Fr, 10:06 Uhr
27.08.2004
Erste Jobs schon in diesem Jahr
Nordhausen (nnz). Ab dem nächsten Jahr wird Hartz IV mit all seinen Folgen vermutlich Realität werden. Da gibt es auch die so genannten Ein-Euro-Jobs. Im Landkreis Nordhausen werden aber schon ab Herbst die ersten Stellen geschaffen. Die nnz sprach mit Loni Grünwald (PDS).
Momentan liegt die Vorbereitung und Koordinierung dieser zusätzlichen Job noch in den Händen der Agentur für Arbeit in Nordhausen, meinte die zweite Beigeordnete des Landkreises gegenüber nnz. Die Agenur habe deshalb ein Programm aufgelegt, das sich an Arbeitslosenhilfeempfänger wendet, vornehmlich sollen Jugendliche angesprochen werden. Diese würden neben ihrer Arbeitslosenhilfe eine so genannte Mehraufwandsentschädigung erhalten. Konkret können ab Oktober im Landkreis Nordhausen rund 300 Stellen geschaffen werden, so Grünwald. Damit solle zum einen der Übergang in das Jahr 2005 gesichert werden, zum anderen würden regionale Trägerstrukturen erhalten bleiben. Die Maßnahmen für die 300 Stellen sollen bis Mitte des Jahres 2005 laufen, zusätzlich könnten also zwischen 1 Euro und 1,50 Euro hinzuverdient werden.
Außerdem soll das aktuelle Programm Jump+ erweitert werden. Hier geht Loni Grünwald von etwa 150 Stellen für arbeitslose Jugendliche aus. Die Arbeitsaufgaben sollen mit Bildungsanteilen komplettiert werden.
Ab dem Jahr 2005 werden dann die Agentur für Arbeit und der Landkreis zusammen die Maßnahmen innerhalb der Hartz-IV-Gesetze koordinieren. Bereits am kommenden Dienstag soll eine entsprechende Vereinbarung zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft vom Kreistag beschlossen werden.
Autor: nnzMomentan liegt die Vorbereitung und Koordinierung dieser zusätzlichen Job noch in den Händen der Agentur für Arbeit in Nordhausen, meinte die zweite Beigeordnete des Landkreises gegenüber nnz. Die Agenur habe deshalb ein Programm aufgelegt, das sich an Arbeitslosenhilfeempfänger wendet, vornehmlich sollen Jugendliche angesprochen werden. Diese würden neben ihrer Arbeitslosenhilfe eine so genannte Mehraufwandsentschädigung erhalten. Konkret können ab Oktober im Landkreis Nordhausen rund 300 Stellen geschaffen werden, so Grünwald. Damit solle zum einen der Übergang in das Jahr 2005 gesichert werden, zum anderen würden regionale Trägerstrukturen erhalten bleiben. Die Maßnahmen für die 300 Stellen sollen bis Mitte des Jahres 2005 laufen, zusätzlich könnten also zwischen 1 Euro und 1,50 Euro hinzuverdient werden.
Außerdem soll das aktuelle Programm Jump+ erweitert werden. Hier geht Loni Grünwald von etwa 150 Stellen für arbeitslose Jugendliche aus. Die Arbeitsaufgaben sollen mit Bildungsanteilen komplettiert werden.
Ab dem Jahr 2005 werden dann die Agentur für Arbeit und der Landkreis zusammen die Maßnahmen innerhalb der Hartz-IV-Gesetze koordinieren. Bereits am kommenden Dienstag soll eine entsprechende Vereinbarung zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft vom Kreistag beschlossen werden.

