Mi, 21:46 Uhr
04.01.2017
Der NSV will in die Finalkämpfe, doch der Weg ist weit
Die Zukunft im Visier
Der erste Kampf in dieser noch jungen Saison ist gewonnen. Es war die Höhe des Sieges in Straubing, die vor allem die Kenner der Szene überraschte. Er ist aber auch gleichzeitig Verpflichtung, den Fans in den kommenden Heimkämpfen eine echte Boxnacht zu bieten...
Im "Rosengarten" hatte der Nordhäuser Sportverein eingeladen, um vor Sponsoren und Vertretern der kommunalen Politik über seine Boxabteilung, die Nachwuchsarbeit und über die erste Bundesliga zu berichten.
Uwe Lier, der Sponsorensprecher, geht davon aus, dass die nächsten drei Jahre finanziell und sportlich abgesichert werden müssen, man müsse auch als Geldgeber und Förderer Planungssicherheit haben. Um die aktuelle Finanz-Lücke zu füllen bedarf es allerdings des weiteren Klinkenputzens.
André Materlik, Werkleiter bei Knauf in Rottleberode, bezeichnet es als wichtig, dass heute seitens des NSV eine Art Rechenschaftsbericht vorgelegt wurde, der den Sponsoren dokumentierte, dass die Sponsorengelder effizient eingesetzt wurden und sicher auch in Zukunft eingesetzt werden.
Acht Kämpfe mit acht Gewichtsklassen – das bedeutet nicht nur mehr Sport für die Zuschauer, sondern auch mehr Geld, das bereitgestellt werden muss. Dieses MEHR an Geld ist die Finanzierungslücke, von der heute Abend mehrfach gesprochen wurde. Michael Dörings Wunsch ist, die Kontinuität zu verbessern. Mit acht Mannschaften im Spielbetrieb hat es das noch nie gegeben. Sie haben sich in einer gemeinsamen Sitzung dazu bekannt, den Liga-Betrieb mittelfristig zu sichern, der auch aktuellen Nachwuchskämpfern eine Chance bietet, sich in dieser ersten Bundesliga zu präsentieren.
Nicht nur, aber ausländische Sportler sind noch notwendig, da acht Mannschaften ihre Leistungsfähigkeit nur durch inländische Sportler nicht abdecken können. Das gilt auch für die Boxabteilung des Nordhäuser Sportvereins. Michael Döring schwärmt von einer Mischung aus erfahrenen alten Hasen und den jungen Wilden.
Die jungen Wilden sind letztlich die Eigengewächse des NSV. Cheftrainer Andreas Dietrich-Scherfling bedankte sich in seinem Statement für die Unterstützung bei Sponsoren und Kommune, die gemeinsam in den zurückliegenden Jahres die Boxhalle in Nordhausen-Nord aufgepeppt haben. Aber es müsse noch sehr viel getan werden, die Boxer werden sich zu erheblichen Eigenleistungen verpflichten. Beim NSV boxen 40 Kinder, in drei Trainingsgruppen. Das Ziel der Nachwuchsarbeit steht fest – in den nächsten Jahren sollen für den NSV drei Eigengewächse in der Bundesliga in den Ring steigen.
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh sicherte der abendlichen Runde die weitere Unterstützung der Stadt Nordhausen zu, versprach aber keine Wohltaten. Eine Wohltat konnte durch die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) kund getan werden. Geschäftsführerin Inge Klaan will das kommunale Unternehmens am weiteren Ausbau der Boxturnhalle beteiligen. Hierzu soll es weitere Gespräche geben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redIm "Rosengarten" hatte der Nordhäuser Sportverein eingeladen, um vor Sponsoren und Vertretern der kommunalen Politik über seine Boxabteilung, die Nachwuchsarbeit und über die erste Bundesliga zu berichten.
Uwe Lier, der Sponsorensprecher, geht davon aus, dass die nächsten drei Jahre finanziell und sportlich abgesichert werden müssen, man müsse auch als Geldgeber und Förderer Planungssicherheit haben. Um die aktuelle Finanz-Lücke zu füllen bedarf es allerdings des weiteren Klinkenputzens.
André Materlik, Werkleiter bei Knauf in Rottleberode, bezeichnet es als wichtig, dass heute seitens des NSV eine Art Rechenschaftsbericht vorgelegt wurde, der den Sponsoren dokumentierte, dass die Sponsorengelder effizient eingesetzt wurden und sicher auch in Zukunft eingesetzt werden.
Acht Kämpfe mit acht Gewichtsklassen – das bedeutet nicht nur mehr Sport für die Zuschauer, sondern auch mehr Geld, das bereitgestellt werden muss. Dieses MEHR an Geld ist die Finanzierungslücke, von der heute Abend mehrfach gesprochen wurde. Michael Dörings Wunsch ist, die Kontinuität zu verbessern. Mit acht Mannschaften im Spielbetrieb hat es das noch nie gegeben. Sie haben sich in einer gemeinsamen Sitzung dazu bekannt, den Liga-Betrieb mittelfristig zu sichern, der auch aktuellen Nachwuchskämpfern eine Chance bietet, sich in dieser ersten Bundesliga zu präsentieren.
Nicht nur, aber ausländische Sportler sind noch notwendig, da acht Mannschaften ihre Leistungsfähigkeit nur durch inländische Sportler nicht abdecken können. Das gilt auch für die Boxabteilung des Nordhäuser Sportvereins. Michael Döring schwärmt von einer Mischung aus erfahrenen alten Hasen und den jungen Wilden.
Die jungen Wilden sind letztlich die Eigengewächse des NSV. Cheftrainer Andreas Dietrich-Scherfling bedankte sich in seinem Statement für die Unterstützung bei Sponsoren und Kommune, die gemeinsam in den zurückliegenden Jahres die Boxhalle in Nordhausen-Nord aufgepeppt haben. Aber es müsse noch sehr viel getan werden, die Boxer werden sich zu erheblichen Eigenleistungen verpflichten. Beim NSV boxen 40 Kinder, in drei Trainingsgruppen. Das Ziel der Nachwuchsarbeit steht fest – in den nächsten Jahren sollen für den NSV drei Eigengewächse in der Bundesliga in den Ring steigen.
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh sicherte der abendlichen Runde die weitere Unterstützung der Stadt Nordhausen zu, versprach aber keine Wohltaten. Eine Wohltat konnte durch die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) kund getan werden. Geschäftsführerin Inge Klaan will das kommunale Unternehmens am weiteren Ausbau der Boxturnhalle beteiligen. Hierzu soll es weitere Gespräche geben.
Peter-Stefan Greiner

