Do, 20:11 Uhr
26.08.2004
Projekttag Gegen Gewalt und Rassismus
Nordhausen (nnz). Der Projekttag Gegen Gewalt und Rassismus, in Nordhausen, vom Haus der Kinder des Jugendhilfevereins HORIZONT initiiert und vorbereitet, besitzt schon eine gute Tradition. Demnächst erlebt die Veranstaltung im Jugendklubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße eine Neuauflage. Ein Bericht von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Das Konzept gründet sich auf dem Gedanken, die Kunst zu nutzen, um die Angst vor dem Fremden in Neugier für das Fremde umzuwandeln. Kunst wird zur Kommunikation, zum Freiraum für Jugendliche, in dem sie sich selbst darstellen und ausdrücken können, die eigenen und fremden Schwächen erkennen und akzeptieren lernen. Auf der Grundlage von Vertrauen und gegenseitigen Respekt erfahren sie Disziplin und Motivation auf einer sinnlichen Ebene. Theater, Tanz, Musik und bildende Kunst wird als Werkzeug genutzt, um gegenseitige Achtung zu erlernen, Frust spielerisch abzubauen, die Angst vor sich selbst und vor dem Anderen überwinden zu helfen. Fortsetzung im Innenteil.
Seit 1999 wird diese Tagesveranstaltung mit dem Internationalem Jugendtheater INSTANT ACTS zum Thema Gewalt und Rassismus mit den Schülerinnen und Schülern der Nordhäuser Region erfolgreich durchgeführt – nur im vergangenen Jahr konnte sie wegen fehlender Fördermittel nicht stattfinden. INSTANT ACTS gegen Gewalt und Rassismus ist ein internationales Jugendtheaterprojekt, bestehend aus 18 jungen Schauspielern, Tänzern, Musikern, bildenden Künstlern, Regisseuren und Technikern aus Europa, Afrika und Südamerika. Die Mädchen und Jungen im Alter von 13 bis 18 Jahren setzen sich gemeinsam mit Künstlern aus aller Welt kreativ mit den Themen der Gewalt und Rassismus auseinander. Im Vorfeld des Projekttages bereiten Lehrer und Jugendarbeiter von verschiedenen Trägern und Schulen die Schüler intensiv darauf vor.
Gegenwärtig laufen im Haus der Kinder in der Hohensteiner Straße 17 die Vorbereitungen für den diesjährigen Projekttag am 14. September 2004 im Jugendklubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße auf Hochtouren. Finanzielle Unterstützung erhielten die Mitarbeiter bisher von der Papyrus GmbH, der Kreissparkasse Nordhausen und der Steuerberatung GmbH. Die Versorgung übernahm das Kyffhäuser Bildungswerk e.V. Weitere Sponsoren zur Durchführung dieser Veranstaltung sind durchaus erwünscht.
Diesmal werden u. a. Roma-Tänzer sowie Sänger und Musiker vom Roma-Theater aus der Slowakei, brasilianische Capoeirista aus Sao Paulo, Trommler und Tänzer aus Ghana, mehrere Absolventen des staatlichen Konservatoriums Vilnius, ein polnischer Bildhauer aus Warschau, ein Clown und Jongleur aus der Israel Circus School und eine deutsch-amerikanische Schauspielerin den Projekttag mit den Jugendlichen gestalten.
Das Ensemble hat eine Spielform entwickelt, sich künstlerisch durch unmittelbare Begegnung mit Fremden auseinander zu setzen. In den Begegnungsgruppen Tanz, Musik, bildender Kunst sowie Tanztheater können die Jugendlichen die eigenen und fremden Schwächen erkennen und akzeptieren lernen. Auf der Grundlage von Vertrauen und gegenseitigem Respekt erfahren sie Disziplin und Motivation auf einer sinnlichen Ebene. Kunst wird so zur Kommunikation, zum Freiraum für Jugendliche, in dem sie sich selbst darstellen und ausdrücken können.
Die im Alltag zu erlebende Ausländerfeindlichkeit, die Berührungsängste unter Kindern und Jugendlichen und deren aus der Hilflosigkeit geborenen Aggressionen waren Anlass, uns diesem Thema immer wieder anzunehmen, so Sigrid Dathe, Leiterin des Hauses der Kinder. Zum Projekttag Gegen Gewalt und Rassismus sind alle Jugendlichen ab 13 Jahre herzlich eingeladen. Mit der Vorstellung der Künstler und Begegnungsthemen um 13.30 Uhr beginnt die multikulturelle Veranstaltung, sie setzt sich fort mit den Begegnungen in den Gruppen um 14 Uhr, danach gibt es die Präsentation sowie die Ergebnisse aus den Begegnungen aller Teilnehmer und um 18 Uhr die 90-minütige Performance des internationalen Jugendtanzprojektes. Der Eintritt ist für alle Schülerinnen und Schüler kostenfrei.
