau berufene Bürgerin für diesen Ausschuß...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Nobas-Aus, Jungfrauen in Verwaltung
Nobas steht kurz vor dem Aus
Schlimmer geht’s nimmer, hätten sich die Nobas-Mitarbeiter noch Ende Juli gedacht. Da wurden ihnen schon die Daumenschrauben angesetzt. Jetzt aber könnte das Ende des Nordhäuser Traditionsbetriebes gekommen sein. Über den Zustand des Unternehmens hatte die nnz bereits in diesem Monat berichtet. Um den Standort überhaupt zu retten, sollten 30 bis 40 Kollegen die Kündigung erhalten und eventuell in eine Weiterbildung geführt werden, die Arbeitszeit des Restes sollte ohne Lohnausgleich reduziert, auf Teile des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes verzichtet werden. Diesem Vorschlag von Unternehmensberatern hatte sich schließlich auch der Nobas-Betriebsrat angeschlossen, einen vernünftigen Sozialplan für die zu entlassenen Mitarbeiter vorausgesetzt. Doch all das war dem Hauptgesellschafter des Unternehmens, Günther Papenburg, zu teuer, er soll die Berater gefeuert haben und mit einem neuen Vorschlag gekommen sein...ausführlich im nnz-Archiv
Die ausgewiesene Jungfrau
In der Nordhäuser Stadtverwaltung gab es heute – so ganz nebenbei – Grund zum Feiern. Eine männliche Jungfrau wurde 60. Und viele Mitstreiter kamen mit Geschenken, manche davon waren recht ausgefallen. Aber passend für eine Jungfrau. Seinen 60 Geburtstag feiert heute der Chef des Umweltamtes, Reiner Kirsch. Nun ist Kirsch in und um Nordhausen kein Unbekannter, und so war denn auch die Schar der Gratulanten entsprechend groß. Alle, die heute kamen, die kennt Kirsch nicht nur sehr gut, die hat er alle auch mindestens schon 100 mal abgelichtet. Neben dem Umweltschutz gehört eine seiner Vorlieben der Fotografie. Und wenn man Reiner Kirsch irgendwann mal ohne Fotoapparat sieht, dann stimmt da etwas nicht. Sagen viele seiner Freunde und Bekannten. Die fotografischen Gerätschaften werden in regelmäßigen Abständen einer harten Belastungsprobe unterzogen, dann nämlich zieht es den studierten Geologen in die Wüsten dieser Welt. Hinter vorgehaltener Hand redet man dann über den Wüsten-Kirsch...ausführlich im nnz-ArchivHannemann: Vorschläge sind Skandal
Nun sind sie endlich und offiziell auf dem Tisch: Die Vorschläge der Rürup-Kommission. Eigentlich kennt man sie schon lange und diskutiert darüber. Für den Nordhäuser DGB sind sie schlichtweg ein Skandal. In diesem Fall lasse ich mich gerne als Blockierer und Verhinderer bezeichnen, so der Regionsvorsitzende Hannemann. Die im vorab bekannt gewordenen Vorschläge der Rürup-Kommission sind in keiner Weise hilfreich, dass Grundproblem zu lösen. Wieder einmal wird an den Symptomen herumkuriert. Mit diesen Worten übt der DGB-Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann harsche Kritik...ausführlich im nnz-Archiv
Da sieht ein Schwarzer rot
Rohstoffabbau und Verarbeitung in der Region ja. Abbau bei Neustadt und Verarbeitung in Niedersachsen nein! Das ist die eindeutige Meinung von Maik Schröter (CDU) zum Thema Gipsabbau bei Neustadt. Schröter traf sich gestern mit Vertretern des Arbeitskreises Gipskarst. Dessen Chefin Gabriela Sennecke unterbreitete dem Vorsitzenden des kreislichen Umweltausschusses auch die Schreiben des Oberbergamtes zum Thema Rohstoffabbau. Gemeinsam haben Sennecke und Schröter sich dann auf eine Strategie für das künftige Vorgehen geeinigt. So wird Sennecke in der nächsten Woche dem Umweltausschuß konkret über den Stand zum Abbauvorhaben Günzdorf informieren. Das geht ganz einfach, schließlich ist die Frau berufene Bürgerin für diesen Ausschuß...ausführlich im nnz-Archiv

