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Do, 09:57 Uhr
05.01.2017
Trockene Nase

Diese Mittel helfen

In den Wintermonaten häufen sich die Beschwerden rund um unser Riechorgan: Auf dem Weg zur Arbeit oder in der Schule sieht man dick eingepackte Menschen mit geröteten Nasenflügeln und nach einem langen Büroalltag macht sich schon mal ein unangenehmer Juckreiz in der Nase bemerkbar...


Eine trockene Nase zeigt sich entweder außen an den Nasenflügeln oder anhand einer trockenen Nasenschleimhaut im Inneren. Welche Auslöser eine trockene Nase haben kann und wie Sie diese wirksam behandeln können, lesen Sie hier.

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Eine trockene Nase entsteht zumeist schleichend. Betroffene nehmen zunächst einen Juckreiz oder ein leichtes Brennen wahr. Als Ursache einer trockenen Nasen(schleim)haut kommen mehrere Faktoren infrage. Im Winter spielt häufig die geringe Luftfeuchtigkeit in überheizten Räumen eine Rolle. Eine zu niedrige Luftfeuchte bedeutet, dass weniger als 40 Prozent der Luft mit Wasserdampf angereichert ist.

Die Schleimhäute von Nase, Augen und Mund verfügen über einen schlechten Verdunstungsschutz und sind deswegen leicht von Austrocknung betroffen. Weitere häufige Auslöser einer trockenen Nase sind:
  • klimatisierte Räume (Klimaanlagen entziehen der Luft, ebenso wie Heizungen, Luftfeuchtigkeit)
  • ein Erkältungsschnupfen und häufiges Naseputzen
  • staubige, trockene Umgebungsluft (beispielsweise in Backstuben)
  • die häufige, zu lange Verwendung abschwellender Nasensprays
  • das Alter
Eine trockene Nase tritt manchmal auch als Begleiterscheinung einer Allergie auf. Wer im Frühsommer an einer Pollenallergie mit Fließschnupfen erkrankt, kann nach dem Abklingen des Schnupfens unter einer ausgedörrten, trockenen Nasenschleimhaut leiden. Außerdem begünstigt die Einnahme bestimmter Medikamente, wie Psychopharmaka, das Auftreten einer trockenen Nase.

Warum ist eine trockene Nase problematisch?

Eine trockene Nase ist nicht nur unangenehm, sie ist gesundheitlich betrachtet deswegen problematisch, weil die Nase ihrer wichtigen Funktion als Infektions- und Schadstoffbarriere nicht mehr nachkommen kann. Im gesunden Zustand befreit die Nasenschleimhaut die Atemluft von Krankheitserregern oder Staubpartikeln. Die Becherzellen der Nasenschleimhaut produzieren hierfür ein dünnflüssiges Sekret, das die Fremdkörper bindet und abtransportiert.
Bei einer dauerhaft trockenen Nase (Rhinitis sicca) wird zu wenig Nasensekret gebildet. Die Nasenschleimhaut wird nicht ausreichend befeuchtet und diese wichtige Station unseres Immunsystems ist gestört.

Wer länger an einer trockenen Nase leidet, besitzt deswegen ein erhöhtes Risiko, sich Erkältungskrankheiten oder eine Grippe einzufangen, da die Bakterien und Viren nicht mehr in der Nase abgewehrt werden. In der rissigen, trockenen Nasenschleimhaut können sich Krankheitserreger zudem leichter ansiedeln.

Trockene Nasenschleimhaut und Nasenbluten

Auch Nasenbluten kann infolge einer trockenen Nase leicht auftreten. Da die Becherzellen kein Nasensekret mehr absondern, bilden sich Borken in der Nase, die jucken. Beim Schnäuzen oder Kratzen lösen sich diese und die feinen Blutgefäße der Nasenschleimhaut fangen an zu bluten.

Patienten mit schweren Formen einer trockenen Nase können auch an einem Trockenheitsgefühl im Rachen leiden, wenn sich die Schleimhautstörung bis dorthin ausgedehnt hat.

Pflegetipps bei trockener Nase

Bei Problemen mit einer trockenen Nase sollte auf eine konsequente Nasenpflege geachtet werden. Zur Vorbeugung helfen Luftbefeuchter oder Schalen mit Wasser auf der Heizung gegen die geringe Luftfeuchte, verursacht durch Klimaanlagen oder Heizungen. Wer bereits Juckreiz, Brennen oder ein Verstopfungsgefühl in der Nase verspürt, sollte ausreichend (circa zwei bis drei Liter) Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee zu sich nehmen.

Dies befeuchtet die Schleimhaut von innen. Spezielle Nasensprays mit einer Meersalzlösung oder dem Wirkstoff Hyaluronsäure lindern zudem die Beschwerden und pflegen die wunden Stellen. Nasenspülungen mit einer isotonischen Kochsalzlösung können angewandt werden, um Borken und Krusten zu lösen, sowie die Spül- und Reinigungsfunktion der geschädigten Schleimhaut übergangsweise zu übernehmen. Für die äußere Nasenhaut sind Salben mit Dexpanthenol oder Mandelöl empfehlenswert.
Autor: en

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