Autor: rhDas Konzept gründet sich auf dem Gedanken, die Kunst zu nutzen, um die Angst vor dem Fremden in Neugier für das Fremde umzuwandeln. Kunst wird zur Kommunikation, zum Freiraum für Jugendliche, in dem sie sich selbst darstellen und ausdrücken können, die eigenen und fremden Schwächen erkennen und akzeptieren lernen. Auf der Grundlage von Vertrauen und gegenseitigen Respekt erfahren sie Disziplin und Motivation auf einer sinnlichen Ebene. Theater, Tanz, Musik und bildende Kunst wird als Werkzeug genutzt, um gegenseitige Achtung zu erlernen, Frust spielerisch abzubauen, die Angst vor sich selbst und vor dem Anderen überwinden zu helfen. Fortsetzung im Innenteil.
Seit 1999 wird diese Tagesveranstaltung mit dem Internationalem Jugendtheater INSTANT ACTS zum Thema Gewalt und Rassismus mit den Schülerinnen und Schülern der Nordhäuser Region erfolgreich durchgeführt – nur im vergangenen Jahr konnte sie wegen fehlender Fördermittel nicht stattfinden. INSTANT ACTS gegen Gewalt und Rassismus ist ein internationales Jugendtheaterprojekt, bestehend aus 18 jungen Schauspielern, Tänzern, Musikern, bildenden Künstlern, Regisseuren und Technikern aus Europa, Afrika und Südamerika. Die Mädchen und Jungen im Alter von 13 bis 18 Jahren setzen sich gemeinsam mit Künstlern aus aller Welt kreativ mit den Themen der Gewalt und Rassismus auseinander. Im Vorfeld des Projekttages bereiten Lehrer und Jugendarbeiter von verschiedenen Trägern und Schulen die Schüler intensiv darauf vor.
Gegenwärtig laufen im Haus der Kinder in der Hohensteiner Straße 17 die Vorbereitungen für den diesjährigen Projekttag am 14. September 2004 im Jugendklubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße auf Hochtouren. Finanzielle Unterstützung erhielten die Mitarbeiter bisher von der Papyrus GmbH, der Kreissparkasse Nordhausen und der Steuerberatung GmbH. Die Versorgung übernahm das Kyffhäuser Bildungswerk e.V. Weitere Sponsoren zur Durchführung dieser Veranstaltung sind durchaus erwünscht.
Diesmal werden u. a. Roma-Tänzer sowie Sänger und Musiker vom Roma-Theater aus der Slowakei, brasilianische Capoeirista aus Sao Paulo, Trommler und Tänzer aus Ghana, mehrere Absolventen des staatlichen Konservatoriums Vilnius, ein polnischer Bildhauer aus Warschau, ein Clown und Jongleur aus der Israel Circus School und eine deutsch-amerikanische Schauspielerin den Projekttag mit den Jugendlichen gestalten.
Das Ensemble hat eine Spielform entwickelt, sich künstlerisch durch unmittelbare Begegnung mit Fremden auseinander zu setzen. In den Begegnungsgruppen Tanz, Musik, bildender Kunst sowie Tanztheater können die Jugendlichen die eigenen und fremden Schwächen erkennen und akzeptieren lernen. Auf der Grundlage von Vertrauen und gegenseitigem Respekt erfahren sie Disziplin und Motivation auf einer sinnlichen Ebene. Kunst wird so zur Kommunikation, zum Freiraum für Jugendliche, in dem sie sich selbst darstellen und ausdrücken können.
Die im Alltag zu erlebende Ausländerfeindlichkeit, die Berührungsängste unter Kindern und Jugendlichen und deren aus der Hilflosigkeit geborenen Aggressionen waren Anlass, uns diesem Thema immer wieder anzunehmen, so Sigrid Dathe, Leiterin des Hauses der Kinder. Zum Projekttag Gegen Gewalt und Rassismus sind alle Jugendlichen ab 13 Jahre herzlich eingeladen. Mit der Vorstellung der Künstler und Begegnungsthemen um 13.30 Uhr beginnt die multikulturelle Veranstaltung, sie setzt sich fort mit den Begegnungen in den Gruppen um 14 Uhr, danach gibt es die Präsentation sowie die Ergebnisse aus den Begegnungen aller Teilnehmer und um 18 Uhr die 90-minütige Performance des internationalen Jugendtanzprojektes. Der Eintritt ist für alle Schülerinnen und Schüler kostenfrei.


